Examensarbeit, 2020
76 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 BESONDERHEITEN DES ELEMENTS WASSER UND DESSEN SPÜRBARE WIRKUNG AUF DEN MENSCHEN UND SEINEN KÖRPER
3 AQUAFITNESS ALS LOHNENDE ERGÄNZUNG DES FACHLEHRPLANS
4 GESUNDHEITLICHE ASPEKTE UND PROBLEME DER SCHÜLERiNNEN IN DER HEUTIGEN ZEIT
5 AQUAFITNESS
5.1.Definition
5.2 Geräte in der Aquafitness und deren Bedeutung und Einsatz in der Schule
5.3 Vorüberlegungen zur Umsetzung in der Schule
5.4 Vergleich der unterschiedlichen Übungsbedingungen an Land und im Wasser
6 GESUNDHEITLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER AQUAFITNESS IN DER SCHULE
6.1 Gesundheitlicher Wert der Aquafitness für die SchülerInnen
6.2. Risiken der Aquafitness in der Schule
7 TRAININGSFORMEN DER AQUAFITNESS UND DEREN BEDEUTUNG UND EINSATZ IN DER SCHULE
7.1 Ausdauertraining
7.2 Krafttraining
7.3 Beweglichkeitstraining
7.4 Koordinationstraining
7.5 Entspannungstraining
8 ZIELE BEIM EINSATZ DER AQUAFITNESS IN DER SCHULE
9 STUNDENAUFBAU
10 ÜBUNGSBEISPIELE FÜR DAS AQUATRAINING DER SEKUNDARSTUFE I
10.1. Einzelübungen
10.2. Partnerübungen
10.3. Spiele und Aufgaben in der Gruppe
11 FAZIT UND AUSBLICK
Ziel dieser wissenschaftlichen Hausarbeit ist es, die Praxiserfahrungen aus einem Schulpraktikum theoretisch zu untermauern, Möglichkeiten zur Integration von Aquafitness in den Schulsport der Sekundarstufe I zu untersuchen und den gesundheitlichen Nutzen sowie die konkreten Ziele dieser sportlichen Aktivität für SchülerInnen darzulegen.
Besonderheiten des Elements Wasser und dessen spürbare Wirkung auf den Menschen und seinen Körper
Wasser ist ein Element, ohne welches kein Leben möglich wäre. Der menschliche Körper selbst besteht zu rund 60-70 % aus Wasser und unsere Erde, auch bekannt als blauer Planet, sogar zu einem Dreiviertel (Hahn & Hahn, 2006, S.11). Auch die Tier- und Pflanzenwelt wäre ohne das Element Wasser nicht überlebensfähig und aufgrund seiner unterschiedlichen Aggregatzustände flüssig, fest und gasförmig ist Wasser fast überall auf der Erde zu finden und für den Menschen universell einsetzbar.
Der Mensch nutzt Wasser auf differenzierte Art und Weise. Zum Trinken und Kochen, zum Waschen, aus reinem Vergnügen, zur Fortbewegung oder bei rituellen und religiösen Zeremonien, um nur einen Bruchteil der Einsatzgebiete zu nennen.
Doch ganz unabhängig von der Verwendung von Wasser hat jeder Mensch eine ganz eigene Verbindung zu dem Element Wasser und zu Beginn unseres Lebens ist diese auch positiv konnotiert. Eines jeden Leben beginnt im Wasser. Das Gefühl als Säugling mit Wasser in Berührung zu kommen, weckt positive Emotionen, denn schließlich hat sich jedes menschliche Individuum bis zur Geburt in der Fruchtblase schwimmend im Element Wasser bewegt. Doch nicht nur Emotionen, sondern auch besondere Erlebnisse lassen sich nur im Wasser realisieren. Allein im Wasser ist es auf der Erde möglich, das Gefühl der Schwerelosigkeit zu erleben (Rheker, 2011, S.13). Durch die der Luft gegenüber veränderten Bedingungen lässt sich Wasser auf völlig andere Art und Weise für die Schulung vielfältiger koordinativer und konditioneller Fähigkeiten einsetzen, als dies die Bedingungen an Land erlauben.
1 EINLEITUNG: Darstellung des dramatischen Bewegungsmangels bei Kindern und Jugendlichen und die daraus resultierende Motivation, Aquafitness als ergänzendes Bewegungsangebot in der Sekundarstufe I zu untersuchen.
2 BESONDERHEITEN DES ELEMENTS WASSER UND DESSEN SPÜRBARE WIRKUNG AUF DEN MENSCHEN UND SEINEN KÖRPER: Erläuterung der physikalischen Grundeigenschaften des Wassers wie Auftrieb, hydrostatischer Druck und Wasserwiderstand sowie deren Bedeutung für den menschlichen Organismus im Vergleich zur Bewegung an Land.
3 AQUAFITNESS ALS LOHNENDE ERGÄNZUNG DES FACHLEHRPLANS: Analyse der Integrationsmöglichkeiten von Aquafitness in den schulischen Sportunterricht und Abgleich mit den fachspezifischen Kompetenzbereichen des Lehrplans Sachsen-Anhalt.
