Masterarbeit, 2018
93 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage Themenwahl und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Forschungsfragen dieser Arbeit und daraus abgeleitete Unterfragen
1.4 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen der Geschlechterforschung
2.1.1 Veränderungen der Geschlechterrollen und der Definition von Geschlecht
2.1.2 Von Geschlechterforschung hin zu Gender Mainstreaming
2.1.3 Einordnung des Geschlechtsbegriffs für die vorliegende Arbeit
2.2 Personalmanagement unter dem geschlechterspezifischen Aspekt
2.2.1 Berücksichtigung der Geschlechter im Personalwesen
2.2.2 Frauen in Führungspositionen
2.2.3 Geschlechterunterschiede bei der Motivation
2.3 Auswirkungen des demographischen Wandels
2.4 Folgen der Digitalisierung
3 Methodik der Datenerhebung und Auswertung
3.1 Die verschiedenen Schritte der Datenerhebung
3.2 Expertenmeinungen und großzahlige Befragung
4 Befragung der Experten
4.1 Die Befragten und die Fragen
4.2 Auswertung der Antworten
5 Die großzahlige Befragung
5.1 Der Fragebogen und seine Erstellung
5.1.1 Grundlegendes
5.1.2 Festlegung der zu erhebenden Merkmale und der Stichprobe
5.1.3 Inhalte der Befragung
5.2 Durchführung der Befragung
5.3 Auswertung und erste Diskussion der Antworten
5.3.1 Vorgehen
5.3.2 Ergebnisse
5.3.2.1 Persönliche Angaben - Frage 1 bis Frage 7
5.3.2.2 Bewertung von Aussagen - Frage 8 bis Frage 14
5.3.2.3 Kompetenzen, Führungsstile und Motivation - Frage 14 bis Frage 18
5.3.2.4 Sonstige Zusammenhänge
6 Schlussfolgerungen
6.1 Anwendbarkeit der Theorie
6.2 Beantwortung der Forschungsfragen
6.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Digitalisierung und der demographische Wandel auf die Situation von Frauen in Führungspositionen haben. Ziel ist es, Hemmnisse zu identifizieren und förderliche Faktoren für eine stärkere Etablierung von Frauen in der Arbeitswelt zu analysieren, um so einen Beitrag zur gesellschaftspolitischen Gleichberechtigung zu leisten.
1.1 Ausgangslage Themenwahl und Problemstellung
Die Arbeitswelt hat sich in den entwickelten westlichen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend gewandelt. Dieser Wandel umfasst hauptsächlich Aspekte der Arbeitszeiten und somit des Arbeitsumfanges sowie der Arbeitsaufgaben. Auf der Seite der Arbeitszeiten sind hier an erster Stelle die Reduzierung der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeiten ebenso zu nennen wie die Reduzierung der Lebensarbeitszeit, die sich durch eine immer länger währende Zeit der schulischen und beruflichen Ausbildung ergibt. Hinzu kommt die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitszeiten, die einerseits den Arbeitnehmern mehr abverlangt als starre Arbeitszeitmodelle, andererseits aber auch dazu beitragen kann, das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit besser und somit im Sinne des Arbeitnehmers zu gestalten.
Die Arbeitsaufgaben und -inhalte sind ein weiterer Bereich der Arbeitswelt, in dem sich rasante Veränderungen vollzogen haben und weiter vollziehen. Insgesamt wird der Anteil an anspruchsvollen Aufgaben immer höher und die Tätigkeiten, die in der Arbeitswelt branchenübergreifend erfüllt werden müssen, erfordern ständig höhere Kompetenzen. Dies zeigt sich in der Landwirtschaft, wo moderne Geräte gelenkt werden müssen anstatt grösstenteils Handarbeit wie früher zu verrichten ebenso wie in der Industrie und in allen Branchen der Dienstleistungen. Die EDV hat überall Einzug gehalten und möchte von den Mitarbeitenden beherrscht werden. Die Ausbildungen werden aufwendiger und Menschen mit schlechten Voraussetzungen hinsichtlich der Schulbildung verlieren schnell den Anschluss.
Diese genannten technischen Veränderungen, bei denen EDV im Spiel ist, lassen sich unter dem Begriff der Digitalisierung bündig zusammenfassen. Digitalisierung ist momentan die treibende Kraft bei allem technischen Fortschritt sowohl in der Arbeitswelt als auch in allen anderen Lebensbereichen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, skizziert die Ausgangslage der Digitalisierung und Demographie in der modernen Arbeitswelt und formuliert das Ziel sowie die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die wissenschaftlichen Disziplinen der Geschlechterforschung und des Personalmanagements beleuchtet sowie der Kontext von demographischem Wandel und Digitalisierung erarbeitet.
3 Methodik der Datenerhebung und Auswertung: Das Kapitel erläutert das methodische Vorgehen, das in eine Expertenbefragung und eine anschließende quantitative Umfrage unterteilt wurde.
4 Befragung der Experten: Es werden die Ergebnisse der qualitativen Experteninterviews dargestellt, die als Grundlage für die Entwicklung des quantitativen Fragebogens dienten.
5 Die großzahlige Befragung: Dieses Kapitel präsentiert die quantitative Analyse der Umfragedaten, inklusive der deskriptiven Statistiken und Inferenzanalysen zu verschiedenen Merkmalen.
6 Schlussfolgerungen: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst, die Hypothesen bewertet und ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf gegeben.
Digitalisierung, demographischer Wandel, Frauen in Führungspositionen, Personalmanagement, Geschlechterforschung, Gender Mainstreaming, Karriereplanung, Motivation, Führungskompetenzen, Expertenbefragung, quantitative Umfrage, Arbeitswelt 4.0, Gleichberechtigung, Arbeitszeitmodelle, Karrierehemmnisse.
Die Arbeit analysiert die Situation von Frauen in Führungspositionen unter dem spezifischen Einfluss zweier großer gesellschaftlicher Trends: der fortschreitenden Digitalisierung und des demographischen Wandels.
Die Arbeit verknüpft Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung und dem Personalwesen mit aktuellen sozio-technischen Herausforderungen, insbesondere im Kontext von Karriere, Motivation und demografischer Entwicklung.
Ziel ist es, zu verstehen, ob und wie Digitalisierung und demographischer Wandel die berufliche Situation von Frauen beeinflussen und ob diese Faktoren als förderlich oder hinderlich für eine Karriere wahrgenommen werden.
Die Autorin wählt einen methodischen Mix: Zunächst erfolgt eine qualitative Befragung von vier Experten aus dem Personalwesen, gefolgt von einer quantitativen Studie (einer Online-Umfrage) zur Erhebung empirischer Daten.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Geschlechterrolle, Fragen zur Motivation von Mitarbeitenden, die Auswertung der Experteninterviews sowie die detaillierte statistische Analyse der großzahligen Umfrageergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, demographischer Wandel, Frauen in Führungspositionen, Personalmanagement, Gender Mainstreaming, Karriereplanung und Motivation.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass Familienplanung insbesondere bei Frauen oft als verzögernder Faktor im Karriereverlauf wahrgenommen wird, während dieser Aspekt bei Männern eine untergeordnete Rolle spielt.
Die Experteninterviews und die Umfrage legen nahe, dass Frauen tendenziell kooperativer und weniger autoritär führen, wobei jedoch auch individuelle Unterschiede und Unternehmenskulturen eine große Rolle spielen.
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