Diplomarbeit, 2007
112 Seiten, Note: 1
Einleitung
TEIL 1: FAKTEN ZUR WISSENSBILANZ
1. Was ist eine Wissensbilanz?
2. Warum verfasst man eine Wissensbilanz?
3. Wie ist die Idee „Universitäre Wissensbilanz“ zu Stande gekommen?
4. Wie funktioniert eine Wissensbilanz?
4.1. Das Wissensbilanzmodell
4.2. Meilensteine der Wissensbilanz
4.3. Phasen der Wissensbilanzierung
4.3.1. Phase 1 – Erfassung der Ausgangssituation
4.3.2. Phase 2 – Erfassung des Intellektuellen Kapitals
4.3.3. Phase 3 – Bewertung des Intellektuellen Kapitals
4.3.4. Phase 4 – Erarbeitung von Indikatoren für das Intellektuelle Kapital
4.3.5. Phase 5 – Kommunikation des Intellektuellen Kapitals
4.3.6. Phase 6 – Steuerung des Intellektuellen Kapitals
5. Die Besonderheiten der universitären Wissensbilanz
6. Welcher Verwendungszweck liegt der Wissensbilanz zu Grunde?
7. Kritische Analyse
TEIL 2: DAS FORSCHUNGSKONZEPT
1. Forschungsdesign
2. Forschungsverfahren
3. Interviewleitfaden
4. Interviewpartner
TEIL 3: AUSWERTUNG
1. Kodierleitfaden
2. Auswertungsergebnisse
TEIL 4: CONCLUSIO
Die vorliegende Arbeit untersucht die kritischen Rahmenbedingungen, die notwendig sind, damit sich die Wissensbilanz an österreichischen Hochschulen als ein sowohl funktionsfähiges als auch akzeptiertes Managementinstrument etablieren kann. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Überwindung von Akzeptanzproblemen und die Optimierung der praktischen Anwendbarkeit für die universitäre Steuerung.
4.1. Das Wissensbilanzmodell
Jede Organisation, welche sich für die Erstellung einer Wissensbilanz entschieden hat, muss ein Wissensbilanzmodell entwerfen. Darunter ist ein Prozessmodell zu verstehen, welches den Entwicklungsvorgang überschaubar darstellt und dessen Funktionsweise vermitteln soll. Dabei muss besonders den organisationsspezifischen Bedürfnissen Rechnung getragen werden.
Im Rahmen meiner umfangreichen Recherchearbeiten habe ich die für mich interessantesten Gesichtspunkte zusammengetragen. Daraus hat sich folgendes Wissensbilanzmodell entwickelt:
Zu Beginn werden mittels einer Umfeldanalyse Potentiale und Risiken, welche der Markt bietet, erhoben. Diese Daten sollen den Handlungsspielraum abgrenzen sowie u.U. neue Wege eröffnen. Im Anschluss wird überprüft, ob die Visionen des Unternehmens, aber auch die Chancen und Gefahren des Geschäftsumfeldes stimmig sind. Für den Geschäftserfolg ist es wesentlich, dass zwischen Vision bzw. Strategie und den Potenzialen, welche mittels Umfeldanalyse erhoben werden, eine positive Korrelation herrscht. Die Strategie sollte sich an den Möglichkeiten orientieren, welche die Organisationsumwelt bietet, um eine möglichst effiziente Vorgangsweise zu gewährleisten.
1. Was ist eine Wissensbilanz?: Dieses Kapitel definiert den Wissensbegriff und erläutert die Notwendigkeit von Wissensbilanzen als Instrument zur Darstellung immaterieller Vermögenswerte in der heutigen Wirtschaft.
2. Warum verfasst man eine Wissensbilanz?: Hier werden die vielfältigen Beweggründe für die Erstellung einer Wissensbilanz dargelegt, darunter die Steigerung der Transparenz, Kapitalakquisition und die Unterstützung bei der strategischen Steuerung.
3. Wie ist die Idee „Universitäre Wissensbilanz“ zu Stande gekommen?: Der Abschnitt behandelt den Kontext der Universitätsautonomie durch das Universitätsgesetz 2002 und die damit einhergehende Verpflichtung der Hochschulen zur Leistungsberichterstattung.
