Masterarbeit, 2022
85 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.1 Definition und Bestandteile des BGM
3.1.1.1 Arbeitsschutz
3.1.1.2 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.1.1.3 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.1.1.4 Digitales BGM
3.1.2 Aufbau und Organisation des BGM
3.1.2.1 Entscheidungsfindung über Handlungsansätze
3.1.2.2 6-Phasen-Modell des BGM
3.1.2.3 DIN ISO 45001 – Neuer „Goldstandard“ im BGM?
3.1.3 Erfolgsfaktoren eines BGM
3.2 Demografischer Wandel in Deutschland
3.2.1 Beschreibung des demografischen Wandels
3.2.2 Auswirkung auf die Arbeitswelt und Unternehmen
3.2.3 Demografiemanagement
3.3 Gesundheit und Alter(n)
3.3.1 Modelle der Gesundheit
3.3.2 Definition von Alter(n) und Altersmodelle
3.3.3 Die biologische Erklärung des Altern
3.3.4 Veränderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit
3.3.5 Einflussfaktoren auf das Altern
3.4 Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit
3.4.1 Arbeitsfähigkeit
3.4.2 Messung der Arbeitsfähigkeit
3.4.3 Beschäftigungsfähigkeit
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 BGM als Instrument in Zeiten des demografischen Wandels
6.2 Methodendiskussion
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) im Kontext des demografischen Wandels in Deutschland zu analysieren. In einer systematischen Literaturrecherche wird untersucht, ob BGM-Maßnahmen und Interventionen dazu beitragen können, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit alternder Belegschaften zu erhalten oder zu steigern, um damit den Herausforderungen des demografischen Wandels effektiv zu begegnen.
3.1.1 Definition und Bestandteile des BGM
Zu Beginn soll die Definition von Betrieblichem Gesundheitsmanagement geklärt und die einzelnen Bestandteile erläutert werden. Einige Definitionen des BGM werden in Normen beschrieben und folgend aufgezeigt.
Mit dem Begriff des Betrieblichen Gesundheitsmanagement beschreibt man die „systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen und Prozessen einschließlich der Befähigung der Organisationsmitglieder zu einem eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhalten“ (DIN SPEC 91020, S. 7). BGM beschreibt demnach nicht nur das Integrieren eines Systems, sondern bezieht Führungskräfte und Mitarbeitende direkt mit in den Prozess ein.
Auch Wienemann (2002) beschreibt BGM als Managementaufgabe mit dem Ziel, alle betrieblichen Prozesse auf die Gesundheitsförderung und die Steigerung des Wohlbefindens der Beschäftigten auszurichten und zu lenken.
Folglich beschreibt BGM alle Aktivitäten eines Unternehmens, bzw. Arbeitgebers, um die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern und zu erhalten. Hierbei unterteilt man das BGM in drei Bestandteile (Struhs-Wehr, 2017, S. 176):
• Arbeitsschutz (AS)
• Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
• Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
Die nachfolgende Abbildung (Abb. 1) veranschaulicht das Konstrukt des BGM als Haus mit den drei Säulen AS, BEM und BGF.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik des demografischen Wandels und Darstellung der resultierenden Herausforderungen für die Arbeitswelt sowie die Relevanz des BGM.
2 ZIELSETZUNG: Darlegung des Forschungsziels, die Bedeutung des BGM zur Bewältigung des demografischen Wandels durch eine systematische Literaturanalyse zu untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu BGM, demografischem Wandel, Gesundheits- und Altersmodellen sowie Definitionen von Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit.
4 METHODIK: Beschreibung der systematischen Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed und SpringerLink sowie der festgelegten Kriterien zur Studienauswahl.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung und Auswertung der zwölf ausgewählten wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit von BGM-Interventionen.
6 DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der Forschungsfrage, kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und Einschätzung der Wirksamkeit von BGM-Maßnahmen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Komprimierte Darstellung der zentralen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Demografischer Wandel, Arbeitsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Altern, Alternsforschung, Mitarbeitergesundheit, Leistungsfähigkeit, Prävention, Intervention, Demografiemanagement.
Die Arbeit untersucht die Relevanz des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) als Strategie für Unternehmen, um den Auswirkungen des demografischen Wandels, insbesondere in Bezug auf die älter werdende Belegschaft (50plus), entgegenzuwirken.
Die Thesis deckt die Definition und Struktur des BGM, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Wirtschaft, biologische und soziale Aspekte des Alterns sowie die Messung und Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit ab.
Das primäre Ziel ist es, durch die Analyse aktueller Studien aufzuzeigen, inwieweit gezielte Maßnahmen und Interventionen des BGM die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden nachhaltig erhalten oder verbessern können.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, bei der relevante, evidenzbasierte Studien aus den letzten drei Jahren auf Plattformen wie PubMed und SpringerLink identifiziert, kategorisiert und inhaltlich bewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und Modelle sowie eine detaillierte Auswertung der Studienergebnisse, die belegen, wie verschiedene BGM-Ansätze – von der Ergonomie bis hin zur Führungskultur – die Gesundheit fördern.
Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe BGM, demografischer Wandel, Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit beschreiben.
Die Studien verdeutlichen, dass eine altersdifferenzierte Führung und eine transparente, unterstützende Kommunikation essenzielle Erfolgsfaktoren darstellen, um die Motivation und Arbeitsfähigkeit älterer Beschäftigter nachhaltig zu sichern.
Die Ergebnisse zeigen, dass Interventionen, die nicht auf die spezifischen Bedürfnisse einer alternden Belegschaft (z.B. Ergonomie, stetiges lebenslanges Lernen) abgestimmt sind, deutlich weniger effektiv sein können und das Risiko eines verfrühten Ausscheidens aus dem Erwerbsleben erhöhen.
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