Bachelorarbeit, 2020
38 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Wissenschaftliche Grundlagen
2.1 Spielbeobachtung und Spielanalyse
2.2 Ziele der Spielbeobachtung und Spielanalyse
2.3 Methoden der Spielbeobachtung und -analyse
2.4 Implementierung der Spielbeobachtung und -analyse in das Training und den Wettkampf
3. Standardsituationen im Fußball
4. Zusammenfassung
5. Empirischer Teil
5.1 Methodik
5.2 Deskriptive Statistik
5.3 Statistische Analyse
6. Diskussion
7. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Standardsituation des Einwurfs im modernen Fußball und analysiert, welche Faktoren zu einer effektiven Ausführung dieses Spielzuges beitragen, um Handlungsempfehlungen für das Training und den Wettkampf abzuleiten.
3.2 Der Elfmeter
Ein Elfmeter wird einer Mannschaft dann zugesprochen, wenn die gegnerische Mannschaft zuvor im „eigenen Strafraum oder außerhalb des Spielfelds im Rahmen des Spielzugs, ein Vergehen begeht, das mit einem direkten Freistoß geahndet wird. Aus einem Strafstoß kann direkt ein Tor erzielt werden.“ (ebd., S. 91)
Die ungefähren Erfolgswahrscheinlichkeiten von Elfmetern im Profi-Fußball beziffern bisherige Studien bei ungefähr 73-80% (Noël et al. 2014 und Lopez-Botella & Palao, 2007).
Noël et al., welche die Elfmeterschießen aller WMs und EMs von 1982 bis 2012 in ihrer Studie analysierten, fanden weitergehend heraus, dass „die Schüsse nach links […] prozentual häufiger in einem Torerfolg resultierten als Schüsse in die Tormitte oder nach rechts.“ (Noël et al. 2014, S. 10)
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Daten und Spielanalyse im professionellen Fußball und stellt die Forschungsfrage zur Bedeutung von Standardsituationen.
2. Wissenschaftliche Grundlagen: Die Grundbegriffe der Spielbeobachtung sowie deren wissenschaftliche Methoden und Implementierung in den Trainingsprozess werden theoretisch fundiert dargelegt.
3. Standardsituationen im Fußball: Es erfolgt eine Definition und Einordnung verschiedener Standards wie Freistoß, Elfmeter, Eckball und Einwurf unter Berücksichtigung relevanter Literatur.
4. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse des ersten Teils der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit wissenschaftlicher Analysen.
5. Empirischer Teil: Der Hauptteil beschreibt das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung von 319 Einwürfen und präsentiert die deskriptive sowie statistische Auswertung der Ergebnisse.
6. Diskussion: Die Ergebnisse aus dem empirischen Teil werden kritisch reflektiert, Hypothesen validiert und die Grenzen der gewählten Methodik erörtert.
7. Fazit und Ausblick: Diese abschließende Sektion synthetisiert die zentralen Erkenntnisse und formuliert praktische Handlungsempfehlungen für Trainer sowie Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Spielanalyse, Einwurf, Standardsituation, Fußball, U-19-Bundesliga, Effektivität, Leistungsanalyse, Spielbeobachtung, Trainingsintervention, 1. FC Köln, Taktik, Datenerhebung, Statistik, Profifußball, Ballbesitz
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Spielanalyse im Fußball, mit einem besonderen Fokus auf die Standardsituation des Einwurfs.
Die zentralen Felder sind die Methoden der Spielbeobachtung, die Bedeutung von Standardsituationen sowie die empirische Analyse von Einwürfen in der Jugend-Bundesliga.
Ziel ist es, Kriterien für eine effektive Ausführung von Einwürfen zu identifizieren und den Einfluss verschiedener Faktoren auf den Erfolg zu prüfen.
Es wird eine systematische, quantitative Spielanalyse basierend auf Videoaufzeichnungen und digitaler Datenverarbeitung (Excel/SPSS) angewandt.
Der Hauptteil analysiert empirisch die Einwürfe der U-19-Mannschaft des 1. FC Kölns hinsichtlich Ausführungsgeschwindigkeit, Gegnerverhalten und technischer Ausführung.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Spielanalyse, Effektivität, Standardsituation, Einwurf und Leistungssteigerung.
Die Daten zeigen, dass eine schnelle Ausführung den Gegner daran hindert, sich zu formieren, wodurch mehr freie Anspielstationen für den einwerfenden Spieler entstehen.
Dies sind spezifische taktische Vorgaben des 1. FC Köln zur Umsetzung bei Einwürfen, die eine signifikant höhere Effektivität nach sich zogen.
Aktives Pressing des Gegners reduziert sowohl die Erfolgsrate als auch die Effektivität des Einwurfs erheblich, da es den Raum für Anspielmöglichkeiten minimiert.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass die Ballannahme mit dem Fuß tendenziell effektiver ist als mit anderen Körperteilen, da sie eine schnellere Weiterverarbeitung des Balles ermöglicht.
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