Diplomarbeit, 2008
173 Seiten, Note: Sehr Gut
1 Vorwort
2 Abstrakt
3 Abstract
4 Zielsetzung der Arbeit
4.1 Ausgangssituation
4.2 Ziele der Arbeit
4.3 Aufbau der Arbeit
4.4 Forschungsfragen der Arbeit
4.5 Hypothesen zu den Forschungsfragen
5 Theoretische Grundlagen und Konzepte
5.1 Begriff und Begriffsabgrenzung Unternehmenskultur
5.1.1 Die drei Ebenen der Kultur nach Edgar Schein
5.1.2 Das kulturelle Eisbergmodell nach Sonja Sackmann
5.2 Entstehung einer Unternehmenskultur
5.3 Funktionen von Unternehmenskultur
5.3.1 Unternehmenskultur als Managementelement
5.3.2 Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor
5.3.3 Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor
5.4 Wirkungen von Unternehmenskulturen
5.4.1 Komplexitätsreduktion
5.4.2 Koordiniertes Handeln
5.4.3 Identifikation
5.4.4 Kontinuität
5.5 Arten von Unternehmenskulturen
5.6 Fusion & Übernahme – Merger & Acquisitions
5.6.1 Begriffserklärung Fusion beziehungsweise Verschmelzung
5.6.2 Begriffserklärung Akquisition beziehungsweise Übernahme
5.6.3 Ursachen und Ziele von Merger & Acquisitions
5.6.4 Der Mergers & Acquisitions Markt
5.7 Der Prozess der Zusammenführung
5.7.1 Phase 1 – Vorbereitung – Strategische Analyse- und Konzeptionsphase
5.7.2 Phase 2 – Durchführung – Die Transaktionsphase
5.7.3 Phase 3 – Die Integrationsphase
5.8 Die interne Unternehmenskommunikation
5.8.1 Kommunikation in den Phasen des Fusionsprozesses
5.8.2 Erfolgskritische Faktoren der Kommunikation
5.9 Unternehmenskennzahlen
5.9.1 Auswahl der untersuchten Kennzahlen
6 Das untersuchte Umfeld
6.1 Untersuchte Unternehmen
6.1.1 Digital Equipment Corporation – DEC
6.1.2 Compaq Computer Corporation (Compatibility and Quality)
6.1.3 Hewlett Packard
6.1.4 Fusionen und Übernahmen in der Unternehmensgeschichte von Hewlett Packard
7 Empirischer Teil
7.1 Empirisches Verfahren zur Überprüfung der Hypothesen
7.2 Auswertung der Unternehmenskennzahlen
7.3 Vorgehensweise bei Erstellung der Interviews
7.4 Auswahl der Interviewpartner
7.4.1 Interviewleitfaden
7.5 Methodische Verarbeitung der Interviewergebnisse
7.5.1 Transkription
7.5.2 Kategorisierung und Zuordnung
7.5.3 Qualitative Analyse und Clustering der Interviews
8 Résumé und Schlussfolgerungen
8.1 Zu den Forschungsfragen
8.2 Zu den Hypothesen
8.2.1 Fazit zu Hypothese 1
8.2.2 Fazit zu Hypothese 2
8.2.3 Fazit zu Hypothese 3
9 Kritische Gesamtbetrachtung der Arbeit
10 Ausblick und Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur als „weichem Faktor“ und der finanziellen Performance von Großunternehmen im Kontext von Unternehmensfusionen, um zu beweisen, dass kulturelle Entscheidungen messbare Auswirkungen auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen haben.
5.1.1 Die drei Ebenen der Kultur nach Edgar Schein
Die Ebenen der Kultur reichen von den sichtbaren bis zu den unausgesprochenen und unsichtbaren.
Die Unternehmenskultur basiert auf gemeinsamen Grundprämissen, die in gemeinsamen Lernprozessen erreicht werden.
Derart entwickelte Muster gehen in das Unterbewusstsein der Mitarbeiter ein und werden von ihnen als selbstverständlich hingenommen, ohne das sie einer Rechtfertigung bedürfen.
1 Vorwort: Einleitende Betrachtung der Problematik von Unternehmenszusammenschlüssen und der Bedeutung der Unternehmenskultur als unterschätzter Erfolgsfaktor.
4 Zielsetzung der Arbeit: Darstellung der Ausgangssituation, der zentralen Ziele, des Aufbaus der Arbeit sowie der wissenschaftlichen Forschungsfragen und Hypothesen.
5 Theoretische Grundlagen und Konzepte: Erläuterung der Definition, Historie und der kulturellen Ebenen nach Schein sowie des kulturellen Eisbergmodells, ergänzt durch betriebswirtschaftliche Definitionen zu M&A.
6 Das untersuchte Umfeld: Beschreibung der drei Unternehmen Digital Equipment Corporation, Compaq und Hewlett Packard unter besonderer Berücksichtigung ihrer Unternehmenskultur und Historie.
7 Empirischer Teil: Methodische Erläuterung der quantitativen Bilanzanalyse und der qualitativen Interviews zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
8 Résumé und Schlussfolgerungen: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen anhand der gewonnenen Erkenntnisse.
9 Kritische Gesamtbetrachtung der Arbeit: Reflexion des Autors über den Forschungsprozess und die Herausforderungen bei der Verknüpfung von kulturellen Aspekten mit finanziellen Daten.
10 Ausblick und Schlussfolgerungen: Fazit zur Entwicklung der betrachteten Unternehmen und zur zukünftigen Bedeutung der Unternehmenskultur in einem dynamischen Marktumfeld.
Unternehmenskultur, Fusion, Übernahme, Mergers & Acquisitions, Unternehmenskennzahlen, Unternehmenserfolg, Unternehmensorganisation, Integrationsmanagement, Betriebswirtschaftliche Performance, Edgar Schein, Unternehmenskulturmodell, Change Management, Unternehmenskommunikation, Fallstudie, Performance-Analyse
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Unternehmenskultur auf die finanzielle Performance von Großunternehmen, insbesondere während Fusions- und Übernahmeprozessen.
Die zentralen Themen sind Unternehmenskultur, der M&A-Prozess (Merger & Acquisitions), Unternehmenskennzahlen und die quantitative sowie qualitative Analyse von Unternehmenserfolgen.
Das Hauptziel ist der Beweis, dass der oft als „weicher Faktor“ bezeichnete Aspekt der Unternehmenskultur messbare Auswirkungen auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen hat.
Der Autor nutzt einen Mix aus Literaturrecherche, quantitativer Bilanzanalyse der untersuchten Unternehmen sowie halbstandardisierte qualitative Experteninterviews mit ehemaligen Führungskräften.
Neben theoretischen Konzepten zur Unternehmenskultur (z.B. Drei-Ebenen-Modell) werden die Unternehmen Digital Equipment Corporation, Compaq und Hewlett Packard im Detail analysiert.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Unternehmenskultur, M&A, Unternehmenskennzahlen, Integrationsmanagement und Performance-Analyse.
Während DEC eine stark technologiefokussierte Innovationskultur hatte, integrierte Hewlett Packard früh eine stärker humanistische Komponente und eine ausgeprägte Ergebnisorientierung in ihren „HP-Way“.
Die indirekte Methode wurde gewählt, um direkt aus den vorliegenden Gewinn- und Verlustrechnungen sowie den Bewegungsbilanzen der US-amerikanischen Jahresberichte Daten abzuleiten.
Hypothese 1 wurde verifiziert: Eine definierte und gelebte Unternehmenskultur hat nachweislich nachhaltige Auswirkungen auf die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
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