Masterarbeit, 2020
110 Seiten, Note: 2,0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
2 Literaturanalyse
2.1 Besonderheiten der geringfügigen Beschäftigung
2.1.1 Definition und Entwicklung
2.1.2 Festzustellende Unterschiede von GBMs zu Vollzeitangestellten
2.1.3 Motive und Motivation für geringfügige Beschäftigungen
2.2 Mitarbeitermotivation
2.2.1 Definitionen und Abgrenzungen
2.2.2 Einflussfaktoren und Maßnahmen der Mitarbeitermotivation von GBMs
2.2.3 Messung von Mitarbeitermotivation
2.3 Motivationstheorien
2.3.1 Extrinsische und intrinsische Motivation
2.3.2 Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie
2.3.3 Selbstbestimmungstheorie
2.4 Hypothesen
2.4.1 Soziales Arbeitsumfeld
2.4.2 Organisationale Identifikation
2.4.3 Selbstbestimmung
3 Methodik
3.1 Wahl der Forschungsmethode
3.2 Vorbereitung der Erhebung
3.2.1 Hypothesenbildung
3.2.2 Operationalisierung
3.2.3 Zielgruppe
3.3 Fragebogenentwicklung
3.4 Datenerhebung
3.4.1 Pretest
3.4.2 Durchführung der Befragung
4 Auswertung der Daten
4.1 Statistische Auswertung
4.1.1 Stichprobe
4.1.2 Gütekriterien
4.1.3 Hypothesenprüfung
4.2 Interpretation und Diskussion
4.3 Limitationen der Studie
4.4 Handlungsempfehlungen
4.4.1 Internal Employer Branding
4.4.2 Transformationale Führung
4.4.3 Unterforderung verringern
4.4.4 Kompetenz verbessern (Kompetenzen Modelle)
5 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen Faktoren der Mitarbeitermotivation bei geringfügig beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (GBMs) zu identifizieren und daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber abzuleiten, um die Motivation dieser Personengruppe zu steigern.
2.4.1 Soziales Arbeitsumfeld
Sowohl in Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg et al. (1959) als auch in der Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan (1985) wird der Aspekt des sozialen Arbeitsumfelds als wichtiger Faktor für die Mitarbeitermotivation angeführt. In der Selbstbestimmungstheorie wird das soziale Arbeitsumfeld als eine der drei Säulen der Selbstbestimmung eingeordnet (Deci & Ryan, 1985). Weitere Autoren haben ebenfalls das soziale Arbeitsumfeld als positiven Einflussfaktor auf die Mitarbeitermotivation erschlossen (Alderfer, 1972; Landy & Guion, 1970; Lorincová et al., 2019).
Die gesamte Literatur bezieht sich jedoch auf Vollzeitangestellte oder Schüler/innen und Studenten/-innen. Die Literaturanalyse bietet zunächst keinen Grund zur Annahme, dass sich dieser positive Einfluss, der von verschiedenen Theorien unterstützt wird, nicht auch auf die Mitarbeitermotivation von GBMs übertragen lässt, da diese ebenfalls regelmäßig zwischenmenschlichen Beziehungen ausgesetzt werden. Jedoch konnten Lorincová et al.(2019) eindeutige Unterschiede in der Wichtigkeit einzelner Motivationsfaktoren, wie dem der zwischenmenschlichen Beziehungen, abhängig vom Geschlecht und der Position der Befragten einer Studie, feststellen. Dass solche Unterschiede auch zwischen GBMs und Vollzeitangestellten bestehen, ist deshalb durchaus möglich.
Dennoch wird postuliert, dass der positive Einfluss von zwischenmenschlichen Beziehungen auf die Mitarbeitermotivation auch auf GBMs zutrifft. Jedoch muss dies zunächst geprüft werden, um auf Basis dessen Handlungsempfehlungen formulieren zu können.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Mitarbeitermotivation bei geringfügig beschäftigen Mitarbeitern ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie das Ziel der Masterarbeit.
2 Literaturanalyse: In diesem Kapitel werden Grundlagen der geringfügigen Beschäftigung sowie relevante Motivationstheorien dargelegt, um das theoretische Fundament für die anschließende Hypothesenbildung zu schaffen.
3 Methodik: Hier wird der Forschungsansatz erläutert, begründet und die Durchführung der quantitativen, hypothesenprüfenden Online-Befragung detailliert beschrieben.
4 Auswertung der Daten: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Analyse der erhobenen Daten, diskutiert deren Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothesen und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen ab.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen, reflektiert die Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.
Mitarbeitermotivation, Geringfügige Beschäftigung, GBMs, Selbstbestimmungstheorie, Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie, Organisationale Identifikation, Arbeitszufriedenheit, Personalgewinnung, Employer Branding, Transformationale Führung, Unterforderung, Quantitative Analyse, Personalmanagement, Arbeitsumfeld, Motivationstheorien.
Die Arbeit untersucht, welche Besonderheiten bei der Motivation von geringfügig beschäftigten Mitarbeitern (GBMs) bestehen und wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen diese Motivation fördern können.
Die zentralen Themen sind das soziale Arbeitsumfeld, die organisationale Identifikation (OID) sowie das Ausmaß der Selbstbestimmung und mögliche Unterforderung bei geringfügig Beschäftigten.
Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Motivationsmerkmale von GBMs herauszuarbeiten und daraus umsetzbare Handlungsvorschläge für Arbeitgeber abzuleiten.
Es wird eine quantitative Forschungsmethode angewendet. Die Daten dazu wurden durch eine standardisierte, schriftliche Online-Befragung erhoben und mittels linearer Regressionsanalysen ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Literaturanalyse zu Motivationstheorien und spezifisch zur geringfügigen Beschäftigung, eine methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die detaillierte statistische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.
Wichtige Schlagworte sind geringfügige Beschäftigung (GBMs), Mitarbeitermotivation, Selbstbestimmung, organisationale Identifikation und Personalmanagement.
Die Studie identifiziert Unterforderung als eine der auffälligsten Besonderheiten bei GBMs. Sie wirkt sich negativ auf das Empfinden der Selbstbestimmung aus und mindert dadurch das Motivationspotenzial signifikant.
Oftmals nicht. Die Studie zeigt, dass traditionelle monetäre Anreize oder Standard-Trainings bei GBMs aufgrund regulatorischer Rahmenbedingungen oder geringer Arbeitsstunden oft weniger wirksam sind und alternative Ansätze wie Job-Rotation oder Internal Employer Branding benötigt werden.
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