Diplomarbeit, 2005
99 Seiten, Note: 1,3
1 Ausgangslage
1.1 Situationsbeschreibung
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Notwendigkeit für Beyond Budgeting
2.1 Rolle der Budgetierung im Unternehmen
2.1.1 Funktionen des Budgets
2.1.2 Schwächen des Budgetierungsprozesses
2.2 Defizite budgetbasierter Unternehmenssteuerung
2.2.1 Strategisches Problem
2.2.2 Budgetmanipulationen
2.2.3 Illusion von Sicherheit
2.2.4 Kosten der Budgeterstellung
3 Beyond Budgeting Modell nach Hope/Fraser
3.1 Ursprung und konzeptionelle Grundlagen
3.2 Adaptive Prozesse
3.2.1 Zielsetzung
3.2.2 Leistungsbewertung und Vergütung
3.2.3 Maßnahmenplanung
3.2.4 Ressourcenbereitstellung
3.2.5 Kundenzufriedenheit
3.2.6 Leistungsmessung und Kontrolle
3.2.7 Fallbeispiele
3.3 Dezentralisierung
3.3.1 Steuerungsrahmen
3.3.2 Wettbewerbsorientierung
3.3.3 Kontrolle/Entscheidungsfreiheit
3.3.4 Netzwerkorganisation
3.3.5 Kundenerfolgsverantwortung
3.3.6 Informationssysteme
3.3.7 Fallbeispiele
4 Gestaltungsfelder
4.1 Zielsetzung, Leistungsbewertung und Vergütung
4.1.1 Zielsetzung
4.1.2 Leistungsbewertung und Vergütung
4.2 Rolling Forecasts
4.2.1 Probleme mit Forecasts
4.2.2 Rolling Forecasts und Beyond Budgeting
4.2.3 Langfristprognose und Risikomanagement
4.3 Strategiebasiertes Leistungsmanagement
4.3.1 Steuerung durch Kennzahlensysteme
4.3.2 Funkionen und Probleme der Balanced Scorecard
4.3.3 Balanced-Scorecard-Nutzung und Beyond Budgeting
4.4 Management der Gemeinkosten
4.4.1 Prinzip des Kostenmanagements ohne Budgets
4.4.2 Prozesskostenrechnung und ABC-Management
4.5 Ressourcenmanagement
4.5.1 Prinzipien des Ressourcenmanagements ohne Budgets
4.5.2 Shared Services
4.5.3 Finanz- und Investitionsmanagement ohne Budgets
4.6 Managementinformationssystem, Berichtswesen, Dialog
4.6.1 Managementinformationssystem
4.6.2 Berichtswesen und Kontrolle
4.6.3 Management-Dialog
4.7 Dezentralisierung
4.7.1 Prinzipien dezentraler Organisationen
4.7.2 Dezentralisierung organisatorisch umsetzen
5 Modellimplementierung und Auswirkungen auf die Arbeit des Controllers
5.1 Modellimplementierung
5.2 Auswirkung auf die Arbeit des Controllers
6 Fazit
Diese Arbeit analysiert die Limitierungen traditioneller, starrer Budgetierungsprozesse in dynamischen Marktumfeldern und zeigt mit dem „Beyond Budgeting“-Konzept einen modernen Ansatz auf, der durch Dezentralisierung und adaptive Steuerungsmethoden eine agilere Unternehmensführung ermöglicht.
3.2.1 Zielsetzung
Die Zielsetzung sollte herausfordernd und gleichzeitig von der Leistungsbeurteilung unabhängig sein. Jede Geschäftseinheit soll seine eigenen, anspruchsvollen Ziele formulieren. Es handelt sich dabei um die Prognose des Bestmöglichen. Die Absicht ist, den Manager den unerreichbaren Traum träumen zu lassen und somit seine Motivation zu steigern und Entscheidungen zu treffen, die sich möglicherweise erst in den Folgeperioden positiv auswirken. Deshalb ist es allerdings notwendig die Vergütung vom diesem Ziel zu trennen. Woran die Vergütung zu koppeln ist, wird im nächsten adaptiven Prozess erläutert.
