Examensarbeit, 2009
115 Seiten, Note: 1,0
1. Motivation als notwendige Bedingung zum Aufbau von Lesekompetenz
1.1 Fragestellung und Aufbau der Arbeit
1.2 Formale Verfahrensweisen zur Erhebung
2. Grundlegendes zum Lesen, zur Lesesozialisation und zur Lesemotivation
2.1 Historische Entwicklung des Lesens (und die Angst vor dem Untergang der Bücherkultur)
2.2 Lesesozialisation – ein Überblick zu Phasen und Einflussfaktoren
2.3 Lesemotivation
2.3.1 Motivation und Lesen
2.3.2 Intrinsische und extrinsische Lesemotivation
3. Forschungskontext und Ergebnisse der Voruntersuchung zur Analyse von Leseanimationsverfahren
3.1 Lesekompetenztraining „Lesen(d) lernen“ an Oberhausener Hauptschulen – eine Initiative der städtischen Sparkasse und des Oberhausener Schulamts
3.2 Zur Situation in der Leseklasse – Testumgebung
3.3 Ergebnisse der Voruntersuchung
4. Darstellung und Evaluierung ausgesuchter Methoden als Voraussetzung zum Erwerb von Lesemotivation
4.1 Einfach lesen
4.1.1 Bibliotheken/Bücherkisten und die Arbeit mit dem Leseausweis
4.1.2 Feste Lesezeiten
4.1.3 Lesevertrag
4.2 Vielfältige Situationen zum Umgang mit Büchern
4.2.1 Lesetheater
4.3 Lesen und neue Medien
4.3.1 Erstellen eines Hörbuchs
5. Synthese und Diskussion der Evaluationsergebnisse
6. „Lesen lernt man nur durch Lesen“ – Schlussfolgerungen der Arbeit für den Deutschunterricht
7. Anhang
7.1 Fragebögen zur Lesemotivation und –sozialisation (Teil I+II)
7.2 Allgemeine statistische Daten zu den Probanden
7.3 Statistische Daten zum Bildungshintergrund der Eltern
7.4 Fragebögen und Auswertungen zu den Leseanimationsverfahren
7.4.1Fragebogen zur Arbeit in der Bibliothek
7.4.1.1 Auswertungen des Fragebogens zur Bibliothek
7.4.1.2 Bilder der Bibliothek an der ASS
7.4.2 Fragebogen zur Arbeit mit den Lesekisten
7.4.2.1 Auswertungen der Fragebögen zu den Lesekisten
7.4.3 Fragebogen zu den festen Lesezeiten
7.4.3.1 Auswertungen der Fragebögen zu den festen Lesezeiten
7.4.4 Fragebogen zum Lesevertrag
7.4.4.1 Auswertungen des Fragebogens zum Lesevertrag
7.4.4.2 Lesevertrag
7.4.5.Fragebogen zum Lesetheater
7.4.5.1 Auswertungen des Fragebogens zum Lesetheater
7.4.5.2 Zeitungsartikel zum Lesetheater
7.4.5.3 Bilder des Lesetheaters
7.4.6. Fragebogen zum Erstellen eines Hörbuchs
7.4.6.1 Auswertungen des Fragebogens zum Erstellen eines Hörbuchs
7.5 Überblick zur Steigerung der Lesemotivation
Die Arbeit untersucht, wie Hauptschüler durch gezielte Leseanimationsverfahren im Erwerb und Erhalt von Lesemotivation sowie einer positiven Einstellung zur Lektüre unterstützt werden können, um den Rückgang der Leselust bei Jugendlichen zu bremsen.
