Bachelorarbeit, 2021
69 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Fokus der Arbeit
2. Theoretischer Kontext
2.1. Mediatisierung
2.2. Gegenöffentlichkeit
3. Forschungsstand
3.1. Darstellung von ,Mainstream-Medien‘ in alternativen Medien
3.2. KenFM
3.3. Etablierte Medien in Deutschland
3.3.1. Etablierte Medienlandschaft – eine Einordnung
3.3.2. Umstand, Kritik und Probleme
4. Methodik
4.1. Vorstellung der Grounded Theory Methode
4.2. Untersuchungsgegenstand
4.3. Vorgehen der Untersuchung
5. Präsentation und Evaluation der Ergebnisse
5.1. Mainstream-Medien als Systemmedien
5.1.1. ,Mainstream-Medien gehen Hand in Hand mit der Regierung‘
5.1.2. ,Mainstream-Medien als Werkzeug der Unterdrückung‘
5.2. Mainstream-Medien als Feindbild
5.2.1. ,Mainstream-Medien diskreditieren alternative Meinungen‘
5.2.2. ,Mainstream-Medien sind demokratiefeindlich‘
5.3. ,Mainstream-Medien schüren Angst‘
6. Diskussion
6.1. Ergebnisse vor dem Hintergrund bisheriger Forschung
6.2. Kritische Reflexion des Forschungsprozesses
6.3. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht qualitativ mittels Grounded Theory, wie das alternative publizistische Format KenFM über die Berichterstattung etablierter Medien während der Corona-Krise berichtet. Im Fokus steht dabei die Identifizierung von wiederkehrenden Darstellungsmustern und die Frage, ob und wie diese etablierte Medien diskreditieren oder als Feindbilder konstruieren.
3.1. Darstellung von ,Mainstream-Medien‘ in alternativen Medien
Für den Begriff ,alternative Medien‘ existieren in der Fachliteratur sowie der Umgangssprache mehrere synonym verwendete Bezeichnungen (vgl. Wimmer 2015: 193). Dazu zählen u.a. die Bezeichnungen ,Alternativpresse‘, ,Bewegungsmedien‘, ,citizen media‘ oder ,nicht-kommerzielle Medien‘ (vgl. ebd.). Der Ausdruck ,alternative Medien‘ hat sich jedoch durchgesetzt und verweist darauf, dass sie nur in Relation zu ,etablierten‘ bzw. ,vorherrschenden‘ Medien zu verstehen sind [...] (Wimmer 2015: 193). Darüber hinaus erläutert Wimmer, dass alternative Medien sich der selektiven Themenauswahl etablierter Medien entgegensetzen, indem sie vom klassischen Journalismus ausgegrenzte oder unliebsame Themen behandeln und dadurch andere zugängig machen (vgl. Wimmer 2015: 193). Ziel alternativer Medien ist es folglich, solche Themen oder Ansichten zu publizieren, die durch etablierte Medien nicht in den Fokus gerückt und kommuniziert werden. Es ist anzunehmen, dass sich dies insbesondere bei Meinungsäußerungen über politische Richtungen zeigt.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Medienkritik in der Corona-Krise und definiert den Fokus der Forschungsarbeit.
2. Theoretischer Kontext: Erläutert die Konzepte Mediatisierung und Gegenöffentlichkeit im Hinblick auf digitale Kommunikationsstrukturen.
3. Forschungsstand: Gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur zur Darstellung von Mainstream-Medien in alternativen Formaten und kontextualisiert KenFM.
4. Methodik: Erläutert die Anwendung der Grounded-Theory-Methode und das Vorgehen bei der Auswahl und Analyse des Datenmaterials.
5. Präsentation und Evaluation der Ergebnisse: Detailliert die empirischen Kategorien, in denen Mainstream-Medien als Systemmedien, Feindbild oder Angstschürer dargestellt werden.
6. Diskussion: Setzt die Ergebnisse in Bezug zur Theorie und reflektiert kritisch den Forschungsprozess sowie zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Alternative Medien, Mainstream-Medien, KenFM, Corona-Krise, Journalismus, Mediatisierung, Gegenöffentlichkeit, Grounded Theory, Medienkritik, Polarisierung, Systemmedien, Feindbild, Meinungsvielfalt, Diskursanalyse, digitale Partizipation.
Die Arbeit untersucht das Medienverhalten und die Berichterstattung des alternativen publizistischen Formats KenFM während der Corona-Pandemie, insbesondere dessen Haltung zu etablierten Nachrichtensendern und Presseorganen.
Thematisiert werden die Rolle alternativer Medien, der Vertrauensverlust in den klassischen Journalismus, die Konstruktion von Feindbildern im Internet sowie die Polarisierung politischer Diskurse.
Es geht darum, mittels einer qualitativen Analyse herauszuarbeiten, welche wiederkehrenden Muster KenFM nutzt, um die Berichterstattung der etablierten Medien im Kontext der Corona-Krise zu beschreiben.
Die Untersuchung basiert auf der Grounded-Theory-Methodik nach Glaser und Strauss, um aus den vorliegenden Textbeiträgen induktiv Kategorien und Konzepte zu entwickeln.
Im Hauptteil werden die Kategorien "Mainstream-Medien als Systemmedien", "Mainstream-Medien als Feindbild" und "Mainstream-Medien schüren Angst" detailliert hergeleitet, präsentiert und evaluiert.
Alternative Medien, Mainstream-Medien, KenFM, Corona-Krise, Gegenöffentlichkeit und Mediatisierung sind die prägenden Begriffe.
Die Krise dient als Anlass, etablierten Medien systemkonformes Handeln, einseitige Berichterstattung und die bewusste Steuerung von Angst und Panik vorzuwerfen.
Die Plattform KenFM fungiert als Gegenposition und Katalysator für Kritik, wobei sie etablierte Medien systematisch delegitimiert, um eine eigene Gegenöffentlichkeit zu festigen.
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