Masterarbeit, 2022
116 Seiten, Note: 14
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
EINLEITUNG
1 Motivation zum Thema
2 Gegenstandsbeschreibung und Ziele
3 Zum Stand der Forschung
4 Zur Fragenstellung
5 Zu den Hypothesen
6 Zur Methode
7 Aufbau der Arbeit
TEIL I: THEORETISCHES
KAPITEL I: ZUR BEGRIFFSBESTIMMUNG
1 Muttersprache/Erstsprache, Fremdsprache
1.1 Zur Mutter- oder Erstsprache
1.2 Zum Begriff Fremdsprache und Amtssprache
2 Die Mehrsprachigkeit
2.1 Die individuelle Mehrsprachigkeit
2.2 Die gesellschaftliche Mehrsprachigkeit
2.3 Die institutionelle Mehrsprachigkeit
2.4 Die diskursive Mehrsprachigkeit
3 Zum Spracherwerb und Sprachlernen
3.1 Eigenschaften des Fremdsprachenlernens
3.2 Einflussfaktoren eines Fremdsprachenlernens oder -erwerbs
3.2.1 Zur Motivation
3.2.2. Die lerninternen Faktoren
3.2.3 Zu den lernexternen Faktoren
4 Zwischenfazit
KAPITEL II: ZU DEN THEORIEN
1 Dynamic Model of Multilinguism (DMM)
2 Das Foreign Language Aquisition Model (FLAM)
3 Das Ecological Model of Multilinguality
4 Erläuterung der Fehlerprozesse bei der Interimsprache
5 Zwischenfazit
TEIL II: EMPIRISCHES
KAPITEL III: ZUR METHODE DER UNTERSUCHUNG
1 Zur schriftlichen Befragung
2 Zur Beschreibung der Fragenbögen
4 Zwischenfazit
KAPITEL IV: DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE AUS DEM TERRAIN
