Bachelorarbeit, 2008
32 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Das Spanische in den USA
2.1 Historischer Überblick
2.2 Die demographische Verteilung der Hispanics in den USA
2.3 Die Varietäten des Spanischen
2.3.1 Das mexikanische Spanisch
2.3.2 Das puertoricanische Spanisch
2.3.3 Das kubanische Spanisch
2.3.4 Das Peninsulare oder Isleño
3. Das Spanische in Kontakt mit dem Englischen
3.1 Sprachkontakt
3.2 Bilingualismus, Code-Switching, Wortentlehnung – Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen
3.2.1 Bilingualismus
3.2.2 Code-Switching
3.2.2.1 Soziolinguistische Aspekte des Code-Switching
3.2.2.2 Grammatikalische Aspekte des Code-Switching
3.2.2.3 Syntaktische Beschränkungen des Code-Switching
3.2.3 Definition des Begriffs Entlehnung
3.3 Was versteht man unter der Bezeichnung „Spanglish“?
4. Untersuchung des „Don Quijote de la Mancha“ auf Spanglish
4.1 Methode
4.2 Spanglish im Hinblick auf die linguistischen Definitionen von Sprache
4.3 Morphosyntaktische Besonderheiten des Textes
4.3 Der Wortschatz des Spanglish
4.4 Semantische Besonderheiten des Textes
5. Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht das Phänomen „Spanglish“ als Sprachkontaktphänomen zwischen Englisch und Spanisch in den USA. Ziel ist es, anhand der literarischen Spanglish-Übersetzung des „Don Quijote“ zu analysieren, ob Spanglish die linguistischen Kriterien einer eigenständigen Sprache erfüllt oder als eine Form des Code-Switching zu werten ist, die zu defizitären Sprachstrukturen führt.
4.3 Morphosyntaktische Besonderheiten des Textes
In dem Text findet der Wechsel zwischen Englisch und Spanisch ausschließlich satzintern statt. Die Häufigkeit des Wechsels hängt nicht von der jeweiligen Sprache ab, sondern eher von der Satzlänge. So werden unterschiedliche syntaktische Kategorien „geswitcht“, dabei favorisiert der Autor bei bestimmten Wortarten eher das Spanische, bei anderen das Englische.
Code-Switching erfolgt:
Bei Präpositionen (Englisch: in, of, with, to, for, but by; Spanisch: con, en, a, de, por, para, pa’, sin, de, sobre) oder präpositionalen Fügungen. Unregelmäßigkeiten lassen sich beispielsweise beim Gebrauch der beiden Präpositionen de (Span.) und of (Engl.), feststellen. Die spanische Präposition de ersetzt bei näherer Bestimmung eines Substantivs und Angabe des Materials vollständig die Englische, unabhängig von der Sprache des Substantivs: strips de iron [E-S-E]10, vida de hunter [S-S-E], acres de tierra [E-S-S], cuentos de amor [S-S-S]. Bei Eigennamen bzw. Titeln steht dagegen of oder de (Amadís of England, El Bucephalus de Alexander, Emperador de Trebizond).
In Bezug auf präpositionale Fügungen sind drei auffällige Merkmale zu nennen. Erstens wird innerhalb derselben der Code gewechselt (in spite de anstatt in spite of bzw. en vez de).
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Sprachkontaktsituation in den USA und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Das Spanische in den USA: Überblick über die historische Verbreitung und demographische Situation der spanischsprachigen Bevölkerung.
3. Das Spanische in Kontakt mit dem Englischen: Theoretische Fundierung der Begriffe Bilingualismus, Code-Switching und Entlehnung.
4. Untersuchung des „Don Quijote de la Mancha“ auf Spanglish: Empirische Analyse des literarischen Textbeispiels hinsichtlich morphosyntaktischer und semantischer Strukturen.
5. Schlussfolgerung: Synthese der Ergebnisse, die Spanglish als Sprachvarietät und Medium der Identität, aber nicht als eigenständige Sprache einstuft.
Spanglish, Code-Switching, Bilingualismus, Sprachkontakt, Linguistik, Hispanics, USA, Wortentlehnung, Morphosyntaktik, Don Quijote, Soziolinguistik, Sprachvarietät, Identität, Ilan Stavans, Sprachanalyse
Die Arbeit befasst sich mit der Definition und linguistischen Analyse von „Spanglish“ als Sprachkontaktphänomen zwischen Englisch und Spanisch in den USA.
Die Schwerpunkte liegen auf den soziolinguistischen Hintergründen, den grammatikalischen Regeln des Code-Switching und der praktischen Textanalyse anhand eines literarischen Beispiels.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Spanglish als eigenständige Sprache klassifiziert werden kann oder ob es lediglich eine Form von Code-Switching darstellt.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse zu sprachwissenschaftlichen Theorien, kombiniert mit einer strukturellen Textanalyse (Morphologie, Syntax, Semantik) des Don-Quijote-Spanglish-Auszugs.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (Definitionen, Sprachkontakt) und einen analytischen Teil, in dem die syntaktischen und morphologischen Merkmale des untersuchten Textes geprüft werden.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Spanglish, Code-Switching, Bilingualismus, Sprachkontakt, Morphosyntaktik und Identitätsbildung.
Die Autorin nutzt diese Regel, um zu prüfen, ob der untersuchte Text die syntaktischen Bedingungen für zulässiges Code-Switching einhält oder ob er dagegen verstößt.
Dieser Text dient als konkretes, schriftliches Beispiel, um die Theorie in einem künstlichen, literarischen Kontext zu testen und die Grenzen der linguistischen Klassifizierbarkeit von Spanglish aufzuzeigen.
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