Bachelorarbeit, 2009
100 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
2 Begriffsklärungen
2.1 Kriminalität
2.2 Jugendkriminalität
2.3 Abweichendes Verhalten (Devianz)
2.4 Verbrechen
2.5 Sanktionen
3 Wann ist man strafbar?
3.1 Definition Jugendstrafrecht
3.2 Kinder
3.3 Jugendliche
3.4 Heranwachsender
4 Jungendkriminalität als Sonderform abweichenden Verhaltens
4.1 Formen der Jugendkriminalität
4.1.1 Diebstahl
4.1.2 Drogen- / Rauschgiftkriminalität
4.1.3 Gewaltkriminalität / Körperverletzung / Sachbeschädigung
4.2 Entwicklungen der Jugendkriminalität / Statistiken
4.3 Ursachen
5 Interventionsmöglichkeiten
5.1 Projekte der Stadt und dem Landkreis Karlsruhe
5.1.1 Hilfen nach dem SGB VIII
5.1.2 Förderverein „Sicheres Karlsruhe“
5.1.3 Förderverein „Sicherer Südlicher Landkreis e. V.“
5.1.4 Projekt „HÜBSCH korrekt“
5.1.5 Projekt „Elterncoaching“
5.1.6 Projekt „Sicheres Nightlife“
5.1.7 Projekt „Eisweiher – Treffpunkt der Kulturen“
5.1.8 Projekt „NINA“
5.1.9 Jugendschutzstreifen in der Gemeinde Walzbachtal
5.1.10 Das „Wohnortprinzip“
5.2 Sonstige Projekte in Deutschland
5.2.1 Täter – Opfer – Ausgleich
5.2.2 Anti – Aggressivitäts – Training für jugendliche Gewalttäter
5.2.3 „Projekt Chance“ in Creglingen – Frauental
5.2.4 Projekt „Teen Court (Schülergericht)“
6 Diskussion
7 Ausblick / Zusammenfassung
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Ursachen von Jugendkriminalität und bewertet verschiedene Interventionsmöglichkeiten, um diesen Entwicklungen effektiv entgegenzuwirken. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Wirksamkeit bestehender sozialpädagogischer und präventiver Projekte bei der Resozialisierung jugendlicher Straftäter.
1 Einleitung
Im Jahr 2006 wurde in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz und des Inneren bekannt gegeben, dass Deutschland eines der sichersten Länder der Welt ist. Doch ist das wirklich so?
Denn verfolgt man das aktuelle Geschehen in den Medien, ist das Thema „Kriminalität“, insbesondere „Jugendkriminalität“ immer präsent. Fast täglich werden Beiträge ausgestrahlt, in denen Jugendliche straffällig wurden. Macht man sich über diese Meldungen Gedanken, kommt man zu folgender These:
Ist die heutige Jugend verdorben?!
Warum sollte es sonst dazu kommen, dass manche Jugendliche immer härter zuschlagen oder sogar Waffen mit sich führen, mit denen sie nicht umgehen können? Warum empfinden es Jugendliche für richtig, anderen Menschen durch Diebstahl oder Sachbeschädigung Schaden zuzuführen? Warum haben sie kein Gefühl mehr für „gut“ und „böse“ bzw. haben kein Einfühlungsvermögen mehr?
Die Ursache dieser Punkte muss gefunden werden. Untersucht man die Gründe der Jugendkriminalität genauer, so stellt man fest, dass die Jugendlichen oft nicht alleine daran schuld sind. Dazu passt die Aussage von Montesquieu (französischer Philosoph):
Keineswegs ist die junge Generation die entartet; diese verdirbt nur, wenn die Erwachsenen schon verdorben sind.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem Sicherheitsgefühl Deutschlands und der medialen Präsenz von Jugendkriminalität, woraus die Forschungsfrage nach den Ursachen und Interventionsmöglichkeiten abgeleitet wird.
2 Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert grundlegende Termini wie Kriminalität, Jugendkriminalität, Devianz, Verbrechen und Sanktionen zur theoretischen Fundierung der Arbeit.
3 Wann ist man strafbar?: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende basierend auf dem Jugendstrafrecht.
4 Jungendkriminalität als Sonderform abweichenden Verhaltens: Dieses Kapitel analysiert Erscheinungsformen, statistische Entwicklungen und die verschiedenen Ursachenbereiche, die zur Straffälligkeit bei Jugendlichen führen.
5 Interventionsmöglichkeiten: Hier werden diverse Projekte und Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendkriminalität vorgestellt, unterteilt in regionale Angebote in Karlsruhe und überregionale Projekte in Deutschland.
6 Diskussion: Im Diskussionskapitel nehmen Experten aus Polizei und Sozialarbeit Stellung zu den zentralen Fragen der Entwicklung und Behandlung von Jugendkriminalität.
7 Ausblick / Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer konsequenten, frühzeitigen Intervention sowie der Einbindung des sozialen Umfeldes.
Jugendkriminalität, Sozialarbeit, Interventionsmöglichkeiten, Prävention, Resozialisierung, Strafmündigkeit, Täter-Opfer-Ausgleich, Projekt Chance, Jugendstrafrecht, Gewaltkriminalität, Delinquenz, Erziehung, Schuld, Sanktionen, Medien
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Problematik der Jugendkriminalität und den Möglichkeiten der Sozialen Arbeit, straffällige Jugendliche zu unterstützen und zu resozialisieren.
Die Arbeit behandelt die rechtliche Einordnung von Straffälligkeit, die Ursachenforschung in Familien- und Wohnumfeld, schulische Aspekte sowie konkrete Interventionsprojekte.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse kombiniert mit einer qualitativen Expertenbefragung von Vertretern der Polizei und der Sozialen Rechtspflege.
Prävention wird als unverzichtbarer Bestandteil erachtet, um durch frühe Maßnahmen – insbesondere in Schulen und Familien – dem Abrutschen in die Kriminalität vorzubeugen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffs- und Ursachenanalyse sowie eine umfangreiche Darstellung praktischer Interventionsprojekte, wie den Täter-Opfer-Ausgleich und das Anti-Aggressivitäts-Training.
Zentrale Begriffe sind Jugendkriminalität, Prävention, Resozialisierung, Täter-Opfer-Ausgleich, Jugendstrafrecht und soziale Intervention.
Das Projekt wird als Beispiel für eine umfassende stationäre Jugendhilfemaßnahme im Rahmen des Jugendstrafvollzugs in freier Form angeführt, das auf eine nachhaltige Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt abzielt.
Die Interviews bieten eine praktische Perspektive aus erster Hand, die die theoretischen Ausführungen durch die Einschätzung von Fachleuten aus Justiz und Polizei ergänzt und kritisch hinterfragt.
Die Experten sind sich weitgehend einig, dass rein punitive Maßnahmen ohne pädagogische Komponente wenig wirksam sind und eher gegenteilige Effekte in Bezug auf Resozialisierung haben können.
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