1 Fragenbogen 1: Antworten der Befragten aus der 4eme- und 3eme-Klasse
1.1 Persönliche Daten: Frage 1, 2, 3 und 4
1.1.1 Zum Geschlecht
1.1.2 Zum Alter
1.1.3 Die Schulinstitution
1.1.4 Der Jahrgang
1.2 Einstellung der Befragten in Bezug auf Deutsch: Frage 5, 6, 7 und 8
1.2.1 Deutschlernen: bewillig oder nicht?
1.2.2 Dauer des Deutschlernens
1.2.3 Gründe für das Deutschlernen
1.2.4 Deutsch: interessant oder…?
1.3 Tätigkeit im Deutschunterricht: Frage 9, 10 und 11
1.3.1 Aktivitäten der Befragten am Deutschunterricht
1.3.2 Schwierigkeiten in Fach Deutsch
1.3.3 Lösungen zu diesen Schwierigkeiten
1.4 Zur Rolle der Lehrkraft beim Deutschlernen
1.4.1 Gebrauch von Bassa, Englisch und Französisch im Deutschkurs
1.4.2 Gebrauch von Internationalismen
1.4.3 Kritik der Befragten an der Lehrkraft
1.5 Deutsch außerhalb der Schule und Wirkungen von Bassa, Französisch und Englisch auf Deutschlernen
1.5.1 Lernen der deutschen Lektionen zu Hause
1.5.2 Deutschsprechen außerhalb des Schulcampus
1.5.3 Einflüsse von Bassa auf Deutschlernen
1.5.4 Wirkung von Französisch und Englisch auf Deutschlernen
1.5.5 Beitrag von Bassa, Englisch und Französisch zum Deutschlernen
1.6 Aussprachige und strukturelle Wirkungen von Bassa, Englisch und Französisch auf das Deutschlernen
1.6.1 Aussprachige Einflüsse von Bassa auf das Deutschlernen
1.6.2 Struktureller Einflüsse von Bassa, Englisch und Französisch auf das Deutschlernen
2 Fragebenbogen 2: Antworten der Befragten aus der 2nde-, Ire- und Tle-Klasse
2.1 Persönliche Daten: Frage 1, 2, 3 und 4
2.1.1 Zum Geschlecht
2.1.2 Zum Alter
2.1.3 Zur Schulinstitution
2.1.4 Jahrgänge der Befragten
2.2 Einstellung der Befragten in Bezug auf Deutsch: Frage 5, 6, 7 und 8
2.2.1 Deutschlernen: bewillig oder nicht?
2.2.2 Dauer des Deutschlernens
2.2.3 Gründe für das Deutschlernen
2.2.4 Deutsch: interessant oder…?
2.3 Tätigkeit im Deutschunterricht: Frage 9, 10 und 11
2.3.1 Aktivitäten der Befragten am Deutschunterricht
2.3.2 Schwierigkeiten im Fach Deutsch
2.3.3 Lösungen zu diesen Schwierigkeiten
2.4 Zur Rolle der Lehrkraft beim Deutschlernen
2.4.1 Gebrauch von Bassa, Englisch und Französisch im Deutschkurs
2.4.2 Gebrauch von Internationalismen
2.4.3 Kritik der Befragten an der Lehrkraft
2.5 Deutsch außerhalb der Schule und Wirkung von Bassa, Französisch und Englisch auf Deutschlernen
2.5.1 Deutsch nach dem Schultag
2.5.1.1 Lernen der deutschen Lektionen zu Hause
2.5.1.2 Deutschsprechen außerhalb des Schulcampus
2.5.2 Wirkungen der vorher erworbenen Sprachen auf das Deutschlernen
2.6 Aussprachige und strukturelle Wirkungen von Bassa, Englisch und Französisch auf das Deutschlernen
2.6.1 Aussprachige Wirkungen
2.6.2 Strukturelle und syntaktische Wirkungen
KAPITEL V: ANALYSE DER DATEN ÜBERPRÜFUNGEN DER HYPOTHESEN UND DIDAKTISCHE IMPLIKATION
1 Zum Einfluss des Französischen auf das Deutschlernen
1.1.1 Im Bereich der Grammatik
1.1.1.1 Syntax
1.1.1.2 Verbstellung im Satz
1.1.1.3 Gebrauch von Partizipien
1.1.2 Im Bereich der Semantik
1.2 Positiver Einfluss
1.2.1 Im Bereich der Konjugation und Flexion von Verben
1.2.2 Die Satzarten
1.2.3 Internationalismen
1.2.4 Verben mit -ieren
1.2.5 Intonation und Akzent
2 Zum Einfluss des Englischen auf das Deutschlernen
2.1 Negativer Einfluss
2.1.1 Im Bereich der Grammatik
2.1.2 Im Bereich der Rechtschreibung oder Aussprache
2.1.3 Im Bereich der Semantik
2.2 Positiver Einfluss
2.2.1 Wortschatz oder Lexik
2.2.2 Rechtschreibung
2.2.3 Semantik
2.2.4 Morphologie oder Wortbildung
2.2.5 Grammatik
3 Zum Einfluss der Bassa-Sprache auf das Deutschlernen
3.1 Negativer Einfluss
3.1.1 Die Tempora
3.1.2 Genus
3.1.3 Pluralbildung
3.1.4 Zur Derivation
3.2 Positiver Einfluss
3.2.1 Personalpronomen und Possessivartikel
3.2.2 Satzarten und Stelle des finiten Verbs
3.2.3 Aussprache
4 Didaktische Relevanz der Untersuchung
SCHLUSSBETRACHTUNG
Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Muttersprache Bassa sowie der offiziellen Amtssprachen Englisch und Französisch auf den Deutschlernprozess kamerunischer Schüler an den staatlichen Schulen in Eséka. Das primäre Ziel ist es, die interferenzbedingten Sprachstrukturen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese Sprachen den individuellen Spracherwerb hemmen oder fördern können, um daraus didaktische Handlungsempfehlungen für den Unterricht abzuleiten.
3 Zum Stand der Forschung
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Untersuchung des Einflusses von Bassa, Französisch und Englisch auf das Deutschlernen hat bisher nicht so viele Ergebnisse erzeugt: Im Rahmen dieser Untersuchung werden nur diese Arbeiten in Betracht gezogen, die sich mit dem Einfluss der Muttersprache auf den Erwerb weiterer Sprachen beschäftigen.
Diesbezüglich untersucht Josiane KENGNE SOFO die Ausspracheschulung von Deutsch mit Rücksicht auf die Ghᴐmàlà-Aussprache (vgl. Kengne Sofo, 2016); Wolfgang BUTZKAMM seinerseits analysiert die Art und Weise, wie die Muttersprache eine Grundbasis zum Erlernen weiterer Sprachen, also Fremdsprachen bildet (vgl. Butzmann, 1973); ebenso befasst sich Mustafa NAZARY mit der Rolle der L1 bei dem Erwerb der L2 (vgl. Nazary, 2008); ferner stellt Augustin KENNE die Tatsache in Frage, dass Deutsch als eine reine Grundsprache in Kamerun unterrichtet wird, ohne die Muttersprache der Lernenden in Kauf zu nehmen, was ganz problematisch ist (vgl. Kenne, 2015); Arnaud NONO KAMGA erklärt seinerseits, wie die Germanisten, die Ghᴐmàlà als Muttersprache haben, mit vielen Problemen bei der Artikulation deutscher Wörter konfrontiert sind (vgl. Nono Kamga, 2014); Brian Mac WHINNEY analysiert die Schwierigkeiten, die vorkommen, wenn die Lernenden ihre Kenntnisse der L1 auf die L2 übertragen wollen (vgl. Mac Whinney, 1992) und schließlich beweisen Mahire YAKUP und Omanova DINA, wie L1 und L2 den Erwerb der L3 beeinflussen (vgl. Yakup/Omanova, 2015).
