Bachelorarbeit, 2021
91 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit und Forschungsziel
1.3 Methodisches Vorgehen
1.4 Stand der Forschung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Social Media
2.1.1 Instagram
2.1.2 Facebook
2.1.3 Linkedin & Xing
2.1.4 Social-Media-Recruiting
2.1.5 Employer Branding
2.2 Definition des Web-Begriffs
2.2.1 Web 1.0
2.2.2 Web 2.0
2.2.3 Web 3.0
2.2.4 Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Web 1.0 / 2.0 & 3.0
2.3 Generationenübersicht für den Arbeitsmarkt
2.3.1 Generation X
2.3.2 Generation Y
2.3.3 Generation Z
2.4 Berufswahltheorien
2.4.1 RIASEC - nach John L. Holland
2.4.2 Sozial- Kognitive- Theorie nach Lent, Hackett & Brown
2.5 Aufstellung der Hypothesen
3 Methodik
3.1 Erläuterung und Auswahl des Erhebungsinstruments
3.2 Statistische Vorgehensweise
3.3 Beschreibung des Untersuchungsdesign
3.3.1 Erstellung des Anschreibens
3.3.2 Aufbau und Ausgestaltung des Fragebogens
3.3.3 Erstellung eines Pretests & Anpassungen am Fragebogen
4 Ergebnisse
4.1 Vor - , Aufbereitung & Einlesen der generierten Daten
4.2 Deskriptive Statistik
4.3 Statistische Aufstellung der Hypothesen
4.4 Inferenzstatistische Auswertung/ Hypothesenprüfung
4.5 Prüfung der Gütekriterien
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Erstellung einer Handlungsempfehlung
5.3 Kritische Würdigung der Ergebnisse
5.4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Social Media Plattformen auf die Berufswahl, mit einem spezifischen Fokus auf die Generationen Y und Z. Ziel ist es, auf Basis einer quantitativen empirischen Studie Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln, um in Zeiten des Fachkräftemangels als Arbeitgeber attraktiv zu erscheinen und Rekrutierungsprozesse zu optimieren.
1.1 Problemstellung
„Social Media is about the people! Not about your business. Provide for the people and the people will provide for you“, sagte einst der kanadische Gründer der digitalen Marketing Argentur, Ignite Digital, im Bezug zur Nutzung von Social Media Plattformen durch Unternehmen. Fragen wir uns, wann wir das letzte Mal Social-Media-Kanäle benutzt haben, so kann man als Durchschnittsperson des 21.Jahrhunderts sagen, dass die letzte Nutzung eines Social-Media-Kanals nicht lange her ist. Vielmehr nutzen wir die Unterhaltungsangebote von Social Media täglich in verschiedenster Form.
Resultierend daraus verstehen es zahlreiche Personen die Reichweite von Social-Media-Kanälen zu nutzen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Barack Obama, der Social Media nutzte, um sich einen Vorteil für die amerikanische Präsidentschaftswahl zu verschaffen. Durch die Neuerungen ist die Menschheit Teil einer Revolution, die uns erst durch Social Media ermöglicht wurde (Qualman, 2009, S.9). In der Betrachtung der Folgen von Social Media auf Unternehmen müssen diese unlängst nicht nur auf die Werbung schauen, die Sie selber schalten, sondern auch die Rezensionen beachten, die Kunden über das Unternehmen oder über die vertriebenen Produkte gepostet haben. Onlinebewertungen sind für Unternehmen relevanter geworden als jegliche Werbung, sodass die Bewertungen stets beachtet und im Vergleich zur Vergangenheit nicht mehr missachtet werden dürfen (Sterne, 2011, S.25).
Doch worin besteht für Unternehmen das größte Risiko bei der Entwicklung ihrer zukünftigen, wirtschaftlichen Lage? In einer Befragung des ifo Instituts kristallisierte sich für die Entwicklung von Unternehmen ein Punkt als besonders riskant heraus. Hierbei nannten 70% der befragten Manager den zunehmenden Fachkräftemangel als Risiko für die Unternehmen. Unabhängig davon in welcher Branche die Manager tätig sind, wurde diese Thematik als das ausschlaggebendste Risiko benannt (Institut für Wirtschaftsforschung, 2019, S.64). Der hauptsächliche Auslöser des Fachkräftemangels liegt im demografischen Wandel Deutschlands begründet, sodass die Anzahl an jungen Menschen geringer wird.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, das Problem des Fachkräftemangels, den Forschungsbedarf sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Erläutert die Welt der Social Media Kanäle, verschiedene Web-Entwicklungsstufen, Charakteristika der Generationen X, Y und Z sowie Berufswahltheorien.
3 Methodik: Beschreibt das wissenschaftliche Vorgehen, die Datenerhebung via Online-Fragebogen und die statistische Vorbereitung der Daten.
4 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptive und inferenzstatistische Analyse der durchgeführten Online-Umfrage zur Social Media Nutzung und Rekrutierungsbereitschaft.
5 Diskussion: Fasst die Ergebnisse zusammen, leitet Handlungsempfehlungen für die Praxis ab und reflektiert die Limitationen der Studie kritisch.
Social Media, Generation Y, Generation Z, Berufswahl, Recruiting, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, quantitative Forschung, Demografischer Wandel, Personalmarketing, Berufsberatung, SoSciSurvey, RStudio, Online-Umfrage
Die Bachelor-Thesis untersucht, ob und inwieweit soziale Medien einen Einfluss auf die Berufswahl der Generationen Y und Z ausüben und wie Unternehmen dies für die Personalgewinnung nutzen können.
Die Arbeit behandelt den demografischen Wandel, die Merkmale der Generationen Y und Z, Social-Media-Konzepte als Rekrutierungs- und Branding-Instrumente sowie psychologische Modelle der Berufswahl.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob ein Einfluss von Social Media auf die Berufswahl existiert, und daraus Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement abzuleiten.
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, basierend auf einer Online-Umfrage, deren Daten mit der Statistiksoftware RStudio ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Digitalisierung und Generationen, die methodische Vorgehensweise zur Datenerhebung und die anschließende statistische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
Die Kernbegriffe sind Social Media, Generation Y, Generation Z, Fachkräftemangel, Recruiting und Employer Branding.
Die Studie beleuchtet Unterschiede in den Geburtsjahrgängen, der technologischen Affinität und dem Nutzungsverhalten sozialer Medien, wobei beide Generationen im Fokus als potenzielle Arbeitnehmer stehen.
Employer Branding wird als essentiell identifiziert, um in einem durch Fachkräftemangel verschärften Wettbewerb („War for Talents“) attraktiv für die jüngere Generation zu bleiben.
Die quantitative Analyse per Online-Fragebogen ermöglichte es, eine größere Gruppe von Proben zu erreichen und fundierte statistische Aussagen über das Nutzungsverhalten zu treffen.
Ja, die Arbeit leitet spezifische Handlungsempfehlungen für Personalabteilungen ab, etwa zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und zum zielgruppengerechten Einsatz digitaler Recruiting-Tools.
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