Bachelorarbeit, 2022
104 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Themenrelevanz und Problemstellung der Arbeit
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Methodik
2 Definitionen
2.1 Berufsbild des Softwareentwicklers
2.2 Personalmarketing
2.2.1 Der Begriff des Personalmarketings
2.2.2 Funktionen des Personalmarketings
2.2.3 Internes- und externes Personalmarketing
3 Personalmarketing-Mix
3.1 Gehaltspolitik
3.1.1 Gehalt
3.1.2 Neben- und Sozialleistungen
3.2 Leistungspolitik
3.2.1 Arbeitsumfeld
3.3 Standortpolitik
3.3.1 Standort des Unternehmens
3.3.2 Internationale Arbeitseinsätze
3.4 Karriere und Weiterbildungsprozesse
3.4.1 Weiterbildung
3.4.2 Karriere
3.5 Mitarbeiter
3.6 Kommunikationspolitik – unpersönlich
3.6.1 Stellenanzeigen
3.6.2 Personalimagewerbung
3.6.3 Unternehmenswebseite/Karrierewebseite
3.6.4 Social Media
3.7 Kommunikationspolitik – persönlich
3.7.1 Bewerberservice
3.7.2 Active Sourcing
3.7.3 Hackathon
3.7.4 Meet-up
4 Empirische Untersuchung
4.1 Untersuchungsmethode und Begründung der Auswahl
4.2 Konstruktion des Fragebogens
4.3 Stichprobenauswahl und Datenerhebung
5 Ergebnisse der Befragung
5.1 Demografische Daten
5.2 Gehaltspolitik
5.3 Leistungspolitik
5.4 Standortpolitik
5.5 Mitarbeiter
5.6 Karriere und Weiterbildung
5.7 Kommunikationspolitik – unpersönlich
5.8 Kommunikationspolitik – persönlich
5.9 Beantwortung der Fragestellungen
6 Diskussion der Ergebnisse
7 Handlungsempfehlungen
8 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Unternehmen konkrete Maßnahmen und Instrumente des Personalmarketing-Mix an die Hand zu geben, die speziell auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Softwareentwicklern zugeschnitten sind, um so die Arbeitgeberattraktivität zu steigern und langfristig Fachkräfte zu sichern.
2.2.3 Internes und externes Personalmarketing
Das Personalmarketing gliedert sich im weitgefassten Verständnis des Personalmarketings in die Handlungsfelder des internen- und externen Personalmarketings.
Internes Personalmarketing
Das interne Personalmarketing ist eine auf die Bedürfnisse und Interessen der vorhandenen Mitarbeiter ausgerichtete Strategie des Personalmanagements zu deren nachhaltigen Bindung an die Organisation und unterstützt hierbei die Motivationsfunktion.32 Das Ziel ist, die emotionale Bindung der Mitarbeiter sicherzustellen, die bereits im Unternehmen beschäftigt sind und damit die Fluktuations- und Abwesenheitsrate zu senken und die Arbeitsleistung zu steigern, wozu auch Maßnahmen der Personalentwicklung gehören.33
Zum internen Personalmarketing gehören demnach alle Maßnahmen, die die Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen direkt oder indirekt positiv beeinflussen.34
Bewährte Ansätze sind hierbei unter anderem Personalentwicklungsmaßnahmen wie Fort- und Weiterbildungen sowie Ansätze zur Veränderung des Aufgabenspektrums z. B. durch Jobrotation. Ebenso ist eine positive Wirkung auf die Mitarbeiter durch eine gerechte Vergütung und Leistungsanreize wie Boni zu erwarten. Insbesondere die Möglichkeit für Arbeitnehmer, auf Basis einer adäquat kommunizierten Vision und/oder Mission, sich mit dem Unternehmen identifizieren zu können, gehören zu wichtigen internen Ansätzen des Personalmarketings.35
Externes Personalmarketing
Das externe Personalmarketing adressiert die Akquisitions- und Profilierungsfunktion.36 Ziel des externen Personalmarketings ist es, bei externen Zielgruppen einen hohen Bekanntheitsgrad mit der Absicht zu erzielen, eine höhere Anzahl an Bewerbungen und Initiativbewerbungen zu generieren, um die Kosten innerhalb des Personalgewinnungsprozesses zu senken.37 Weitere Aufgaben des externen Personalmarketings sind die Steigerung des Arbeitgeberimages, das beschreibt, wie externe Zielgruppen das Unternehmen wahrnehmen. Hierbei können sich Unternehmen von der Konkurrenz abgrenzen und im besten Fall Wettbewerbsvorteile erzielen.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung des Fachkräftemangels bei Softwareentwicklern und erläutert die Zielsetzung sowie methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Definitionen: Erläutert das Berufsbild des Softwareentwicklers und definiert die zentralen Begriffe sowie die verschiedenen Funktionen des Personalmarketings.
3 Personalmarketing-Mix: Stellt das Personalmarketing-Mix-Modell vor und überträgt dieses auf die spezifischen Anforderungen der Zielgruppe Softwareentwickler.
4 Empirische Untersuchung: Beschreibt das methodische Vorgehen, die Konzeption des Online-Fragebogens sowie die Datenerhebung der durchgeführten Studie.
5 Ergebnisse der Befragung: Präsentiert die erhobenen Daten in Grafiken und stellt die Ergebnisse den theoretischen Annahmen gegenüber.
6 Diskussion der Ergebnisse: Interpretiert die Befragungsergebnisse und diskutiert die Übereinstimmungen sowie Diskrepanzen zu bestehender Literatur und Studien.
7 Handlungsempfehlungen: Gibt praxisorientierte Empfehlungen für Unternehmen zur Gewinnung und Bindung von Softwareentwicklern.
8 Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung des Personalmarketings im IT-Bereich.
Personalmarketing, Softwareentwickler, IT-Fachkräfte, Employer Branding, Personalmarketing-Mix, Online-Befragung, Recruiting, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität, Active Sourcing, Personalakquise, Unternehmenskultur, Stellenanzeigen, Arbeitsumfeld.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und spezifischen Strategien des Personalmarketings, um Softwareentwickler als Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an ein Unternehmen zu binden.
Zu den zentralen Themen gehören Gehaltspolitik, Standortpolitik, Karrieremöglichkeiten, ein attraktives Arbeitsumfeld, moderne Kommunikationspolitik sowie zielgruppengerechtes Recruiting.
Das Ziel ist es, Unternehmen Instrumente und Maßnahmen zur Verfügung zu stellen, die auf das spezielle Nutzungsverhalten und die Erwartungen von Softwareentwicklern zugeschnitten sind.
Der Autor kombiniert eine tiefgehende Literaturrecherche zu den Grundlagen des Personalmarketings mit einer quantitativen, empirischen Online-Befragung unter 71 Softwareentwicklern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition des Personalmarketing-Mix sowie eine detaillierte empirische Auswertung, wie verschiedene Marketing-Instrumente (Stellenanzeigen, Events, Active Sourcing) auf Softwareentwickler wirken.
Besonders prägend sind Begriffe wie "Digitaler Künstler", "Wohlfühlfaktoren", "Active Sourcing", "War for Talent" und "Work-Life-Balance".
Die Umfrage bestätigt, dass ein branchenübliches, hohes Gehalt für Softwareentwickler eines der wichtigsten Kriterien bei der Arbeitgeberwahl ist, das zugleich Wertschätzung signalisiert.
Die Mehrheit lehnt klassische psychometrische Tests ab und bevorzugt stattdessen, etwa durch "Live-Coding" oder den direkten Austausch mit dem fachlichen Team, einen starken Praxisbezug zu erhalten.
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