Masterarbeit, 2020
154 Seiten, Note: 2,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Definitorische Abgrenzung des Begriffs Vorbilder
2.1.1 Stars & Idole
2.1.2 Helden
2.1.3 Vorbilder
2.2 Bedeutung von Vorbildern für Jugendliche
2.2.1 Die Phase der Adoleszenz
2.2.2 Identität nach Erik Erikson
2.2.3 Adoleszente Identität nach Marcia
2.2.4 Symbolischer Interaktionismus: Identität durch Kommunikation
2.2.5 Banduras Lerntheorie: Lernen an Modellen
2.3 Medienalltag von Jugendlichen
2.3.1 Soziale Medien und Identität
2.3.2 Die Social-Media-Plattform Instagram
2.3.2.1 Definition und Entstehung
2.3.2.2 Funktionen und Besonderheiten
2.3.3 Motive für die Nutzung von Instagram
2.3.3.1 Uses-and-Gratifications-Ansatz
2.3.3.2 Mood Management
2.3.4 Zwischenfazit
2.4 Influencer als Vorbilder auf Instagram
2.4.1 Begriffsklärung Influencer
2.4.2 Influencer als Meinungsführer (Two-Step-Flow-Modell)
2.4.3 Parasoziale Interaktion und Beziehung mit Influencern
2.4.4 Influencer-Marketing
2.4.5 Zwischenfazit: Influencer als mediale Vorbilder
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Auswahl der Erhebungsmethode
3.2 Durchführung der Interviews
3.3 Auswertung
4 Beschreibung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Oberkategorie 1: Interesse für Themenbereich der Influencer
4.2 Oberkategorie 2: Verortung der Heranwachsenden
4.3 Oberkategorie 3: Bewundern und Nachmachen
4.4 Oberkategorie 4: Beziehung zwischen Influencer und Jugendlichen
4.5 Oberkategorie 5: Grenzen des Vorbilddaseins
4.6 Oberkategorie 6: Vorbilder von Jugendlichen
4.7 Beantwortung der Forschungsfragen
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Diskussion und Grenzen der Arbeit
5.3 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht aus medienpädagogischer Perspektive das Phänomen Influencer auf Instagram als neue Form medialer Vorbilder für Jugendliche. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwiefern Influencer auf Instagram Vorbilder für Jugendliche sind und welche Bedeutung ihnen in der Identitätsentwicklung der Heranwachsenden zugemessen wird.
1.1 Relevanz und Erkenntnisinteresse
Jugendliche und Vorbilder werden in der Forschung bereits in verschiedenen Disziplinen wie der Psychologie zusammen untersucht. Auch die Bedeutung von Vorbildern speziell aus dem medialen Bereich für Heranwachsende wurde bereits beleuchtet (z.B. Wegener, 2008, Klein 2012, Lattner 2019). Durch das Web 2.0 entsteht jedoch eine neue Art von Vorbildern, zu denen es bisher noch keine umfänglichen, wissenschaftlichen Untersuchungen gibt. Diese neue und sich gegenwärtig fortlaufend entwickelnde Art von Vorbildern, zu denen Influencer auf Instagram zählen, unterscheiden sich theoretisch zu klassischen medialen Vorbildern insbesondere durch die scheinbare Nähe, die sie zu ihren Bewunderern haben (vgl. Gurt, 2018, S. 17). Diese Nähe entsteht durch die Funktionen, die Social-Media-Apps wie Instagram, bieten: Es ist dem Nutzer möglich zeit- und ortsunabhängig in Interaktion mit seinem Vorbild zu treten, Nachrichten zu schreiben und Reaktionen auf seine geteilten Inhalte zu äußern. Außerdem scheinen Influencer auf Instagram deutlich präsenter zu sein als andere, klassische mediale Vorbilder, die ausschließlich durch die Massenmedien beispielsweise nur zu gewissen Sendezeiten, verbreitet wurden. Bei Instagram ist es den Jugendlichen möglich ständig auf Inhalte des Influencers zu zugreifen und diese zu rezipieren und somit dem Vorbild dauerhaft nah zu sein.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Forschungsinteresse sowie die Relevanz der Untersuchung von Influencern als mediale Vorbilder in der Identitätsphase der Jugend dar.
2 Theoretischer Rahmen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und Theorien zu Identitätsbildung, Identitätskonzepten, Mediennutzung und Influencern dargelegt, um das Phänomen theoretisch zu fundieren.
3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die Auswahl der qualitativen Leitfadeninterviews mit Jugendlichen und die Auswertungsmethode nach Mayring.
4 Beschreibung und Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die durch die Inhaltsanalyse gewonnenen Ober- und Unterkategorien detailliert dargestellt, interpretiert und schließlich zur Beantwortung der Forschungsfragen genutzt.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftige medienpädagogische Forschungsansätze.
Jugendliche, Vorbilder, Influencer, Instagram, Identitätsentwicklung, Identitätsarbeit, parasoziale Interaktion, mediale Bezugspersonen, Mediennutzung, Medienkompetenz, qualitative Inhaltsanalyse, Adoleszenz, Social Media, Patchwork-Identität, Peergroup.
Die Arbeit untersucht, welche Rolle Influencer auf Instagram als neue Art von Vorbildern für Jugendliche spielen und wie sie deren Identitätsentwicklung beeinflussen.
Die Untersuchung verknüpft Identitätstheorien des Jugendalters (Erikson, Marcia, Keupp) mit Theorien der Mediennutzung und parasozialen Interaktion im Kontext von neuen sozialen Medien.
Das Ziel ist, die Perspektive von Jugendlichen auf Influencer zu verstehen und herauszufinden, ob und wie diese als aktive Vorbilder wahrgenommen werden und welche Funktionen sie im Alltag erfüllen.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz. Es wurden leitfadengestützte Interviews mit Jugendlichen geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen und die Beschreibung sowie Interpretation der empirischen Ergebnisse, basierend auf den Leitfadeninterviews.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Identitätsbildung, Influencer, Instagram, parasoziale Interaktion, Jugend, Medienkompetenz und Vorbilder.
Während bisherige Studien oft klassische mediale Vorbilder (Musiker, Schauspieler) oder quantitative Ansätze fokussierten, schließt diese Arbeit die Lücke in Bezug auf moderne Social-Media-Akteure wie Influencer auf Instagram.
Überwiegend werden Influencer als Experten in bestimmten Interessenbereichen wahrgenommen, die zur Inspiration, Unterhaltung und Orientierung dienen, jedoch meist nicht als "echte" Freunde oder allumfassende Vorbilder im Vergleich zum privaten sozialen Umfeld.
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