Masterarbeit, 2022
135 Seiten, Note: 1
1. EINLEITUNG
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3. Aufbau der Arbeit
2. GENERATION Z
2.1. Charakteristika, Werte und psychosoziale Entwicklung des Umfeldes
2.2. Digitalisierung im Spannungsfeld
2.2.1. Interessenwandel
2.2.2. Psychologische Folgen des digitalen Lebenswandels
3. BURNOUT
3.1. Definition von Burnout
3.2. Epidemiologie
3.3. Stress und Depression
3.4. Das Konzept der Arbeitsfähigkeit
3.5. Wirtschaftlicher Schaden durch Burnout
4. ORGANISATIONALE BURNOUT-PRÄVENTION
4.1. Das Problem von Arbeit 4.0
4.1.1. Neue Belastungsformen
4.1.2. Einflussmöglichkeiten der Akteure
4.2. Interne Einflussfaktoren
4.2.1. Führungsdefizite
4.2.2. Kommunikation
4.2.3. Wertschätzung und Anerkennung
4.3. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
5. ZWISCHENFAZIT
6. EMPIRISCHER TEIL
6.1. Untersuchungsdesign und Erhebungsmethode
6.2. Analyseverfahren
6.3. Annahmen und Leitfaden
6.4. Gesamtergebnis-Darstellung
6.5. Diskussion der Ergebnisse
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Ziel der Arbeit ist es, die Notwendigkeit einer organisationalen Burnout-Prävention für die Generation Z zu begründen, indem Faktoren identifiziert werden, die bei dieser Altersgruppe zu einer erhöhten psychischen Belastung und Burnout-Risiken führen, und dabei gleichzeitig unternehmensinterne Präventionsmöglichkeiten aufzeigt.
2.1. Charakteristika, Werte und psychosoziale Entwicklung des Umfeldes
Generationen werden durch zentrale historische Ereignisse und Entwicklungen ihrer Zeit geprägt. Die GenZ ist die erste Generation, die in eine voll vernetzte Welt hineingeboren wurde. Sie verkörpert somit die ersten echten Digital Natives (vgl. Klaffke, 2014, S. 69). Die GenZ umfasst circa 15,5 Mio. Menschen in Deutschland (vgl. Brademann; Piorr, 2019, S. 347). Aufgrund der in der Literatur vorhandenen minimalen Abweichungen des Geburtszeitraumes weist diese Zahl eine gewisse Flexibilität auf.
Die Umweltbedingungen der GenZ zeichnen sich durch die zunehmende Globalisierung und Tertiärisierung der Wirtschaft, Flexibilisierung und Ökonomisierung der Gesellschaft, wachsende Wahlmöglichkeiten des Konsumbereichs und Personalisierung des Angebots, Individualisierung von Lebensläufen sowie der Digitalisierung vieler Lebensbereiche aus. Prägend war und ist zudem das Überstehen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die intensive öffentliche Kommunikation der demografischen Entwicklung und den damit einhergehenden Herausforderungen (vgl. Klaffke, 2014, S. 70). Weitere Entwicklungen zeichnen sich nach dem Deutschen Bundestag in der Wohlstandpolarisierung (vgl. 2013, S. 40) sowie der Zunahme von Multikulturalität (vgl. 2013, S. 137) und dem Bildungs- bzw. Leistungsdruck (vgl. 2013, S. 167) ab.
1. EINLEITUNG: Definiert die Problematik des demografischen Wandels und die Relevanz der psychischen Gesundheit für die Generation Z als jüngste Arbeitnehmergeneration.
2. GENERATION Z: Analysiert die Entwicklung, Prägung und Werthaltungen der Generation Z unter besonderer Berücksichtigung der Digitalisierung und sozio-ökonomischer Faktoren.
3. BURNOUT: Beleuchtet die Definition, Symptomatik und epidemiologische Entwicklung von Burnout-Syndromen im beruflichen Kontext.
4. ORGANISATIONALE BURNOUT-PRÄVENTION: Diskutiert neue Belastungen durch Arbeit 4.0 und zeigt Möglichkeiten der Führung und betrieblichen Gesundheitsmanagements auf.
5. ZWISCHENFAZIT: Fasst die aus der Literaturrecherche gewonnenen Erkenntnisse über die Risikofaktoren für die Gen Z zusammen.
6. EMPIRISCHER TEIL: Präsentiert die qualitative Untersuchung mittels Experteninterviews zum organisationalen Bewusstsein für Burnout-Prävention.
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftige Anforderungen an Organisationen.
Generation Z, Burnout-Prävention, Psychische Gesundheit, Arbeitswelt 4.0, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Digitalisierung, Werthaltungen, Perfektionismus, Führungsverhalten, Arbeitsfähigkeit, Organisationspsychologie, Arbeitnehmer, Stressbewältigung, Personalmanagement, Technostress
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit organisationaler Burnout-Prävention speziell für die berufstätige Generation Z, unter Berücksichtigung deren spezifischer Lebensumstände.
Die zentralen Felder umfassen die sozio-psychologische Entwicklung der Generation Z, die Analyse von Burnout als arbeitsbezogenes Syndrom und die Rolle des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Das Ziel ist es, Burnout-Risiken für die Generation Z zu identifizieren und zu untersuchen, ob in Unternehmen bereits ein Bewusstsein für diese spezifische Präventionsnotwendigkeit existiert.
Es handelt sich um einen zweigeteilten Ansatz: eine fundierte Literaturrecherche zum theoretischen Rahmen sowie eine qualitative empirische Studie mittels leitfadengestützter Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Burnout-Risiken durch sozio-ökonomische Trends und Technostress sowie die Analyse betrieblicher Einflussfaktoren wie Führung und Kommunikation.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Generation Z, Burnout-Prävention, Digitalisierung, Arbeitsfähigkeit und betriebliches Gesundheitsmanagement.
Die Experteninterviews zeigen, dass Generationenmanagement in der Praxis meist noch keine strategische Rolle spielt und oft lediglich implizit im Diversity Management oder durch individuelle Anpassungen des Führungsstils gelebt wird.
Die Pandemie wird von den befragten Experten als massiver Treiber der Digitalisierung wahrgenommen, was einerseits Arbeitsprozesse effizienter machte, andererseits aber neue psychische Belastungen durch ständige Erreichbarkeit mit sich brachte.
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