Masterarbeit, 2022
72 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung in die Einsatzmöglichkeiten eines Chatbots für die Studienberatung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Untersuchung
1.3 Aufbau der Untersuchung
2. Theoretische Grundlagen von Chatbots, Akzeptanz und Kommunikation in Hochschulen
2.1 Chatbots
2.1.1 Begriffsbestimmung und Definition
2.1.2 Historische Entwicklung
2.1.3 Stand der Technik und Benchmark
2.1.4 Chancen und Herausforderungen von Chatbots
2.1.5 Akzeptanz
2.1.6 Anforderungen einer barrierefreien Interaktion
2.2 Wettbewerbssituation von Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg
2.3 Hochschulmarketing und Hochschulkommunikation
2.3.1 Kommunikative Maßnahmen zur Studierendengewinnung
2.3.2 Relevanz eines Chatbot für die Kommunikation an Hochschulen
2.4 Implikationen der theoretischen Grundlagen auf den Lösungsansatz
3. Theoretischer Lösungsansatz für die Entwicklung von Handlungsempfehlungen
3.1 Ausgangslage
3.2 Beschaffung und Auswertung von Sekundärmaterial
3.3 Festlegung des Ziels der Marktuntersuchung
3.4 Bestimmung der Maßnahmen
3.5 Vorbereitung der Durchführung
4. Evaluation des theoretischen Lösungsansatzes am Fallbeispiel der Hochschule Offenburg
4.1 Das Fallbeispiel der Hochschule Offenburg
4.2 Ablauf und Ausführung der Untersuchung
4.3 Darstellung der Ergebnisse
4.3.1 Bekanntheit von Chatbots und bisherige Nutzererfahrungen
4.3.2 Erfahrungen und Bewertung des HSO-Chatbots nach Nutzung
4.3.3 Kommunikation und Einsatzgebiete
4.3.4 Persönlichkeitsmerkmale und Verhalten des Chatbot
4.3.5 Auswertung AttrakDiff
4.4 Handlungsempfehlungen
4.4.1 Akzeptanz
4.4.2 Kommunikation
4.4.3 Persönlichkeit des Chatbot
4.4.4 Barrierefreiheit
4.4.5 User Experience
5. Zusammenfassung
6. Ausblick
Die Arbeit evaluiert das Akzeptanzpotenzial und die Auswirkungen von Chatbots in der Studienberatung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, wobei die Hochschule Offenburg als Fallbeispiel dient, um konkrete Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung abzuleiten.
1.1 Problemstellung
In nahezu allen Bereichen schreitet die Digitalisierung mit großen Schritten voran und es ist wichtig, sowohl für Unternehmen als auch für andere Institutionen, auf dem neuesten Stand zu bleiben, um wettbewerbsfähig zu sein. Dies betrifft auch die Hochschulen in Baden-Württemberg. Um neue Studierende zu gewinnen, müssen eine Reihe an Maßnahmen getroffen werden, sei es ein attraktives Studienangebot zu bieten oder aber auch die Vorteile des Hochschulstandortes hervorzuheben. Dies allein reicht aber meist nicht aus. Es muss den Studierenden und -Anfänger*innen zudem möglich gemacht werden, dass sie schnell und einfach an relevante Informationen rund um das Studium gelangen.
Die heutige Generation ist gewöhnt, von überall und jederzeit Informationen in einfacher Form zu erhalten. Auch Hochschulen müssen hier auf dem neusten Stand bleiben, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu sichern. Die meisten Hochschulen besitzen zwar eine Homepage, doch eine Suche nach Informationen ist meist mit einem großen Zeitaufwand verknüpft und trotzdem bleiben manchmal Fragen offen. Es bietet sich also an, neue Alternativen zu entwickeln, um sich von anderen Hochschulen abzuheben und gleichzeitig die Digitalisierung in der Hochschulkommunikation voranzutreiben. Eine Lösung ist es, einen Chatbot für die Studienberatung einzuführen, um den künftigen Studierenden die gesuchten Informationen einfach, schnell und zu jeder Zeit zur Verfügung zu stellen und sie hinsichtlich ihrer Studienwahl zu beraten.
1. Einführung in die Einsatzmöglichkeiten eines Chatbots für die Studienberatung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Digitalisierung für die Studienberatung und definiert die Forschungsfragen sowie das Ziel der Untersuchung.
2. Theoretische Grundlagen von Chatbots, Akzeptanz und Kommunikation in Hochschulen: Es werden der Stand der Technik, rechtliche Rahmenbedingungen wie die Barrierefreiheits-Verordnungen und das spezifische Umfeld des Hochschulmarketings im Wettbewerb mit anderen Bildungseinrichtungen analysiert.
3. Theoretischer Lösungsansatz für die Entwicklung von Handlungsempfehlungen: Hier wird das methodische Vorgehen der qualitativen Primärforschung beschrieben, einschließlich des Untersuchungsdesigns und der Vorbereitung des Chatbot-Usability-Tests.
4. Evaluation des theoretischen Lösungsansatzes am Fallbeispiel der Hochschule Offenburg: Das Kapitel präsentiert die konkreten empirischen Ergebnisse der Befragung und des Nutzertests sowie die darauf basierenden Handlungsempfehlungen für die Hochschule.
5. Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit werden rekapituliert und die zentralen Forschungsfragen abschließend im Lichte der gewonnenen Ergebnisse beantwortet.
6. Ausblick: Es wird auf das Potenzial weiterer Studien verwiesen, insbesondere zur vertieften quantitativen Analyse und zur Skalierung der erarbeiteten Lösungsansätze.
Chatbot, Studienberatung, Akzeptanz, Hochschule Offenburg, Hochschulmarketing, User Experience, Barrierefreiheit, Digitale Kommunikation, Usability, AttrakDiff, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Kommunikationskanäle, Nutzererfahrung, Handlungsempfehlungen
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation der Akzeptanz sowie den Auswirkungen von Chatbots im Rahmen der Studienberatung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
Neben den technischen Grundlagen von Chatbots stehen das Hochschulmarketing, Nutzerakzeptanz, Barrierefreiheits-Anforderungen und die Gestaltung digitaler Dialogsysteme im Vordergrund.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie sich der Chatbot-Einsatz auf die Kommunikation mit Studieninteressierten auswirkt und welche Erfolgsfaktoren (wie Erreichbarkeit und Einfachheit) die Akzeptanz maßgeblich bestimmen.
Es wird eine qualitative Untersuchung durchgeführt, die einen Usability-Test (Think-Aloud Methode) mit anschließenden standardisierten Interviews und einer AttrakDiff-Analyse kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Standes der Technik, die Beschreibung des Forschungsdesigns am Fallbeispiel der Hochschule Offenburg und die detaillierte Ergebnisdarstellung.
Wichtige Begriffe sind Chatbot-Akzeptanz, Studienberatung, Barrierefreiheit, User Experience, Hochschulkommunikation und digitale Transformation.
Sie dient als spezifisches Testfeld für einen vorhandenen Chatbot-Prototyp, um praxisnahe Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Akzeptanz bei einer realen Zielgruppe zu gewinnen.
Die Untersuchung zeigt, dass die Gestaltung des Avatars (z. B. Mensch vs. Roboter) eine wichtige Rolle für die Authentizität spielt, wobei die Testpersonen eine persönliche Note bevorzugen, aber die Funktionalität im Vordergrund steht.
Ja, sofern Kriterien der Barrierefreiheit wie einfache Textgestaltung und Sprachausgaben implementiert werden, können Chatbots zur Inklusion von Personen mit Einschränkungen beitragen.
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