Diplomarbeit, 2009
86 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemanalyse
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Der Nationale Expertenstandard
2.1 Die Bedeutung von Expertenstandards im Rahmen von Qualitätsmanagement
2.2 Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
2.3 Standards, Leitlinien, Richtlinien – Begriffliche Klärungen und Abgrenzungen
2.4 Implementierung von Expertenstandards
2.4.1 Standardeinführung nach dem Phasenmodell
2.4.1.1 Fortbildungen zum Expertenstandard
2.4.1.2 Anpassung des Expertenstandards an die Modellpflegeeinheit
2.4.1.3 Einführung und Anwendung des Expertenstandards
2.4.1.4 Datenerhebung mit standardisiertem Auditinstrument
2.5 Innovative Potentiale von nationalen Expertenstandards
3 Der Expertenstandard “Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“
3.1 Entwicklung des Expertenstandards
3.2 Zielsetzung des Expertenstandards
3.3 Kriterien des Expertenstandards
4 Auditinstrument
4.1 Instrumente zur Ergebnismessung
4.2 Vorgehensweise bei der Auditierung
5 Erhebung der Ist-Situation zur Wundversorgung auf der Modellstation
5.1 Vorstellung der Referenzeinrichtung
5.2 Qualitätsentwicklung/-management im Referenzkrankenhaus
5.3 Allgemeine Strukturdaten
5.3.1 Vorstellung der Modellstation
5.3.2 Vorstellung der Patientenzielgruppe
5.3.3 Personelle Ressourcen
5.3.4 Arbeitsablauforganisation
5.3.4.1 Das Pflegesystem
5.3.4.2 Berufsübergreifende Arbeitsablauforganisation
5.4 Räumliche Voraussetzungen
6 Durchführung des Audits
6.1 Methodisches Vorgehen
6.1.1 Qualitative und quantitative Methoden
6.1.2 Ablauf der Durchführung
6.2 Datenerhebung und Auswertung
6.2.1 Befragung der Patienten
6.2.1.1 Datenerhebung Dokumentation
6.2.1.2 Auswertung Dokumentation
6.2.1.3 Datenerhebung Personal
6.2.1.4 Auswertung Personal
6.2.1.5 Datenerhebung Patient/ Angehöriger
6.2.1.6 Auswertung Patient/Angehöriger
6.2.2 Ergebniszusammenfassung der Patientenbefragung
6.2.3 Befragung der Pflegekräfte
7 Synopse
8 Kritische Diskussion der Ergebnisse
9 Empfehlungen für die Praxis
10 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Durchführung einer Soll-Ist-Analyse des Wundmanagements auf einer gefäßchirurgischen Station. Dabei soll mithilfe eines standardisierten Auditinstruments überprüft werden, inwieweit die aktuelle Pflegepraxis den Anforderungen des Nationalen Expertenstandards „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ entspricht, um daraus Ansatzpunkte für eine künftige Implementierung zu gewinnen.
2.4.1.2 Anpassung des Expertenstandards an die Modellpflegeeinheit
Die Ausführung der spezifischen Pflegehandlungen für die Zielgruppe darf das angestrebte Qualitätsniveau des Expertenstandards nicht unterschreiten. Bei der Standardanpassung ist wichtig, dass die Kernaussagen der einzelnen Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien unverändert bleiben, da sonst eine vergleichende Analyse der Auditergebnisse zwischen den beteiligten Projekteinrichtungen problematisch wäre. Konkretisierungen von Einzelpunkten werden immer dann empfohlen, wenn besondere Bedingungen oder Arbeitsabläufe einer Pflegeeinheit und ihrer Zielgruppe berücksichtigt werden müssen.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext der Pflege und definiert die Problemanalyse sowie die Ziele der Untersuchung.
2 Der Nationale Expertenstandard: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung und die systematische Entwicklung von Expertenstandards zur Qualitätsentwicklung in der Pflege.