4 GESUNDHEITLICHE ASPEKTE UND PROBLEME DER SCHÜLERiNNEN IN DER HEUTIGEN ZEIT: Analyse der Folgen von zunehmender Digitalisierung, Bewegungsmangel und Adipositas bei Kindern und die daraus folgende Notwendigkeit für gesundheitsfördernde Bewegungsinterventionen.
5 AQUAFITNESS: Begriffsdefinition sowie Beschreibung der verschiedenen Aquageräte, deren Einsatzmöglichkeiten in der Schule und grundlegende Vorüberlegungen zur methodisch-didaktischen Umsetzung.
6 GESUNDHEITLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER AQUAFITNESS IN DER SCHULE: Detaillierte Betrachtung der physiologisch positiven Effekte bei gleichzeitiger Sensibilisierung für potenzielle Sicherheitsrisiken und notwendige Belehrungen im Schwimmbad.
7 TRAININGSFORMEN DER AQUAFITNESS UND DEREN BEDEUTUNG UND EINSATZ IN DER SCHULE: Erläuterung spezifischer Trainingsbereiche wie Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Entspannung und wie diese gezielt im Wasser trainiert werden können.
8 ZIELE BEIM EINSATZ DER AQUAFITNESS IN DER SCHULE: Definition der sportpädagogischen Zielsetzungen unterteilt in Gesundheit, Leistung, Spaß und Begegnung, die bei der Durchführung eines Aquafitness-Programms verfolgt werden sollen.
9 STUNDENAUFBAU: Strukturierung einer Aquafitnessstunde in die drei Phasen Aufwärmen/Eingewöhnen, Üben/Belasten und Ausklingen/Entspannen unter Berücksichtigung der spezifischen wasserseitigen Kältereize.
10 ÜBUNGSBEISPIELE FÜR DAS AQUATRAINING DER SEKUNDARSTUFE I: Praxisorientierte Sammlung von Einzel-, Partner- und Gruppenübungen inklusive Zielsetzung und methodischer Variationen.
11 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der theoretischen und praktischen Erkenntnisse sowie abschließende Einschätzung des Mehrwerts von Aquafitness für einen modernen Schulsport.
Aquafitness, Schulsport, Gesundheitsförderung, Wasserwiderstand, Auftrieb, Bewegungsdefizite, Adipositas, Koordinationstraining, Kraftausdauer, Schwimmtechnik, Sekundarstufe I, Bewegungsgestaltung, Körpergefühl, Prävention, Sportunterricht.
Die Arbeit untersucht, wie Aquafitness als sinnvolle und gesundheitsfördernde Ergänzung in den Sportunterricht der Sekundarstufe I integriert werden kann, um den Bewegungsmangel von Jugendlichen auszugleichen.
Neben den physikalischen Eigenschaften des Wassers stehen die gesundheitlichen Probleme heutiger Jugendlicher (Adipositas, Haltungsschäden), die Anforderungen des Fachlehrplans sowie die praktische Umsetzung von Trainingsformen im Wasser im Fokus.
Das Hauptziel ist es, die Erfahrungen aus der Praxis theoretisch zu belegen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie SchülerInnen durch Aquafitness ein besseres Körpergefühl entwickeln und Freude an Bewegung gewinnen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung von Fachliteratur zum Thema Sportwissenschaft und Gesundheit sowie der systematischen Zusammenstellung und Erprobung von Übungseinheiten im Wasser im Rahmen eines Schulpraktikums.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Eigenschaften des Wassers, die Analyse gesundheitlicher Defizite bei SchülerInnen, die methodische Einordnung von Aquafitness in den Lehrplan sowie eine umfangreiche Sammlung praxisnaher Übungsbeispiele.
Zentrale Begriffe sind Aquafitness, Schulsport, Gesundheitsförderung, Bewegungsdefizite, Koordination, Kraftausdauer und Prävention.
Das Training im Wasser entlastet aufgrund des Auftriebs die Gelenke und die Wirbelsäule, während gleichzeitig der Wasserwiderstand einen erhöhten Kalorienverbrauch bewirkt, was besonders für übergewichtige Kinder sehr gesundheitsschonend ist.
Da Wasser Wärme 25-mal besser leitet als Luft, kühlen Kinder schneller aus. Daher müssen inaktive Phasen im Unterricht minimiert werden, um ein Frieren der SchülerInnen zu vermeiden.
Besonders die Aquanudel ist aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Akzeptanz bei Kindern das bevorzugte Gerät, ergänzt durch Schwimmbretter, Nudelsticks und Bälle für spielerische Variationen.
Im Gegensatz zur klassischen Wassergymnastik nutzt Aquafitness die physikalischen Eigenschaften gezielter für dynamische Bewegungsformen, integriert komplexe Geräte und ist stärker an den sportmotorischen Zielen sportlicher Fitness orientiert.
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