Bachelorarbeit, 2022
57 Seiten, Note: 1,85
1. Einleitung und Hinführung zum Thema
1.1 Aktualität und Stellenwert der Themenstellung für die Kreuzschifffahrt
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Einführung in die Grundlagen der Kreuzschifffahrt
2.1 Geschichte und Definition der Kreuzfahrt
2.2 Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Kreuzfahrtbranche
3. Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtindustrie
3.1 Definition und Modelle der Nachhaltigkeit
3.2 Ziele der Nachhaltigkeit
3.2.1 Ökonomischer Aspekt
3.2.2 Sozialer Aspekt
3.2.3 Ökologischer Aspekt
3.3 Umweltverschmutzung durch die Kreuzschifffahrt und ihre Auswirkungen
3.3.1 Mögliche Treibstoffarten und deren Gewinnung
3.3.2 Abfallprodukte des Kreuzfahrttourismus
3.3.3 Entstehende Emissionen
3.4 Einschätzung einer Naturschutzbundexpertin
4. Nachhaltigkeit bei der Reederei AIDA Cruises
4.1 Fallstudie und Methodik der Datenerhebung
4.2 Unternehmensvorstellung und -entwicklung
4.3 Nachhaltigkeitsziele der United Nations bei AIDA Cruises
4.3.1 Implementierte ökologische Nachhaltigkeitsmaßnahmen
4.3.2 Zukünftige ökologische Nachhaltigkeitsmaßnahmen
4.4 Kritik am Nachhaltigkeitsverhalten der Reederei
4.5 Präsentation der quantitativen Forschungsergebnisse
4.6 Handlungsempfehlungen zur Gestaltung nachhaltiger Reisen für AIDA Cruises
5. Fazit und Ausblick
5.1 Zentrale Erkenntnisse im Überblick
5.2 Ausblick und Prognose für die Zukunft umweltfreundlicher Kreuzfahrten
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen nachhaltigen Reisens in der Kreuzfahrtbranche, insbesondere am Beispiel von AIDA Cruises. Ziel ist es, unter Einbeziehung des Nachhaltigkeitsdreiecks (Ökonomie, Soziales, Ökologie) kritisch zu analysieren, welche Maßnahmen das Unternehmen ergreift, wie das Stimmungsbild bei (potenziellen) Reisenden ist und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten.
2.1 Geschichte und Definition der Kreuzfahrt
Die Historie der Kreuzfahrt beginnt im späten 19. Jahrhundert, wobei das Modell der Kreuzfahrt nahezu aus einer Notsituation heraus entstand. Zu dieser Zeit waren Städtereisen, der medizinische Badetourismus oder der Alpinismus die beliebtesten Reiseformen. Die Ozeane wurden kaum als Reisedestinationen, sondern mehr als Transportwege für Waren oder Personen angesehen. Aufgrund der hohen Relevanz des Atlantiks, der als relevantester Seeweg die Kontinente Europa und Amerika verbindet, kam es vermehrt zu Konkurrenzkämpfen zwischen den britischen, den deutschen und den amerikanischen Reedereien hinsichtlich der Geschwindigkeit der Atlantiküberquerung. Später rückte allerdings bei diesem Wettstreit der Luxus auf den Schiffen in den Vordergrund. Diese wurden allmählich mit Rauchersalons, Gymnastikräumen, Schwimmbädern, Cafés, À-la-carte-Restaurants und Suiten für die wohlhabende Klientel ausgestattet. Jedoch erkannten die Reeder, dass die Atlantiküberquerung im Sommer ein lukratives Geschäft darstellte, da wegen der niedrigen Temperaturen im Winter nur wenige Menschen eine solche Reise antreten wollten. Um ihre Kapazitäten optimal auszulasten, entschieden sie sich dazu, zusätzliche Fahrtgebiete in wärmeren Regionen der Welt zu erschließen. Diese Reisen waren alleinig auf die Erholung und das Vergnügen ausgerichtet. Allerdings wurden die Reeder damit zunächst vor logistische Probleme gestellt. Ihre bisherigen Schiffe waren zwar meist luxuriös ausgestattet, aber in verschiedene Qualitätskategorien aufgeteilt, die nicht alle dem Anspruch der vermögenden Klientel genügten. Aufgrund dieser Problematik hatte der deutsche Reeder Albert Ballin die Idee, neuartige Schiffe für diesen expliziten Zweck erbauen zu lassen.
