Bachelorarbeit, 2018
135 Seiten, Note: 2,0
Diese Forschungsarbeit untersucht die Rolle von Stereotypen in der Sitcom „Blockbustaz“. Ziel ist es, die Auswirkung der Darstellung von Arbeitslosen, Menschen mit Migrationshintergrund, Geschlechtern und sozialen Klassen auf die Rezipienten zu analysieren. Die Arbeit analysiert, wie Stereotype in der Sitcom eingesetzt werden und welche Funktion sie im Kontext von Humor und Unterhaltung erfüllen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Forschungsfrage einführt. Im zweiten Kapitel wird der theoretische Hintergrund beleuchtet, wobei der Begriff „Stereotyp“ definiert und dessen Anwendung in Film und Fernsehen veranschaulicht wird. Anschließend wird die Sitcom „Blockbustaz“ vorgestellt und die Auswahl der Folge „Elterninitiative“ als Untersuchungseinheit begründet. Das methodische Vorgehen der Arbeit wird im vierten Kapitel erläutert. Hierbei werden die Bedeutung der qualitativen Interviews, die Methode des Fokussierten Interviews und die Datenerhebungs- und Analysemethoden dargestellt. Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Analyse präsentiert, wobei die Figuren der Sitcom als Stereotype untersucht werden, die Verwendung von Stereotypen in Bezug auf Arbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund, Geschlechter und soziale Klassen analysiert wird. Die Arbeit gipfelt in einer Zusammenfassung der Stereotypen, einer Beantwortung der Forschungsfrage und einer Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf noch bestehenden Forschungsbedarf.
Stereotypen, Sitcoms, „Blockbustaz“, Arbeitslosigkeit, Migrationshintergrund, Geschlechterstereotypen, Plattenbau, qualitative Interviews, Themenanalyse, Medienwirkung, Humor, Unterhaltung.
Die Serie thematisiert das Leben von Bewohnern einer Kölner Plattenbausiedlung, die meist arbeitslos sind und ihren Alltag mit viel Humor und unkonventionellen Methoden bewältigen.
Stereotype (z. B. über Arbeitslose oder Menschen mit Migrationshintergrund) werden gezielt überspitzt eingesetzt, um Humor zu erzeugen, aber auch um gesellschaftliche Vorurteile zu spiegeln.
Die qualitative Analyse untersucht, ob Zuschauer die Darstellung als humorvolle Unterhaltung oder als diskriminierende Überzeichnung wahrnehmen und wie dies ihre Einstellung zu sozialen Klassen beeinflusst.
Im Fokus stehen der „Hartz-IV-Empfänger“, Geschlechterrollen sowie der typische „Plattenbaubewohner“.
Es soll herausgefunden werden, welche Funktionen Stereotype in Sitcoms erfüllen und inwieweit sie Wissen oder Werte über bestimmte soziale Gruppen vermitteln.
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