Bachelorarbeit, 2003
132 Seiten, Note: 1,3
0. Motivation für den Einsatz von CASE-Tools
1. Einführung in den Datenbankentwurf
1.1 Phasen des Datenbankentwurfs
1.2 Datenmodellierung
1.2.1 Objekte
1.2.1 Abstraktionsmechanismen
1.2.2 Beziehungen
1.3. Datenmodelle
1.3.1 ER – Modell
1.3.2 UML-Diagramme
1.3.2.1. Anwendungsfalldiagramme
1.3.2.2. Klassendiagramm
1.3.3. Relationales Datenmodell
1.3.3.1. Aufbau des Relationenmodells
1.3.3.2. Begriffsdefinitionen
2. Fallbeispiel
2.1. Einzelheiten des Fallbeispiels
2.1.1. Sicht des Passagiers:
2.1.2 Sicht der Flughafenverwaltung
2.1.3 Sicht der Fluggesellschaft
3. Klassifizierung der CASE-Werkzeuge
3.1. Fundamentale Anforderungen
3.1.1 Diagramme
3.1.2. Funktionen
3.1.2.1.Korrektheit
3.1.2.2. Datenbankanbindung
3.1.2.3 Forward-Engineering
3.1.2.3.1 Transformation ER-Modell nach Relationenmodell
3.1.2.3.2 SQL-Code
3.1.3. Bedienungskomfort
3.2. Erweiterte Anforderungen
3.2.1. Import
3.2.2. Reverseengineering
3.2.3. Referentielle Integrität
3.2.4. Festlegen von Indizes
3.2.5. Flexibilität
3.3. Weitere Bewertungspunkte
4. Bewertung
4.1. Powerdesigner
4.1.1. Installation
4.1.1. Erscheinungsbild
4.1.2. Modellierungsarten
4.1.2.1 ER-Modell
4.1.2.2 Physisches Datenmodell
4.1.2.3 UML-Klassenmodell
4.1.3. Funktionen
4.1.3.1. Validierungsfunktion
4.1.3.2. Datenbankanbindung
4.1.3.3. Forward-Engineering
4.1.3.3.1 Umsetzung einer 1:1-Relationship
4.1.3.3.2 Umsetzung einer 1:n-Relationship
4.1.3.3.3 Umsetzung einer n:m-Relationship
4.1.3.4. Reverse-Engineering
4.1.3.5. Import / Export
4.1.3.6. Reportfunktion
4.1.3.7 Anlegen von Indizes
4.1.3.8 Zusatzfunktionen
4.1.3.8.1 Ausführen von SQL-Statements
4.1.3.8.2 Speicherverwaltung
4.1.3.8.3 Schätzen der Datenbankgröße
4.1.4. Hilfe / Support
4.1.5. Benutzerfreundlichkeit
4.1.7. Resümee
4.2. CaseStudio 2
4.2.1. Installation
4.2.2. Erscheinungsbild
4.2.3. Modellierung
4.2.3. Funktionen
4.2.3.1. Validierungsfunktion
4.2.3.2. Datenbankanbindung
4.2.3.3. Forward-Engineering
4.2.3.3.1 (1:1)-Relationship:
4.2.3.3.2 (1:n)-Relationship
4.2.3.3.3. (n:m)-Relationship
4.2.3.3.4 Umsetzung des Fallbeispiels
4.2.3.4. Reverseengineering
4.2.3.5. Import / Export
4.2.3.6 Anlegen von Indizes
4.2.3.7 Reportfunktion
4.2.4. Hilfe / Support
4.2.5. Benutzerfreundlichkeit
4.2.6. Resümee
4.3. ERwin
4.3.1. Installation
4.3.2. Erscheinungsbild
4.3.3. Diagramme
4.3.3.2. Physisches Modell
4.3.3.3. Logisch / Physisches Modell
4.3.3.3. Wechsel zwischen den Modelltypen
4.3.4. Funktionen
4.3.4.1. Validierungsfunktion
4.3.4.2. Datenbankanbindung
4.3.4.3. Forward-Engineering
4.3.4.3.1 Umsetzung 1:1-Relationship
4.3.4.3.2 Umsetzung 1:n-Relationship
4.3.4.3.3.Umsetzung einer n:m-Relationship
4.3.4.4 Reverse-Engineering
4.3.4.5. Import / Export
4.3.4.6. Anlegen von Indizes
4.3.4.7. Reportfunktion
4.3.5. Hilfe / Support
4.3.6. Benutzerfreundlichkeit
4.3.7. Resümee
5. Resümee und Ausblick
5.1. Gesamtwertung
5.2. Vor- und Nachteile beim Einsatz von CASE-Werkzeugen
Die vorliegende Arbeit vergleicht und beurteilt verschiedene CASE-Tools (Computer Aided Software Engineering) für den konzeptionellen Datenbankentwurf, um eine Entscheidungsgrundlage für den Einsatz am Lehrstuhl Datenbanken und Informationssysteme der TU-München zu schaffen.