1. Einleitung und Hinführung zum Thema: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung und die ökologischen Herausforderungen der Kreuzfahrtbranche vor dem Hintergrund des Klimawandels und definiert das Untersuchungsziel.
2. Einführung in die Grundlagen der Kreuzschifffahrt: Dieses Kapitel liefert einen historischen Überblick über die Entwicklung der Kreuzfahrt sowie die Definition aktueller Branchentrends im Kontext von Krisen.
3. Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtindustrie: Hier werden Theorien der Nachhaltigkeit anhand des Drei-Säulen-Modells und der UN-Ziele erörtert und die Umweltbelastungen durch Schifffahrt analysiert.
4. Nachhaltigkeit bei der Reederei AIDA Cruises: Der praktische Teil der Arbeit untersucht die konkreten Maßnahmen von AIDA Cruises, bewertet diese kritisch und präsentiert Ergebnisse einer quantitativen Gästebefragung.
5. Fazit und Ausblick: Die zentralen Ergebnisse werden zusammengefasst und eine Prognose für die Entwicklung hin zu einer umweltfreundlicheren Kreuzfahrtbranche gegeben.
Nachhaltigkeit, Kreuzfahrtbranche, AIDA Cruises, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Nachhaltigkeitsdreieck, UN-Nachhaltigkeitsziele, Abfallmanagement, Treibstoffalternativen, MSC, Kreuzfahrttourismus, Umweltbewusstsein, ökonomische Aspekte.
Die Arbeit analysiert die ökologischen Herausforderungen der Kreuzfahrtbranche und untersucht, inwieweit das Unternehmen AIDA Cruises nachhaltige Prinzipien in seiner Unternehmenspolitik umsetzt.
Zentrale Themen sind die Geschichte der Kreuzfahrt, die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökonomisch, sozial, ökologisch), die Umweltbelastungen durch Schiffe und die unternehmensspezifische Nachhaltigkeitsstrategie von AIDA.
Das Ziel ist es, die ökologischen Auswirkungen der Kreuzfahrt aufzuzeigen, die AIDA-Cruise-Maßnahmen daraufhin zu prüfen sowie das Stimmungsbild und das Wissen der Kunden über diese Bemühungen zu evaluieren.
Die Autorin kombiniert eine fundierte Literaturanalyse zum Stand der Forschung mit einer qualitativen Experteneinschätzung (durch einen Naturschutzverband) und einer quantitativen Online-Umfrage unter Kreuzfahrt-Interessierten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wissenschaftliche Nachhaltigkeitsdefinitionen, eine Analyse der Umweltfaktoren (wie Emissionen und Abwasser) sowie die spezifische Fallstudie zu AIDA Cruises inklusive der Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind das Nachhaltigkeitsdreieck, Sustainable Development Goals (SDGs), LNG-Antrieb, Landstromnutzung sowie ökologische und soziale Verantwortung in der Tourismusbranche.
Laut dem Experteninterview kritisiert der NABU, dass viele Reedereien wie AIDA noch primär auf fossile Treibstoffe setzen und dass Filtertechniken nur Symptombekämpfung ohne wirkliche ökologische Wende darstellen.
Die Befragung zeigt, dass Kunden zwar Interesse an nachhaltigeren Optionen haben und teilweise bereit sind, mehr zu zahlen, jedoch bei der tatsächlichen Urlaubsentscheidung der Preis und die Reiseroute für die Mehrheit weiterhin entscheidendere Kriterien bleiben als der ökologische Fußabdruck.
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