4. Wie funktioniert eine Wissensbilanz?: Dieses umfangreiche Kapitel beschreibt detailliert den Prozess der Wissensbilanzierung, unterteilt in sechs Phasen und vier Meilensteine, von der Umfeldanalyse bis zur Steuerung.
5. Die Besonderheiten der universitären Wissensbilanz?: Hier wird aufgezeigt, wie sich die Wissensbilanzierung im universitären Umfeld durch Leistungsvereinbarungen und spezifische Indikatoren von der Unternehmenspraxis unterscheidet.
6. Welcher Verwendungszweck liegt der Wissensbilanz zu Grunde?: Dieses Kapitel beleuchtet den dualen Nutzen der Wissensbilanz als Steuerungs- und Kontrollinstrument sowohl für das Ministerium als auch für die universitäre Selbstverwaltung.
7. Kritische Analyse: Der Autor hinterfragt das aktuelle Konzept der universitären Wissensbilanz kritisch und weist auf Schwachstellen wie die Kennzahlenlastigkeit und Zielkonflikte hin.
1. Forschungsdesign: Dieses Kapitel begründet die Wahl des qualitativen Vorgehens und der Einzelfallanalyse zur Beantwortung der Forschungsfrage.
2. Forschungsverfahren: Hier werden die problemzentrierten Interviews als Methode zur Datenerhebung sowie die Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung erläutert.
3. Interviewleitfaden: Der Abschnitt stellt die Fragen vor, die in den qualitativen Interviews zur Erhebung der Expertenmeinungen verwendet wurden.
4. Interviewpartner: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahlkriterien für die Experten aus verschiedenen Bereichen des Universitätsmanagements.
1. Kodierleitfaden: Hier wird das Kategoriensystem definiert, das für die systematische Auswertung der Interviewdaten angewendet wurde.
2. Auswertungsergebnisse: Dieser Teil präsentiert die zentralen Erkenntnisse aus den Interviews hinsichtlich der praktischen Anwendung und des Optimierungspotentials der Wissensbilanz.
Wissensbilanz, Intellektuelles Kapital, Universitätsgesetz 2002, Wissensstrategie, Leistungsvereinbarung, Humankapital, Strukturkapital, Beziehungskapital, Indikatorensteuerung, Hochschulmanagement, qualitative Forschung, Wissensmanagement, Wirkungsnetz, Budgetierung, Organisationsentwicklung.
Die Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen, die notwendig sind, damit die Wissensbilanz als Steuerungs- und Entwicklungsinstrument an österreichischen Universitäten erfolgreich akzeptiert und eingesetzt wird.
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise der Wissensbilanz, der gesetzlichen Umsetzung durch das Universitätsgesetz 2002 sowie der kritischen Analyse der leistungsorientierten Budgetierung und Indikatorensteuerung.
Die Forschungsfrage lautet, welche spezifischen Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit sich die Wissensbilanz zu einem funktionsfähigen und von den Akteuren akzeptierten Instrument an österreichischen Hochschulen etablieren kann.
Es handelt sich um eine qualitative Studie, die auf einer theoretischen Analyse basiert und zur Datengewinnung problemzentrierte Interviews durchführt, deren Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fakten zur Wissensbilanzierung, das Forschungskonzept mit seiner qualitativen Ausrichtung und die detaillierte Auswertung der Interviewdaten anhand eines Kodierleitfadens.
Zu den Kernbegriffen zählen Wissensbilanz, Intellektuelles Kapital, Universitätsmanagement, Indikatorensteuerung und Leistungsvereinbarung.
Die Arbeit argumentiert, dass eine zu starre Vorgabe von Kennzahlen durch das Ministerium die Eigeninitiative der Universitäten hemmt und die strategische Dimension der Wissensbilanz zugunsten einer rein quantitativen Kontrolle untergräbt.
Die Arbeit betont, dass immaterielle Vermögenswerte oft schwer greifbar sind und eine rein zahlenmäßige Erfassung nicht ausreicht; daher werden narrative Methoden als Ergänzung gefordert, um die strategische Entwicklung besser abzubilden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

