Diplomarbeit, 2003
75 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffliche Analyse
2.1 Managementinformationssystem
2.2 Projektportfolio
3. Managementinformationssysteme
3.1 Zielsetzung von Managementinformationssystemen
3.2 Entwicklung von Managementinformationssystemen
3.3 Einordnung von Systemen zur Projektportfolioanalyse in das Segment von Managementinformationssystemen
4. Projektanalyse im Multiprojektmanagement
4.1 Aufgabenbereich des Multiprojektmanagements
4.2 Quantitative Analyse von Projekten
4.2.1 IV-Wirtschaftlichkeit
4.2.2 Wirtschaftlichkeitsanalysen bei Projektportfolios
4.2.3 Verfahren der Wirtschaftlichkeitsmessung
4.2.3.1 Die Kapitalwertmethodik im Rahmen der Portfolioanalyse
4.2.3.2 Return on Investment
4.2.4 Risikoanalyse
4.2.4.1 Ablaufmodell des Risikomanagements
4.2.4.2 Portfoliorisikoanalyse
4.3 Qualitative Analyse des Portfolios
4.3.1 Projektportfolio als Umsetzung von IT- und Konzernstrategien
4.3.2 Synergien im Projektportfolio
5. Theorie der Portfolioanalyse
5.1 Einordnung der Portfolioanalyse
5.2 Ziele der Portfoliobetrachtung
5.3 Ablauf der Portfoliobetrachtung
5.4 Arten von Portfolioanalysen
5.4.1 Risiko-Attraktivität Portfolio
5.4.2 Chancen-Ergebnis Portfolio
5.5 Kritische Beurteilung von Portfolioanalysen
6. Anwendung
6.1 Portfoliomanagement
6.2 Ziele, Aufbau und Inhalt des implementierten IT Project Portfolios
6.2.1 Ziel der Anwendung
6.2.2 Angliederung der Anwendung an die Definition von MIS
6.2.3 Ablauf der Portfolioerfassung
6.2.4 Analysemethodik zum Vergleich von Projekten
6.2.4.1 Qualitative Auswertung
6.2.4.1.1 Strategische Anbindung des Projektportfolio
6.2.4.1.2 Synergieanalyse
6.2.4.2 Quantitative Auswertung
6.2.4.2.1 Wirtschaftlichkeitsanalyse
6.2.4.2.2 Risikoanalyse
6.2.5 Realisierung der Portfolio-Matrix
6.3 Kritische Würdigung des IST-Zustandes
7. Ergebniszusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Projektportfoliomanagement und Managementinformationssystemen (MIS), um eine fundierte Steuerungsbasis für konzernweite IT-Projekte zu schaffen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit durch verdichtete Informationen in einem MIS die Planung, Steuerung und Kontrolle eines IT-Projektportfolios verbessert werden kann und wie Einzelprojektmethodiken auf das gesamte Portfolio übertragbar sind.
3.1 Zielsetzung von Managementinformationssystemen
MIS sind Informationsversorgungssysteme für das Management. Sie, resp. die betreuende Organisationseinheit, erarbeiten die benötigten Informationen und bilden Sie in geeigneter Weise ab. Der Nutzen resultiert dabei aus einer verbesserten Entscheidungsqualität, die aus einer strukturierten Darreichung des Informationsangebotes für das Management stammt. Vielfach werden Informationen als strategischer Wettbewerbsfaktor bezeichnet.
Der Informationsbedarf, den ein MIS abdecken muss, ist daher, entsprechend den Aufgaben des Top-Managements, sehr komplex. So müssen inner- und außerbetriebliche Daten gesammelt und entsprechend der Bedürfnisse der Rezipienten aufbearbeitet werden. Ziel ist die Umschichtung der Arbeitsstruktur. Eine Studie ergab, dass ohne MIS 60% der zur Verfügung stehenden Zeit der jeweiligen Fachabteilung in die Datenvorbereitung investiert wird, so dass lediglich je 20% für die Analyse der Daten und die Planung der zukünftigen Vorgehensweise verbleiben. Durch den Einsatz eines MIS kann die Datenfindungsdauer auf 20% der Arbeitszeit reduziert werden. Der gewonnene Freiraum führt zu einer besseren Analyse- und Planungssituation.
1. Einleitung: Beschreibt den wachsenden Veränderungsdruck auf Unternehmen und die Notwendigkeit von Projektportfoliomanagement sowie MIS zur erfolgreichen Steuerung multinationaler IT-Prozesse.
2. Begriffliche Analyse: Definiert die Grundlagen für Managementinformationssysteme und den Begriff des Projektportfolios, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.
3. Managementinformationssysteme: Beleuchtet die Zielsetzungen, historische Entwicklungen und die theoretische Einordnung von MIS sowie deren Bedeutung für die Entscheidungsunterstützung.
4. Projektanalyse im Multiprojektmanagement: Untersucht quantitative (Wirtschaftlichkeit, Risiko) und qualitative (Strategie, Synergien) Kriterien, die für eine effektive Steuerung von Projektportfolios essenziell sind.
5. Theorie der Portfolioanalyse: Kritische Auseinandersetzung mit klassischen Portfoliomodellen und deren Anwendbarkeit auf IT-Projektportfolios im Gegensatz zu Finanzportfolios.
6. Anwendung: Detaillierte Darstellung des IT-Projektportfolio-Systems einer Referenzfirma, inklusive deren Implementierung, Datenstruktur und der kritischen Würdigung des Ist-Zustandes.
7. Ergebniszusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Erkenntnisse der Arbeit hinsichtlich der Steuerbarkeit von Projektportfolios durch MIS und blickt auf die zukünftige Bedeutung dieser Systeme im Multiprojektmanagement.
Managementinformationssystem, MIS, Projektportfolio, Multiprojektmanagement, IT-Projekt, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Risikoanalyse, ROI, Kapitalwertmethode, Portfolio-Matrix, Strategische Anbindung, Synergieanalyse, Unternehmensstrategie, Datenverdichtung, Projektcontrolling.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den Aufbau eines Managementinformationssystems (MIS) ihr IT-Projektportfolio besser steuern können, um Transparenz über alle Vorhaben zu gewinnen.
Die Arbeit verbindet Theorieansätze aus dem Multiprojektmanagement mit Konzepten von Managementinformationssystemen und wendet diese auf praktische Fallbeispiele im IT-Kontext an.
Das Ziel ist die Schaffung einer aussagekräftigen Steuerungsbasis für das IT-Portfoliomanagement durch eine verdichtete, strukturierte Informationsaufbereitung.
Der Autor führt eine theoretische Analyse durch, vergleicht sie mit aktuellen Forschungsansätzen und evaluiert die praktische Anwendung anhand einer Fallstudie (Referenzfirma).
Im Hauptteil werden quantitative Verfahren wie TCO und ROI sowie qualitative Methoden wie die Strategieanbindung und Synergieanalyse zur Bewertung von Projektportfolios diskutiert.
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Projektportfolio, Multiprojektmanagement, Managementinformationssystem und IT-Wirtschaftlichkeit geprägt.
Der Autor argumentiert, dass IT-Projektportfolios eine fundamental andere Struktur als Finanzportfolios aufweisen, insbesondere aufgrund der Irreversibilität und Einzigartigkeit von Projekten.
Während im Einzelprojekt die Erreichung spezifischer Projektziele im Vordergrund steht, fokussiert die Analyse im Multiprojektmanagement auf die Risiken, die das gesamte Portfolio oder das Erreichen konzernweiter Strategien gefährden.
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