3 Der Expertenstandard “Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“: Hier werden die Zielsetzung und die spezifischen Fachkriterien des sechsten nationalen Expertenstandards detailliert dargestellt.
4 Auditinstrument: Es erfolgt eine theoretische Einführung in die Grundlagen der Auditierung sowie in die Instrumente zur Messung von Pflegequalität.
5 Erhebung der Ist-Situation zur Wundversorgung auf der Modellstation: Dieses Kapitel beschreibt die Rahmenbedingungen, die personellen Ressourcen und die Arbeitsablauforganisation der untersuchten Station.
6 Durchführung des Audits: Die methodische Vorgehensweise, die Datenerhebung bei Patienten und Personal sowie die Auswertung der Ergebnisse werden hier dargelegt.
7 Synopse: Eine tabellarische Gegenüberstellung führt die Soll-Vorgaben des Standards mit der Ist-Situation der Einrichtung zusammen.
8 Kritische Diskussion der Ergebnisse: Die Befunde werden reflektiert und Schwachstellen im aktuellen Pflegeprozess kritisch erörtert.
9 Empfehlungen für die Praxis: Auf Basis der Analyse werden konkrete Handlungsempfehlungen für eine systematische Implementierung des Standards gegeben.
10 Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird die Anwendbarkeit des Standards bewertet und ein Ausblick auf die Weiterentwicklung der pflegerischen Qualität gegeben.
Wundmanagement, Expertenstandard, Pflegequalität, Modellstation, Soll-Ist-Analyse, Auditierung, Pflegedokumentation, Patientenbefragung, Selbstmanagement, Gesundheitswesen, Qualitätsmanagement, Prozessqualität, Ergebniskriterien, gefäßchirurgische Pflege, chronische Wunden.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse der Wundversorgung auf einer gefäßchirurgischen Station unter Anwendung des Nationalen Expertenstandards „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“.
Im Zentrum stehen die Qualitätsentwicklung in der Pflege, die Implementierung nationaler Expertenstandards, die Durchführung von Audits zur Ergebnismessung sowie die Analyse der pflegerischen Arbeitsabläufe.
Das Ziel ist die Überprüfung der aktuellen Pflegepraxis in einer Referenzeinrichtung mithilfe eines Evaluationsinstruments, um den Erfüllungsgrad der Standardkriterien zu bestimmen und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Es wird ein methodischer Mix aus qualitativer und quantitativer Forschung angewandt, basierend auf einer Dokumentenanalyse, Befragungen von Patienten und Angehörigen sowie einer schriftlichen Befragung des Pflegepersonals.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Literaturanalyse zu Expertenstandards, die detaillierte Beschreibung der Modellstation sowie die Durchführung und Auswertung des Audits inklusive einer synoptischen Ergebnisdarstellung.
Wesentliche Begriffe sind Wundmanagement, Pflegequalität, Expertenstandard, Soll-Ist-Analyse, Auditinstrument und Selbstmanagementkompetenzen.
Das Auditinstrument diente als geeignetes Mittel zur Bestandsaufnahme, um Ausgangsdaten zu gewinnen und den Handlungsbedarf für die künftige, systematische Implementierung des Expertenstandards zu identifizieren.
Der Expertenstandard misst dem Selbstmanagement große Bedeutung bei. Die Arbeit zeigt jedoch, dass bei pflegebedürftigen Patienten das Potenzial zur Förderung dieser Kompetenzen in der Praxis oft zu wenig genutzt wird.
Die Arbeit identifiziert eine „Visitenproblematik“ und Schwächen in der poststationären Nachsorge, da Absprachen zwischen den beteiligten Akteuren (Ärzte, Pflege, externe Einrichtungen) oft nicht hinreichend koordiniert sind.
Die Untersuchung zeigt, dass Fortbildungen essenziell für die fachliche Kompetenz sind, aber oft punktuell und nicht ausreichend systematisch erfolgen; ein gezielter Schulungsbedarf besteht insbesondere im Bereich der Patientenberatung und -edukation.
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