Bachelorarbeit, 2022
98 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
1 Theoretischer Hintergrund
1.1 Begriffsdefinitionen
1.1.1 Lehr-Lernkultur
1.1.2 Präsenzlehre
1.1.3 E-Learning
1.1.4 Blended Learning
1.2 Elemente und Ziele des Blended Learning
1.3 Historische Entwicklung der Lehr-Lernkultur
2 Learning-Management-System
2.1 Begriffsdefinition und Aufbau
2.2 Anforderungen
2.3 Funktionen
3 Vorteile des Blended Learning
4 Nachteile des Blended Learning
5 Die Lernenden und das Blended Learning
5.1 Anforderungen und Herausforderungen
5.2 Chancen und Kompetenzentwicklung
6 Die Lehrenden und das Blended Learning
6.1 Anforderungen und Herausforderungen
6.2 Chancen und Kompetenzentwicklung
7 Pädagogische Antinomien
8 Lernwegflankierung
8.1 KOPING - Kommunikative Praxisbetreuung in Gruppen
8.2 Organisation und Betreuung
9 Einsatzmöglichkeiten von Blended Learning
10 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Chancen und Herausforderungen von Blended Learning innerhalb einer neuartigen Lehr-Lernkultur zu analysieren, funktionale Anforderungen an Learning-Management-Systeme zu identifizieren und Methoden der Lernwegflankierung zu bewerten.
1.1.1 Lehr-Lernkultur
Um die Begriffe der Lehrkultur und Lernkultur zu verstehen, werden zunächst die Begriffe Lehren, Lernen und Kultur getrennt voneinander betrachtet.
Das Lehren weist viele Gesichtspunkte auf, die eine allgemeingültige Definition erschweren. Zunächst bezieht sich das Lehren auf das Lehrerverhalten. Lehren meint in diesem Zusammenhang das Erklären, Fördern, Zeigen und Führen. Ein weiterer Aspekt kann das Lehren an Lehrzielen festmachen, die durch verschiedene Lehrmaßnahmen erreicht werden sollen. Dadurch ergeben sich verschiedene Lehrprozesse, in denen durch Erklären die kognitiven Ziele, durch Sensibilisieren die affektiven Ziele und durch Vormachen die psychomotorischen Ziele erreicht werden. Lehren lässt sich auch anhand von Kompetenzen beschreiben, die das Lernen beeinflussen. Dadurch wird das Lehren durch das Motivieren, Verstärken und Veranschaulichen gekennzeichnet. Lehren kann auch durch diverse Lerntheorien aufgegliedert werden, wie die „Schaffung von Reiz-Reaktions-Verknüpfungen, zu Versuch und Irrtum führen und Einsicht vermitteln.“ (Schröder, 2000, S. 59).
Eine Definition von Lehren versucht, unabhängig von der Vielfältigkeit der Lehrarten, gemeinsame Bestimmungsmerkmale zu finden. Die etymologische Ableitung „laisjan“ bedeutet im gotischen „Wissen machen“. In diesem Sinne bedeutet Lehren die Wissens- und Erkenntnisvermittlung an Lernende, mit dem Ziel, Lernen zu erwecken und bewusst zu machen (ebd.). Daher bietet sich die Definition: „Lehren ist ein Verhalten, das Erfahrung vermittelt mit der Absicht, Lernen zu bewirken.“ (Ebd.).
Einleitung: Überblick über den Paradigmenwechsel im Bildungswesen, die Relevanz des Blended Learning und die Forschungsfragen der Bachelorarbeit.
1 Theoretischer Hintergrund: Definition grundlegender Begriffe wie Lehr-Lernkultur, Präsenzlehre, E-Learning und Blended Learning sowie eine historische Analyse der Lehr-Lernkultur.
2 Learning-Management-System: Untersuchung von Begriffsdefinitionen, Aufbau, Anforderungen und Funktionen von Systemen zur Verwaltung virtueller Lernprozesse.
3 Vorteile des Blended Learning: Darstellung der Synergieeffekte zwischen Präsenzlehre und E-Learning sowie der motivierenden Wirkung auf alle Beteiligten.
4 Nachteile des Blended Learning: Analyse von Risiken wie vermindertem sozialen Kontakt, technischen Hürden und der Notwendigkeit hoher Selbstorganisationskompetenzen.
5 Die Lernenden und das Blended Learning: Betrachtung der spezifischen Anforderungen an Studierende sowie der Chancen für deren Kompetenzentwicklung.
6 Die Lehrenden und das Blended Learning: Analyse des Rollenwandels von Lehrenden zum Lernbegleiter und der daraus resultierenden neuen Kompetenzanforderungen.
7 Pädagogische Antinomien: Visualisierung von Spannungsfeldern im hybriden Unterricht mithilfe didaktischer Schieberegler.
8 Lernwegflankierung: Erläuterung des KOPING-Verfahrens als soziale Unterstützung sowie organisatorische Anforderungen an die Betreuung.
9 Einsatzmöglichkeiten von Blended Learning: Untersuchung praktischer Anwendungsszenarien in verschiedenen Bildungsbereichen vom Kindergarten bis zur Hochschule.
10 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und reflektierender Ausblick auf die Implementierung von Blended Learning.
Blended Learning, Lehr-Lernkultur, Learning-Management-System, E-Learning, Präsenzlehre, Kompetenzentwicklung, Medienkompetenz, Selbstgesteuertes Lernen, Lernwegflankierung, KOPING, Digitale Bildung, hybrider Unterricht, Rollenverständnis, Pädagogische Antinomien, Wissensmanagement
Es geht um die Analyse von Blended Learning als Lehr-Lernkonzept, das klassische Präsenzlehre mit digitalen E-Learning-Elementen kombiniert, um den aktuellen Anforderungen einer digitalen Bildungskultur gerecht zu werden.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen des Lehrens und Lernens, der Architektur von Learning-Management-Systemen, den Vor- und Nachteilen des hybriden Lernens sowie den spezifischen Auswirkungen auf Lehrende und Lernende.
Das Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen des Blended Learning in einer sich wandelnden Lehr-Lernkultur aufzuzeigen, inklusive der funktionalen Anforderungen an Lernmanagementsysteme und effektiver Möglichkeiten der Lernwegflankierung.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und -analyse, die sowohl begriffliche Definitionen als auch eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema umfasst.
Der Hauptteil analysiert die Definitionen des Blended Learning, die technische und funktionale Struktur von Lernplattformen, die Stärken und Schwächen der Lernform, sowie die veränderten Rollen und Kompetenzbedarfe für Lehrende und Lernende.
Zu den zentralen Begriffen zählen Blended Learning, E-Learning, Lehr-Lernkultur, Learning-Management-Systeme, Kompetenzentwicklung und Lernwegflankierung.
KOPING steht für "Kommunikative Praxisbetreuung in Gruppen" und ist ein Verfahren zur sozialen Flankierung individueller Lernprozesse, bei dem der Austausch in Tandems oder Kleingruppen das isolierte Lernen vermeidet.
Vom klassischen Wissensvermittler wandelt sich der Lehrende zunehmend zum Lernbegleiter, E-Coach oder Moderator, der Lernprozesse steuert und das selbstorganisierte Lernen der Studierenden unterstützt.
Sie beschreiben die unvermeidbaren Spannungsfelder im hybriden Unterricht (wie Vertrauen vs. Kontrolle), die didaktisch durch Schieberegler visualisiert werden, um Planungshilfen für den Unterricht zu geben.
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