Diplomarbeit, 2008
85 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit analysiert die amerikanische Subprimekrise und die Reaktionen der Zentralbanken auf diese Finanzmarktkrise. Die Arbeit untersucht die Ursachen der Krise, insbesondere die Rolle des Kreditmarktes und die Problematik der Asset Securitisation. Des Weiteren werden die Maßnahmen der Zentralbanken, wie Leitzinsänderungen und Liquiditätsbereitstellung, sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte beleuchtet. Die Arbeit befasst sich auch mit den langfristigen Risiken für die Finanzmarktstabilität, die durch die Interventionen der Zentralbanken entstehen können, wie Moral Hazard und Überinvestitionen.
Der erste Abschnitt der Arbeit führt in das Thema der Subprimekrise ein und erläutert die Relevanz der Thematik. Der zweite Abschnitt analysiert die Ursachen der Subprimekrise, wobei der Fokus auf dem Kreditmarkt und der Asset Securitisation liegt. Es werden die Problematik der Subprimekredite, die mangelnde Sicherheiten und die variablen Zinssätze beleuchtet. Der Abschnitt beschreibt auch den Ausbruch und den Verlauf der Krise, einschließlich des Maturity Mismatch der Refinanzierung, des Misstrauens der Banken und der mangelnden Liquidität. Der dritte Abschnitt untersucht die öffentlichen Reaktionen auf die Subprimekrise, insbesondere die Maßnahmen der Zentralbanken. Es werden die Leitzinsänderungen als Steuerungsinstrument, die Bereitstellung von Liquidität durch Offenmarktgeschäfte und die Auswirkungen der Zentralbankaktivitäten auf die Märkte analysiert. Der vierte Abschnitt befasst sich mit den langfristigen Risiken für die Finanzmarktstabilität, die durch die Interventionen der Zentralbanken entstehen können. Es werden die Problematik des Moral Hazard, die Überinvestitionen und die mangelnde Risikotransparenz der Investments diskutiert. Der fünfte Abschnitt bietet einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Finanzmärkte und die Rolle der Zentralbanken.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Subprimekrise, die Asset Securitisation, die Reaktionen der Zentralbanken, die Leitzinspolitik, die Liquiditätsbereitstellung, Moral Hazard, Überinvestitionen, Finanzmarktstabilität und die Auswirkungen der Krise auf die Finanzmärkte. Die Arbeit analysiert die Ursachen der Subprimekrise, die Maßnahmen der Zentralbanken und die langfristigen Risiken für die Finanzmarktstabilität, die durch die Interventionen der Zentralbanken entstehen können.
Die Krise wurde durch die massenhafte Vergabe von Hypotheken an Kreditnehmer mit geringer Bonität (Subprime), mangelnde Sicherheiten und die anschließende Verbriefung (Asset Securitisation) dieser Risiken ausgelöst.
Die Zentralbanken senkten die Leitzinsen und stellten durch Offenmarktgeschäfte massiv Liquidität bereit, um einen kompletten Kollaps der Finanzmärkte zu verhindern.
Moral Hazard bezeichnet das Risiko, dass Marktakteure übermäßige Risiken eingehen, weil sie darauf vertrauen, dass Zentralbanken oder der Staat sie im Krisenfall retten werden (Bail-Out).
Während die US-Notenbank (Fed) primär eine Rezession fürchtete, lag das Hauptaugenmerk der Europäischen Zentralbank (EZB) traditionell stärker auf der Preisniveaustabilität und der Inflationsbekämpfung.
Instrumente wie Mortgaged Backed Securities (MBS) machten die Finanzmärkte untransparent, da Risiken weltweit gestreut wurden und die tatsächliche Marktsituation für Investoren und Aufseher schwer beurteilbar war.
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