Die oben erwähnten Arbeiten untersuchen zwar den Einfluss von der Muttersprache auf den Erwerb weiterer Sprachen, aber sie beschäftigen sich nicht mit der Muttersprache Bassa, die eigene Charakteristika hat, obwohl sie die Einflüsse von den Amtssprachen bei ihrer Untersuchung in Betracht ziehen. Die Bassa-MuttersprachlerInnen, die Französisch und Englisch als Amtssprachen haben, sind normalerweise mit bestimmten Problemen konfrontiert, wenn sie Deutsch als Fremdsprache lernen. Die Besonderheit meiner Analyse besteht darin, die Wirkung von Bassa sowie Französisch und Englisch auf das Deutschlernen zu erklären und die Folgen daraus zu ziehen. Es geht um die Untersuchung der Tatsache, ob die Berücksichtigung von Bassa als Muttersprache im Deutschunterricht den Bassa-Lernenden dabei helfen kann, ihren Deutschlernprozess zu vereinfachen.
EINLEITUNG: Einführung in die Motivation, Zielsetzung, Forschungsstand und methodisches Vorgehen der Analyse in einem kamerunischen Sekundarschulkontext.
TEIL I: THEORETISCHES: Fundierte Auseinandersetzung mit Grundbegriffen der Sprachdidaktik wie Muttersprache, Mehrsprachigkeit sowie gängigen Sprachlernmodellen (DMM, FLAM, Ecological Model).
TEIL II: EMPIRISCHES: Beschreibung der angewandten Untersuchungsmethode mittels schriftlicher Befragung sowie detaillierte Auswertung und Darstellung der gewonnenen Daten aus den Schulen in Eséka.
KAPITEL V: ANALYSE DER DATEN ÜBERPRÜFUNGEN DER HYPOTHESEN UND DIDAKTISCHE IMPLIKATION: Überprüfung der Hypothesen durch Konfrontation der Daten mit der Theorie und Diskussion der didaktischen Konsequenzen für den Unterricht.
Bassa, Deutsch als Fremdsprache, Mehrsprachigkeit, Interferenz, Sprachtransfer, Amtssprache, Forschung, Lernmodell, Kamerun, Spracherwerb, Grammatik, Semantik, Didaktik, Lycée d’Eséka, Phonetik.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Muttersprache Bassa sowie der Amtssprachen Englisch und Französisch auf den Erwerb der deutschen Sprache bei kamerunischen Schülern in Eséka.
Die zentralen Themen sind Mehrsprachigkeitsdidaktik, Sprachkontakt, Interferenzphänomene im Fremdsprachenerwerb und die Rolle von Sprachlernmodellen wie dem Dynamic Model of Multilingualism im kamerunischen Schulkontext.
Es wird erforscht, wie vorhandene Sprachkenntnisse in Bassa, Englisch und Französisch den Lernprozess des Deutschen beeinflussen und welche didaktischen Konsequenzen dies für die Lehrkräfte hat.
Die Autorin führt eine explorative, empirische Studie mittels schriftlicher Befragungen (Fragebögen) an Schülern des Lycée Bilingue und Lycée d’Eséka durch, um qualitative und quantitative Daten zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Klärung von Begrifflichkeiten und Theorien sowie einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Datenanalyse detailliert dargestellt und interpretiert werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie "Sprachtransfer", "Interimsprache", "Fehleranalyse", "Bassa", "Amtssprachen", "Fremdsprachenlehre" und "didaktische Implikationen" charakterisieren.
Die Studie hebt hervor, dass die Muttersprache als Basis für den Erwerb weiterer Sprachen dient; die Autorin betont die Notwendigkeit, Bassa bei der Lehre des Deutschen zu berücksichtigen, da strukturelle Ähnlichkeiten den Lernprozess erleichtern können.
Die Autorin plädiert dafür, dass Lehrkräfte die bereits erworbenen Sprachkenntnisse der Schüler aktiv nutzen sollten, anstatt Bassa aus dem Unterricht auszuschließen, um eine höhere Lernmotivation und bessere Resultate zu erzielen.
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