Die Ziele müssen sich zudem flexibel an Veränderungen anpassen und sich als Relativwert auf Konkurrenten oder interne Kunden beziehen. Dies erfordert ein Benchmarking mit einem Konkurrenten oder einer internen Gruppen.
Allerdings sind nicht alle Mitarbeiter bereit, von selbst Höchstleistungen zu bringen, viele brauchen eine gewisse Zielvorgabe. Und für ein Benchmarking müssen natürlich geeignete Partner vorhanden sein, sonst vergleicht man sich mit einem weniger erfolgreichen Konkurrenten etc. Der Vergleich mit den Besten stellt zwar ein Ziel dar, die genaue Höhe ist aber erst im Nachhinein ersichtlich.
1 Ausgangslage: Einführung in die Problematik starrer Budgetierung in einem sich verändernden Marktumfeld.
2 Notwendigkeit für Beyond Budgeting: Darstellung der Schwächen und des hohen administrativen Aufwands traditioneller Budgetierungsverfahren.
3 Beyond Budgeting Modell nach Hope/Fraser: Vorstellung der 12 Prinzipien, unterteilt in adaptive Prozesse und Dezentralisierung.
4 Gestaltungsfelder: Detaillierte Analyse von Instrumenten wie Rolling Forecasts, Balanced Scorecard und Prozesskostenrechnung zur operativen Umsetzung.
5 Modellimplementierung und Auswirkungen auf die Arbeit des Controllers: Anleitung zur schrittweisen Einführung des Modells und Neudefinition der Controllerrolle.
6 Fazit: Kritische Würdigung des Konzepts als Problemlöser für dynamische Märkte.
Beyond Budgeting, Unternehmenssteuerung, Budgetierung, Dezentralisierung, Adaptive Prozesse, Rolling Forecasts, Performance Management, Balanced Scorecard, Benchmarking, Kostenmanagement, Prozesskostenrechnung, Unternehmensführung, Controlling, Zielvereinbarung, Eigenverantwortung
Die Arbeit untersucht das Managementkonzept "Beyond Budgeting" als Alternative zur klassischen Budgetierung, um Unternehmen in einem dynamischen Umfeld steuerungsfähiger und flexibler zu gestalten.
Die Arbeit behandelt die adaptive Unternehmenssteuerung, Dezentralisierung von Verantwortung, den Einsatz von Rolling Forecasts sowie moderne Instrumente des Leistungsmanagements wie Benchmarking und Balanced Scorecard.
Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie ein Unternehmen ohne starre, jährliche Budgets erfolgreich gesteuert werden kann, wobei die Vorteile und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten kritisch beleuchtet werden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Fallbeispielen renommierter Unternehmen, die erfolgreich Beyond Budgeting oder ähnliche Ansätze praktizieren.
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung des Beyond Budgeting Modells die konkreten Gestaltungsfelder analysiert, darunter Zielsetzung, Finanzplanung, Gemeinkostenmanagement und die organisatorische Dezentralisierung.
Beyond Budgeting, Dezentralisierung, adaptive Steuerung, Performance Management, Prozesskostenrechnung und Controlling-Transformation sind zentrale Begriffe.
Der Autor führt an, dass traditionelle Budgets zu unflexibel sind, Bereichsegoismen fördern, zu Manipulationen verleiten und in einem dynamischen, wettbewerbsintensiven Umfeld den Blick auf die langfristige Wertschöpfung verstellen.
Der Controller wandelt sich vom reinen "Zahlenverwalter" und Kontrolleur hin zu einem konstruktiven Business Partner und Berater, der das Management bei ergebnisorientierten Entscheidungen unterstützt.
Statt fixer, interner Ziele nutzt das Modell relative Leistungsindikatoren und den Vergleich mit externen Wettbewerbern oder internen Vergleichsgruppen, um eine kontinuierliche Leistungsverbesserung zu erzielen.
Entsprechend dem Prinzip "Ressourcen bei Bedarf verfügbar machen" erfolgt die Steuerung dezentral, wobei Shared Services oder interne Märkte den effizienten Einsatz der Mittel sicherstellen sollen.
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