Masterarbeit, 2022
95 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit untersucht die Bedeutung der Leiblichkeit für die Gemeinde im Kontext der aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Dabei setzt sich die Arbeit mit dem Wandel von Gemeindeverständnis und Praxis auseinander, der sich durch die digitalen Möglichkeiten und die veränderten Lebensbedingungen ergibt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die die Relevanz der Thematik und die Vorgehensweise der Arbeit erläutert. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Begriff Gemeinde, indem es verschiedene Bedeutungen und Perspektiven im Alten Testament, im Judentum zur Zeit Jesus und im Neuen Testament beleuchtet. Kapitel 3 zeichnet die Entstehung der christlichen Gemeinde nach und beleuchtet die Bedeutung der Urgemeinde als Vorbild. Kapitel 4 befasst sich mit dem Wesen von christlichen Gemeinden, insbesondere mit den Aspekten Gemeinschaft, Nachfolge, evangelistische Verkündigung, Diakonie und Spiritualität. Kapitel 5 widmet sich dem Thema Leiblichkeit und beleuchtet die Wortabstammung, die Rolle der Leiblichkeit in der Bibel und die Erlösung des Leibes.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Gemeinde, Leiblichkeit, Digitalisierung, Pandemie, Abendmahl, Theologie, Spiritualität, Gemeinschaft, Verkündigung und Diakonie. Sie untersucht den Einfluss der digitalen Transformation auf das Gemeindeleben und die Frage, ob das Abendmahl auch digital stattfinden kann.
Die Arbeit untersucht, ob die physische Präsenz der Gläubigen konstitutiv für die Gemeinde ist oder ob digitale Formate diese vollständig ersetzen können.
Es wird die theologische Debatte beleuchtet, ob Brot und Wein physisch geteilt werden müssen oder ob eine virtuelle Gemeinschaft für das Sakrament ausreicht.
Digitale Angebote ermöglichen neue Wege der Beteiligung, erreichen kirchenferne Milieus und fördern das „allgemeine Priestertum der Gläubigen“.
Ekklesia bezeichnet die „Herausgerufenen“ bzw. die Versammlung der Gläubigen, was traditionell einen physischen Ort der Gemeinschaft impliziert.
Das Versammlungsverbot erzwang einen Digitalisierungsschub und stellte die Frage neu, was das Wesen von Gemeinschaft (Koinonia) eigentlich ausmacht.
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