Masterarbeit, 2022
84 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Relevanz des Themas und Motivation
2 Problemstellung
2.1 Komplexität der Datenbeschaffung und -aufbereitung
2.2 Zielsetzung der Arbeit
2.3 Aufbau der Arbeit
3 Theoretische Grundlagen von Private Equity-Investments
3.1 Venture Capital
3.2 Leveraged Buyouts
3.3 Angel Investment
4 Forschungsdesign
4.1 Research Onion als methodisches Tool
4.2 Forschungsmethodik
5 Aktueller Forschungsstand der Erfolgsfaktoren
5.1 Keine Erkenntnisse anhand Portfoliounternehmen
5.2 Erfolgsfaktoren der Zielunternehmen
5.2.1 Finanzprofil
5.2.2 Management
5.3 Erfolgsfaktoren der Private Equity-Gesellschaften
5.3.1 Gängige Finanzkennzahlen
5.3.2 Fondsgröße
5.3.3 Erfahrung der General Partner
5.3.4 Unternehmensspezialisierung
5.3.5 Timing
6 Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells zur Datenauswertung von Erfolgsfaktoren deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften
6.1 Erhebung der Geschäftsdaten aus Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen
6.2 Datenaufbereitung
6.2.1 Einführung von Standardpositionen und Reste-Standardpositionen
6.2.2 Clustering der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungspositionen
6.2.3 Einführung von Parent-Child-Hierarchien mit Account Keys
6.3 Erstellung eines Strukturgleichungsmodells
6.3.1 Erstellung des Metamodells für Bilanzen
6.3.2 Erstellung des Metamodells für Gewinn- und Verlustrechnungen
6.3.3 Durchführung des Strukturgleichungsmodells
7 Fazit und Ausblick
Ziel der Masterarbeit ist die Konstruktion eines Metamodells für die Strukturierung der Geschäftsdaten von Portfoliounternehmen deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften, um durch die Homogenisierung heterogener Daten eine Grundlage für die Analyse von Erfolgsfaktoren zu schaffen.
2.1 Komplexität der Datenbeschaffung und -aufbereitung
Wie im vorherigen Kapitel 1.2 thematisiert, ist PE ein immer wichtiger werdendes Segment der Finanzwelt. Um den geschilderten Umständen entgegenzuwirken, ist ein Strukturgleichungsmodell mit Geschäftsdaten der Portfoliounternehmen eine mögliche Lösung. Bei dessen Erstellung können mehrere Probleme entstehen, welche in dieser Masterarbeit behoben werden sollen:
Das Hauptproblem liegt in der Unvergleichbarkeit der Geschäftsdaten der einzelnen Portfoliounternehmen. Die Heterogenität der Daten, macht eine Analyse der Erfolgsfaktoren nicht möglich. Die Daten müssen bereinigt und homogenisiert werden, sodass eine Gegenüberstellung der Daten gewährleistet werden kann.
Aufgrund Firmen- und Sitzänderungen etc. können Daten der untersuchten Unternehmen verloren gehen oder Geschäftsberichte mit relevanten Kennzahlen nicht gefunden werden. Geschäftsberichte vieler Portfoliounternehmen sind unvollständig oder nicht bzw. für nur wenige Jahre vorhanden. Zudem sind die Daten in den Geschäftsberichten oft intransparent. Die fehlenden Daten können die Erstellung des Strukturgleichungsmodells negativ beeinträchtigen. Zusätzlich sind Positionsbezeichnungen in Bilanzen, GuVs etc. von den Unternehmen verschieden betitelt und einzelne Positionen sind innerhalb der üblichen Bilanz- und GuV-Struktur schwer vergleichbar.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Private Equity-Gesellschaften ein, erläutert die Relevanz des Themas und begründet die Motivation für die wissenschaftliche Auseinandersetzung.
2 Problemstellung: Hier wird die Komplexität der Datenbeschaffung bei Portfoliounternehmen analysiert, die Zielsetzung der Arbeit definiert und der methodische Aufbau der Studie vorgestellt.
3 Theoretische Grundlagen von Private Equity-Investments: Das Kapitel liefert die theoretische Basis durch die Erläuterung der Konzepte von Venture Capital, Leveraged Buyouts und Angel Investment.
4 Forschungsdesign: Es wird das methodische Vorgehen unter Anwendung der „Research Onion“ erläutert, das als Grundlagenstruktur für die empirische Untersuchung dient.
5 Aktueller Forschungsstand der Erfolgsfaktoren: Dieser Abschnitt fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Erfolgsfaktoren zusammen, unterteilt in die Perspektiven der Zielunternehmen und der PE-Gesellschaften.
6 Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells zur Datenauswertung von Erfolgsfaktoren deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften: Der praktische Kern der Arbeit, in dem die Datenerhebung, die Aufbereitung mittels Clustering und die Entwicklung des Strukturgleichungsmodells beschrieben werden.
7 Fazit und Ausblick: Das Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf bei der Identifikation von Erfolgsfaktoren.
Private Equity, Strukturgleichungsmodell, Portfoliounternehmen, Datenaufbereitung, Clustering, Finanzkennzahlen, Metamodell, Venture Capital, Leveraged Buyout, Datenhomogenisierung, Forschungsdesign, Erfolgsfaktoren, Geschäftsberichte, Business Management, Unternehmensführung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells, um Erfolgsfaktoren von Portfoliounternehmen deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften auf Basis ihrer Geschäftsdaten messbar und vergleichbar zu machen.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Private Equity-Grundlagen, das Forschungsdesign, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zu Erfolgsfaktoren und die technologische Umsetzung der Datenmodellierung.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Metamodells, das es ermöglicht, heterogene Geschäftsdaten aus verschiedenen Quellen zu homogenisieren, um darauf aufbauend eine fundierte Analyse von Erfolgsfaktoren durchzuführen.
Es wird ein gemischter Methodenansatz verfolgt, der sowohl qualitative theoretische Grundlagenforschung als auch quantitative empirische Analysen und die Entwicklung technischer Lösungsmodelle kombiniert.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Erhebung, Aufbereitung und Strukturierung der Bilanz- und GuV-Daten von 621 Portfoliounternehmen über einen Zeitraum von 16 Jahren.
Zu den Schlüsselwörtern zählen Private Equity, Strukturgleichungsmodell, Datenhomogenisierung, Clustering, Finanzkennzahlen sowie Performance-Analyse.
Die Arbeit führt Standardpositionen und sogenannte "Reste-Standardpositionen" ein, um unterschiedliche Bezeichnungen in den Berichten zu vereinheitlichen und eine Vergleichbarkeit sicherzustellen.
Diese Werkzeuge dienen als technologische Hilfsmittel, um die enorme Datenmenge der Geschäftsberichte automatisiert zu extrahieren, in Excel aufzubereiten und modellierbar zu machen.
Sie ermöglichen eine flexible Einordnung der Granularitätstiefe von Daten und verknüpfen einzelne Positionsebenen mit den jeweils übergeordneten Kategorien, was eine präzisere Analyse erlaubt.
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