Bachelorarbeit, 2022
145 Seiten, Note: 2,7
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Simulation des Social-Deduction-Games “Werwolf”, insbesondere unter dem Aspekt der sozialen Interaktion zwischen den verschiedenen Spielern. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Diskussionsphase des Spiels zu modellieren, um Sondercharaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten besser einbinden zu können. Dieses Modell wird anschließend implementiert und simuliert, wobei die Ergebnisse ausgewertet werden, um Erkenntnisse über die Stärke der verschiedenen Sonderkarten zu gewinnen und faire Zusammenstellungen zu identifizieren.
Kapitel 1 stellt das Spiel "Werwolf" vor, erläutert die Relevanz eines ausgeglichenen Dorfes und geht auf bereits bestehende Simulationen ein. Kapitel 2 beschreibt das erstellte Modell, inklusive der getroffenen Abstraktionsannahmen und der Implementierung der verschiedenen Karten. In Kapitel 3 wird die konkrete Umsetzung des Modells in Python detailliert dargestellt. Kapitel 4 behandelt die Durchführung der Simulationen und die Visualisierung der erzeugten Daten. Kapitel 5 wertet die Ergebnisse der Simulationen anhand der verschiedenen Visualisierungen aus und präsentiert praktische Erkenntnisse. Kapitel 6 diskutiert die Validierung des Modells und der Simulation und gibt einen Ausblick auf mögliche Weiterführungen der Arbeit.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Social-Deduction-Games, Simulation, Modellierung, Interaktion, “Werwolf”, Sonderkarten, Gewinnwahrscheinlichkeit, Standardabweichung, Dorfzusammenstellung.
Werwolf ist ein Social-Deduction-Spiel, bei dem zwei Gruppen (Dorfbewohner und Werwölfe) gegeneinander antreten. Die Dorfbewohner müssen die Werwölfe entlarven, bevor diese das Dorf eliminieren.
Ziel war es, die Diskussionsphase des Spiels mathematisch zu modellieren und per Software zu simulieren, um die Stärke von Sonderkarten und faire Dorfzusammenstellungen zu ermitteln.
Es wurden Rollen wie die Seherin, Hexe, Amor, Dieb, Jäger und das Mädchen modelliert und auf ihren Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeit untersucht.
Die Simulation zeigt quantitativ auf, wie bestimmte Karten die Chancen der Dorfbewohner verbessern und welche Kombinationen zu einem ausgeglichenen (fairen) Spiel führen.
Die Implementation erfolgte in Python, wobei Module für die verschiedenen Karten und den Ablauf des Dorflebens erstellt wurden.
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