1.3.1 ER – Modell
Das ER-Modell entstand bereits Ende der 70-er Jahre und gehört zu dem populärsten Modellen, welche bei einem konzeptionellen Entwurf eingesetzt werden. Es wurde von Dr. P.Chen entwickelt und erlebte im Laufe der Jahre viele Erweiterungen, die oft unterschiedliche Notation und teilweise neue Konzepte ergaben. In der vorliegenden Arbeit wird das erweiterte ER-Diagramm erklärt. Dieses unterscheidet sich vom „ersten“ Modell in sofern, dass es Abstraktionskonzepte und die Angabe von Kardinalitäten unterstützt.
Das ER-Modell (deutsch: Gegenstand-Beziehungs-Modell) dient zur Abbildung von Gegenständen (engl.: entities) und ihrer Beziehung (engl.: relationship) zueinander.
Als Entity werden die für ein zu entwickelndes System relevanten Objekte dargestellt und durch Eigenschaften (engl.: attributes, properties) beschrieben. Ein Objekt bzw. eine Entität ist ein individuelles und identifizierbares Exemplar von Dingen, Personen oder Begriffen der realen oder der Vorstellungswelt entwickelt.
Entität
Im Deutschen hat sich der Begriff Entität durchgesetzt. Beispiele für Entitäten sind:
• Der Flugzeugtyp Boeing 747
• Der Passagier Hans Dampf
• Der Flughafen New York.
• Passagiere
Eine Entitätsmenge (engl.: entity set), auch Entitätstyp genannt, ist die Zusammenfassung von Entitäten mit gleichen Eigenschaften unter einem eindeutigen, gemeinsamen Oberbegriff. Graphisch werden sie im ER-Diagramm als Rechtecke dargestellt.
0. Motivation für den Einsatz von CASE-Tools: Beschreibt die zunehmende Komplexität moderner Informationssysteme und die Notwendigkeit von CASE-Tools für den korrekten Datenbankentwurf im universitären Umfeld.
1. Einführung in den Datenbankentwurf: Führt in die verschiedenen Entwurfsphasen ein und erläutert die theoretischen Grundlagen der Datenmodellierung mittels ER-Modell und UML.
2. Fallbeispiel: Stellt ein konkretes Szenario einer Flughafen-Datenbank vor, das als Grundlage für die spätere Evaluierung der verschiedenen CASE-Werkzeuge dient.
3. Klassifizierung der CASE-Werkzeuge: Definiert einen detaillierten Kriterienkatalog, um Softwarewerkzeuge hinsichtlich ihrer funktionalen Anforderungen für den Datenbankentwurf objektiv vergleichbar zu machen.
4. Bewertung: Präsentiert den intensiven Praxistest und die detaillierte Evaluierung der ausgewählten Tools PowerDesigner, CaseStudio 2 und ERwin basierend auf dem definierten Kriterienkatalog.
5. Resümee und Ausblick: Zieht ein Fazit aus den Testergebnissen und diskutiert die allgemeinen Vor- und Nachteile beim Einsatz von CASE-Tools im Datenbankentwurf.
CASE-Tools, Datenbankentwurf, Datenmodellierung, ER-Modell, UML, PowerDesigner, CaseStudio 2, ERwin, Datenbankanbindung, Reverse Engineering, Forward Engineering, Informationssysteme, SQL-Codegenerierung, Referentielle Integrität, Anforderungsanalyse
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von professionellen Softwarewerkzeugen (CASE-Tools) für den konzeptionellen Entwurf von Datenbanken.
Das primäre Ziel ist es, eine Auswahl geeigneter CASE-Tools für den Einsatz in einem universitären Datenbankpraktikum an der TU München zu evaluieren.
Die Arbeit deckt Themen von der theoretischen Modellierung (ER und UML) bis hin zu praktischen Funktionen wie SQL-Codegenerierung und Datenbankanbindung ab.
Es wird ein Anforderungskriterienkatalog erstellt, anhand dessen drei ausgewählte Werkzeuge (PowerDesigner, CaseStudio 2, ERwin) einem standardisierten Praxistest unterzogen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Datenbankentwurfs, die Vorstellung eines praxisnahen Szenarios (Flughafen-Datenbank) und die detaillierte Bewertung der Software.
Zentrale Begriffe sind neben CASE-Tools vor allem Reverse- und Forward-Engineering, Datenbankanbindung, Diagrammtypen und die Modellierung von Datenbeziehungen.
Der PowerDesigner erweist sich als Testsieger, da er den größten Funktionsumfang bietet und die ER-Modellierung ohne unnötige Einschränkungen durch das relationale Modell unterstützt.
Ein häufiges Problem ist die zu starke Bindung der konzeptionellen Modellierung an relationale Schemata, was die intuitive Modellierung komplexer Sachverhalte einschränken kann.
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