Bachelorarbeit, 2022
37 Seiten, Note: 1,7
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des COVID-19-Maßnahmengesetzes auf die Praxis der Hauptversammlungen in Aktiengesellschaften. Im Fokus steht die Beurteilung der virtuellen Hauptversammlung als Abhilfemöglichkeit angesichts der durch die Pandemie entstandenen Herausforderungen. Die Arbeit analysiert die rechtlichen Grundlagen, die Zulässigkeit, die Mindestanforderungen sowie die konkreten Regelungen zur Durchführung virtueller Hauptversammlungen. Dabei werden die Auswirkungen auf die Rechte der Aktionäre und die Regulierungslandschaft im Kontext der COVID-19-Pandemie betrachtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der bisherigen Rechtslage und Hauptversammlungspraxis, wobei die traditionelle Präsenzhauptversammlung mit Briefwahl und die Möglichkeiten der elektronischen Teilnahme im Vordergrund stehen. Anschließend wird die virtuelle Hauptversammlung als Untersuchungsgegenstand eingeführt, wobei die Definition und die wesentlichen Aspekte beleuchtet werden. Der Fokus liegt auf dem COVID-19-Pandemie-Gesetz und seiner Relevanz für die Durchführung virtueller Hauptversammlungen. Es werden der Regelungszweck, die zeitliche Anwendung und die Rechtsprechung zum Gesetz erläutert. Danach werden die Zulässigkeit virtueller Hauptversammlungen, die Mindestanforderungen, die Einberufung, die Teilnahmepflichtigen, die Teilnahmeformen und die verwendeten digitalen Formate im Detail analysiert. Besondere Aufmerksamkeit wird den Versammlungsbezogenen Mitgliederrechten, wie dem Teilnahmerecht der Aktionäre, dem Recht zur Übermittlung von Aktionärsfragen, Gegenanträgen und Wahlvorschlägen sowie dem Widerspruchsrecht, gewidmet. Abschließend wird die Fundamentalkritik am COVID-19-Maßnahmengesetz und ein Ausblick auf die Reformdiskussion im Anschluss an die COVID-19-Gesetzgebung gegeben.
Virtuelle Hauptversammlung, COVID-19-Maßnahmengesetz, Gesellschaftsrecht, Aktienrecht, Aktionäre, Teilnahmerechte, Digitalisierung, Fernkommunikationsmittel, Rechtssprechung, Regulierung, Reformdiskussion.
Es ermöglichte die Durchführung von Hauptversammlungen in rein virtueller Form, um Versammlungsverbote während der Pandemie zu überbrücken.
Es gab Einschränkungen beim direkten Fragerecht, bei Gegenanträgen und beim Widerspruchsrecht, was zu einer intensiven gesellschaftsrechtlichen Debatte führte.
Nach dem COVID-19-Gesetz war sie vorübergehend auch ohne explizite Ermächtigung in der Satzung zulässig, um die Handlungsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.
Dazu gehören die Bild- und Tonübertragung der gesamten Versammlung, die Möglichkeit der Stimmabgabe (meist elektronisch) und ein Verfahren zur Einreichung von Fragen.
Die Arbeit diskutiert die Reformdebatte im Anschluss an die Pandemie-Gesetzgebung und die Frage, wie eine zeitgemäße, digitale Aktionärsteilhabe langfristig aussehen kann.
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