Examensarbeit, 2009
88 Seiten, Note: Gut (11 Punkte)
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit dem Schriftspracherwerb in der Zweitsprache bei Migrantenkindern. Sie analysiert die theoretischen Grundlagen des Zweitspracherwerbs und untersucht verschiedene Förderansätze, die den Erwerb der deutschen Sprache unterstützen sollen.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext der aktuellen Bildungslandschaft. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die Migrantenkinder im deutschen Bildungssystem aufgrund ihrer sprachlichen Kompetenzen erleben.
Kapitel 2 beleuchtet die Situation von Migrantenkindern im deutschen Bildungssystem. Es analysiert die Ergebnisse der PISA-Studie und zeigt die Diskrepanzen in den Leistungen von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund auf.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen des Zweitspracherwerbs. Es definiert wichtige Begriffe wie Erstsprache, Zweitsprache, Bilingualismus und Semilingualismus und stellt verschiedene Theorien des Zweitspracherwerbs vor.
Kapitel 4 befasst sich mit der Sprachförderung bei Migrantenkindern. Es gibt einen Überblick über verschiedene Förderkonzepte und diskutiert die Bedeutung der Herkunftssprache im Bildungsprozess.
Kapitel 5 stellt das Rucksackprojekt als ein Beispiel für ein erfolgreiches Förderkonzept vor. Es beschreibt die Ziele, den Ablauf und die Ergebnisse des Projekts.
Kapitel 6 analysiert verschiedene Forschungsstudien zum Zweitspracherwerb und zur Bedeutung der Muttersprache. Es beleuchtet die Ergebnisse der Studien von Lambert/Tucker (1972) und Skutnabb-Kangas/Toukomaa (1976) sowie einer Langzeitstudie aus Wien.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Schriftspracherwerb, den Zweitspracherwerb, Migrantenkinder, Muttersprache, Sprachförderung, Bildungssystem, PISA-Studie, Förderkonzepte, Rucksackprojekt, empirische Forschungsergebnisse und die Bedeutung der Herkunftssprache im Bildungsprozess.
Migrantenkinder müssen oft gleichzeitig die gesprochene Sprache und die Schriftsprache erlernen, wobei mangelnde Kenntnisse in der Erstsprache den Transfer erschweren können.
Sie besagt, dass die Entwicklung der Zweitsprache von der Kompetenz in der Erstsprache abhängt. Eine starke Basis in der Muttersprache fördert somit das Erlernen des Deutschen.
Es ist ein Förderkonzept, das die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Schule und Elternhaus stärkt, indem es die Muttersprache parallel zur deutschen Sprache in den Lernprozess einbezieht.
Dieser umstrittene Begriff beschreibt einen Zustand, in dem ein Kind weder die Erst- noch die Zweitsprache altersgerecht beherrscht, oft infolge mangelnder Förderung in beiden Sprachen.
Um Diskrepanzen bereits vor dem Schuleintritt zu minimieren, da sprachliche Defizite sich negativ auf alle Schulfächer, einschließlich Mathematik (Textaufgaben), auswirken.
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