Masterarbeit, 2020
573 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
I. Theorie
2 Theoretische Orientierung
2.1 Heterogenität
2.1.1 Dimensionen der Heterogenität
2.1.2 Heterogenität in der Schule
2.1.3 Heterogenität im Sportunterricht
2.1.4 Umgang mit Heterogenität im (Sport)Unterricht
2.2 Inklusion
2.2.1 Inklusion: Begriffsklärung
2.2.2 Von der Integration zur Inklusion
2.2.3 Ziele der Inklusion
2.3 Inklusiver Sportunterricht
2.3.1 Bedeutung des Sports bzw. des inklusiven Sportunterrichts
2.3.2 Rahmenbedingungen für einen inklusiven Sportunterricht
2.3.3 Ziele eines inklusiven Sportunterrichts
2.3.4 Sportdidaktische Konzepte
2.3.5 Herausforderungen und Probleme
3 Aktuelle Forschung/Einstellungen der Lehrkräfte
II. Empirie
4 Methodisches Vorgehen zur Untersuchung der Forschungsfrage
4.1 Anliegen der Untersuchung
4.2 Ausrichtung am qualitativen Forschungskonzept
4.3 Datenerhebung – Das halbstandardisierte Leitfadeninterview
4.3.1 Begründung der Anwendung des Leitfadeninterviews
4.3.2 Die Untersuchungsgruppe
4.3.3 Konstruktion des Leitfadeninterviews
4.3.4 Kontaktaufnahme und Durchführung der Interviews
4.4 Transkriptionsregeln
4.5 Datenauswertung – die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.5.1 Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring – Begründung der Anwendung
4.5.2 Der Vorgang der zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse
4.5.3 Entwicklung des Kategoriesystems
4.5.4 Gütekriterien qualitativer Inhaltsanalyse
5 Darstellung der Daten
6 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
7 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Umgang von Sportlehrkräften mit dem Inklusionsauftrag im Sportunterricht sowie deren Einstellungen zur inklusiven Beschulung. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie gehen Sportlehrkräfte mit Inklusion um?“. Dabei wird analysiert, inwiefern Faktoren wie Schulform, Alter oder Vorerfahrungen die Haltungen beeinflussen und welche Herausforderungen in der praktischen Umsetzung priorisiert werden.
2.1.2 Heterogenität in der Schule
Es können vier Bedeutungsdimensionen unterschieden werden, die in Schule und Unterricht eine hohe Relevanz besitzen (vgl. Schmaltz, 2019, S. 12):
Evaluative Bedeutungsdimension: Heterogenität als Last oder Chance
Ungleichheitskritische Bedeutungsdimension: Heterogenität als soziale Ungleichheit
Deskriptive Bedeutungsdimension: Heterogenität der Differenzen
Didaktische Bedeutungsdimension: Heterogenität als didaktische Herausforderung
Die evaluative Bedeutungsdimension macht deutlich, dass Heterogenität immer mit einer Bewertung einhergeht (vgl. ebd., S. 12). In schulpädagogischen Beiträgen wird Heterogenität sowohl als Belastung als auch als Chance bezeichnet. Wird Heterogenität als Herausforderung empfunden, scheint dieser Begriff neutral zu sein. Allerdings impliziert dieser die Handlungsaufforderung, Heterogenität in schulpädagogischen Reflexionen zum Gegenstand zu machen (vgl. Walgenbach, 2017, S. 27). In diesem Sinne stellt Heterogenität ein Problem dar, welches behoben werden soll, um negative Effekte vorzubeugen. Heterogenität wird als eine Aufgabe aufgefasst, die absolviert werden muss. In diesem Verständnis herrscht eine wertende Bedeutungsdimension vor, welche nicht zwangsläufig mit einer positiven Wertung einhergehen muss. Im Gegensatz dazu kann in einem präskriptiven Sinne Heterogenität auch als Chance verstanden werden, wodurch der Begriff eine positive Aufwertung erfährt (vgl. ebd.). Heterogenität, als soziales Phänomen, wird nicht mehr als das Problem betrachtet, sondern vielmehr deren Wahrnehmung und Bewertung.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Stellenwert von Inklusion im Schulsport sowie die daraus resultierende Notwendigkeit, den Umgang von Sportlehrkräften mit heterogenen Lerngruppen zu untersuchen.
2 Theoretische Orientierung: Das Kapitel liefert eine grundlegende Definition von Heterogenität und Inklusion und überträgt diese auf den Kontext des Sportunterrichts.
3 Aktuelle Forschung/Einstellungen der Lehrkräfte: Hier wird der Forschungsstand zu den Einstellungen von Lehrkräften gegenüber Inklusion im schulischen Bereich zusammengefasst.
4 Methodisches Vorgehen zur Untersuchung der Forschungsfrage: Dieser Abschnitt beschreibt das qualitative Forschungsdesign mittels Leitfadeninterviews und die gewählte Auswertungsmethode nach Mayring.
5 Darstellung der Daten: Die erhobenen Aussagen der interviewten Sportlehrkräfte werden systematisiert und anhand von Kategorien präsentiert.
6 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde der Interviewstudie werden kritisch mit dem theoretischen Rahmen und der aktuellen Forschungslage abgeglichen.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet notwendige Handlungsbedarfe für die Lehrkräftebildung ab.
Inklusion, Sportunterricht, Heterogenität, Schulsport, Lehrereinstellung, qualitative Inhaltsanalyse, Inklusionsverständnis, Pädagogik, Integration, sonderpädagogischer Förderbedarf, Sportdidaktik, Schulentwicklung, soziale Teilhabe, Lehrkräftebildung.
Die Arbeit untersucht, wie Sportlehrkräfte den Inklusionsgedanken interpretieren und wie sie diese Herausforderung im Sportunterricht bewältigen.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Reflexion von Heterogenität und Inklusion, die Analyse sportdidaktischer Konzepte für den inklusiven Unterricht sowie die empirische Erhebung der Lehrereinstellungen.
Das primäre Ziel ist es, den Umgang von Sportlehrkräften mit Inklusion zu erheben. Die leitende Forschungsfrage lautet: „Wie gehen Sportlehrkräfte mit Inklusion um?“.
Es wurde eine qualitative Interviewstudie durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte systematisch mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu Heterogenität und Inklusion sowie einen empirischen Teil, der das methodische Vorgehen darlegt und die erhobenen Daten analysiert.
Zentrale Begriffe sind Inklusion, heterogene Lerngruppen, Sportunterricht, Lehrer-Einstellungen, Didaktik der Inklusion und Herausforderungen im Schulsport.
Die Studie zeigt, dass der Inklusionsbegriff bei den Lehrkräften häufig nur diffus verankert ist und oft mit einem integrativen Verständnis (Zwei-Gruppen-Theorie) verwechselt oder gleichgesetzt wird.
Lehrkräfte, die bereits außerschulische Kontakte zu Menschen mit Behinderungen hatten, zeigen tendenziell positivere Einstellungen zur Inklusion, auch wenn dies nicht direkt zu einer einfacheren Umsetzung führt.
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