4.1.1Bücherkisten/Bibliotheken und die Arbeit mit dem Leseausweis
Lesekisten, Klassen- und Schulbibliotheken sowie eine enge Zusammenarbeit mit den ansässigen Stadtteilbibliotheken sollten einen elementaren Bestandteil der Schulleseförderung bilden. Schüler, die zu Hause nicht auf eine lesefreundliche Umgebung treffen, sollten zumindest in der Schule die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit Literatur auseinanderzusetzen. Obwohl Studien aus den USA und Kanada belegen, dass Schüler in einer lesefreundlichen Lernumgebung besonders offen für Bücher sind, entsprechen die Schulbibliotheken im Allgemeinen nicht den fachlichen Standards von Sach- und Fachbibliotheken. K.H. Spinner, emeritierter Professor der Literaturdidaktik an der Universität Augsburg, fordert demzufolge den verstärkten Ausbau von Schulbibliotheken, die den Ausgangspunkt einer sich gleichsam automatisch vollziehenden, dabei schülerzentrierten und zur Selbstständigkeit anregenden Leseerziehung bilden.
1. Motivation als notwendige Bedingung zum Aufbau von Lesekompetenz: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Rolle der Lesemotivation für den schulischen Erfolg und diskutiert die Herausforderungen bei der Leseförderung von Hauptschülern.
2. Grundlegendes zum Lesen, zur Lesesozialisation und zur Lesemotivation: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Lesebegriffs, der historischen Entwicklung des Lesens sowie der Phasen und Einflussfaktoren der Lesesozialisation behandelt.
3. Forschungskontext und Ergebnisse der Voruntersuchung zur Analyse von Leseanimationsverfahren: Dieses Kapitel beschreibt das praktische Umfeld der Untersuchung an einer Hauptschule und stellt die Ergebnisse der anfänglichen Befragungen zur Situation der Schüler dar.
4. Darstellung und Evaluierung ausgesuchter Methoden als Voraussetzung zum Erwerb von Lesemotivation: Hier werden konkrete Methoden wie Lesekisten, Lesezeiten, Leseverträge, Lesetheater und das Erstellen eines Hörbuchs vorgestellt und ihre Wirkung evaluiert.
5. Synthese und Diskussion der Evaluationsergebnisse: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Wirksamkeit der eingesetzten Methoden im Hinblick auf die Steigerung der Lesemotivation bei den beteiligten Schülern.
6. „Lesen lernt man nur durch Lesen“ – Schlussfolgerungen der Arbeit für den Deutschunterricht: Abschließend werden Konsequenzen für die schulische Praxis gezogen und Empfehlungen für eine stärkere institutionelle Verankerung der Leseförderung gegeben.
Lesemotivation, Lesesozialisation, Leseförderung, Hauptschule, Leseanimationsverfahren, Lesekompetenz, Lesestudien, Lesetagebuch, Lesetheater, Lesevertrag, Hörbuch, Schulisches Curriculum, Bildungsforschung, Leseverhalten, Didaktik.
Die Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Steigerung der Lesemotivation bei Hauptschülern durch verschiedene Leseanimationsmethoden.
Die zentralen Themen sind Lesesozialisation, Motivationsforschung im Kontext des Lesens, schulpraktische Leseanimationsverfahren und die Integration von Leseförderung in den Unterricht.
Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, wie leseschwache Jugendliche an der Hauptschule beim Erwerb und Erhalt von Lesemotivation unterstützt werden können.
Es werden qualitative und quantitative Methoden der Sozialforschung angewandt, insbesondere strukturierte Interviews und Fragebögen zur Evaluation der Leseeinstellung und des Leseverhaltens.
Im Hauptteil werden fünf spezifische Leseanimationsmethoden vorgestellt und hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzbarkeit sowie ihrer Wirkung auf die Schülerschaft evaluiert.
Wichtige Begriffe sind Lesemotivation, Lesesozialisation, Lesekompetenz, Hauptschule, Lesetraining und didaktische Leseanimationsmethoden.
Die Familie wird als ein Hauptfaktor für die frühe Entwicklung der Leselust identifiziert, wobei die Studie zeigt, dass bei den untersuchten Hauptschülern familiäre Förderung oft nur schwach ausgeprägt ist.
Das Lesetheater kombiniert Lesen mit spielerischen Darstellungsformen, was den "angstvollen" Charakter des Lesens auflockert und das Selbstvertrauen sowie die soziale Interaktion der Schüler fördert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

