Masterarbeit, 2022
268 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Relevanz der Arbeit
1.2 Struktur und Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1. Das deutsche Bildungssystem
2.1.1 Gliederung des deutschen Bildungssystems
2.1.2 Bildungswege nach der Schule
2.1.3 Herausforderungen für das Bildungssystem
2.2 Generation Z
2.3 Personalmarketing
2.3.1 Begriffsdefinition und Ziele von Personalmarketing
2.3.2 Abgrenzung von Personalmarketing zu Employer Branding
2.3.3 Klassische Medien der Kommunikation
2.3.4 Neue Medien der Kommunikation
2.3.5 Chancen und Risiken neuer Medien
2.4 Aktuelle Recruiting Trends
2.4.1 Karrierewebsite
2.4.2 Online Jobbörsen
2.4.3 Social Media
2.4.4 Messen und Events
2.5 Zusammenfassung und Implikationen für die Befragung
2.6 Präzisierung von Leitfragen
3 Methode
3.1 Forschungsdesign: Qualitative Erhebung
3.1.1 Auswahl und Begründung der Methode
3.1.2 Stichprobe und Personenauswahl
3.1.3 Gütekriterien qualitativer Forschung
3.2 Rahmenbedingungen und Vorgehen
3.2.1 Fragebogenkonstruktion
3.2.2 Pretest
3.2.3 Befragungsdurchführung
3.3 Auswertung der Befragung
4 Ergebnisse
4.1 Zusammensetzung der Stichprobe - Hauptbefragung
4.2 Aggregierte Ergebnisse
4.2.1 Präferierte Bildungswege nach dem Schulabschluss
4.2.2 Gründe für präferierten tertiären Bildungsbereich
4.2.3 Genutzte Informationsmedien
4.2.4 Relevante Informationen und Informationsmaßnahmen aus Schülersicht
4.3 Ergebnisinterpretation
5 Diskussion und Fazit
5.1 Reflexion der eigenen Vorgehensweise
5.2 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Anforderungen, Erwartungen und Wünsche von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen bezüglich ihres weiteren beruflichen Bildungsweges sowie ihre bevorzugten Wege der Informationsbeschaffung, um daraus optimierte Maßnahmen für das Ausbildungsmarketing abzuleiten.
2.1.2.1 Berufsausbildung
Das deutsche Ausbildungssystem blickt auf eine umfassende Geschichte zurück. Aufgrund des Umfanges dieser Arbeit kann diese nicht weiter beleuchtet werden. Nennenswert ist an dieser Stelle, dass das duale Ausbildungssystem, so wie wir es heute kennen, zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht etwa aus Gründen bestimmter Qualifikationsbedürfnisse eines sich entwickelnden Industriestaates entstanden ist, sondern um den sozialen und ökonomischen Zerfall der bürgerlichen Gesellschaft zu verhindern.29
Seither zeichnet sich das Ausbildungsmodell durch seine erstaunliche Stabilität aus. So konnte die Grundstruktur über unterschiedliche politische Regime hinweg, von dem Kaiserreich über die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus bis heute, bestehen bleiben. Ihre Stabilität verdankt das Ausbildungssystem u.a. der aus ihr resultierenden Wissensschöpfung und Qualitätsproduktion, die der deutschen Wirtschaft bis heute im internationalen Vergleich sehr hochqualifizierte Fachkräfte beschert und folglich die wirtschaftliche Spitzenpositionen im Export sichert.30
Neben dem Studium gilt die Berufsausbildung als am häufigsten gewählter Bildungsweg nach der allgemeinbildenden Schule.31 Ziel der Ausbildung liegt in dem Erwerb notwendiger Kompetenzen und Qualifikationen und somit eines berufsbefähigenden Abschlusses.32
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themengebiete demografischer Wandel und Fachkräftemangel ein und legt die Zielsetzung der Arbeit dar, die Erwartungen der Generation Z an den Bildungsweg zu untersuchen.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert das deutsche Bildungssystem, die Besonderheiten der Generation Z sowie moderne Personalmarketing- und Recruiting-Methoden.
3 Methode: Hier wird das qualitative Forschungsdesign der Arbeit beschrieben, inklusive der Stichprobenauswahl, der Interviewführung und der qualitativen Inhaltsanalyse.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Befragung von Schülerinnen und Schülern sowie Experten und interpretiert die erhobenen Daten hinsichtlich ihrer Bildungspräferenzen.
5 Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert das methodische Vorgehen kritisch, fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Ausbildungsmarketing, Berufsausbildung, Berufsbildungssystem, demografischer Wandel, deutsches Bildungssystem, Fachkräftemangel, Generation Z, Mitarbeitergewinnung, Personalgewinnung, Personalmarketing
Die Arbeit analysiert, welche Wünsche und Pläne Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in Deutschland für ihren weiteren Lebensweg haben und aus welchen Gründen sie sich für bestimmte Bildungswege entscheiden.
Im Zentrum der Betrachtung steht die Generation Z, da diese derzeit als Leistungsträger in den Arbeitsmarkt eintritt und die zukünftige Zielgruppe für Ausbildungsberufe bildet.
Das Hauptziel ist es, die spezifischen Anforderungen der Absolventen an ihre Berufsausbildung und die passende Informationsvermittlung zu verstehen, um dadurch die Attraktivität von Ausbildungsberufen zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Erhebung, die sowohl auf Interviews mit Schülern als auch auf ergänzenden Expertenbefragungen stützt.
Viele Befragte betrachten ein Studium als Wegbereiter mit besseren Perspektiven, während die Berufsausbildung häufig Klischees unterliegt oder als weniger flexibel wahrgenommen wird.
Social Media werden als authentische Informationsquelle geschätzt, spielen aber im Entscheidungsprozess für den weiteren Bildungsweg verglichen mit persönlichen Informationsveranstaltungen dennoch eine untergeordnete Rolle.
Obwohl die Entscheidung meist individuell getroffen wird, äußern Schüler den Wunsch nach Unterstützung und Anerkennung durch die Eltern bei der Wahl ihres Berufsweges.
Die Schule dient als wichtigster Sparringspartner für Informationen und Orientierung, bietet jedoch laut den Befragten bisher zu wenig tiefgreifende Einblicke in Möglichkeiten außerhalb des akademischen Pfades.
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