Bachelorarbeit, 2021
47 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen der Innovationssteuerung
2.1 Grundlagen des Innovationsmanagements
2.2 Definition der Innovation
2.3 Arten der Innovation
2.4 Risiko im Innovationsprozess
2.5 Grundlagen des Risikocontrollings
2.6 Das Bernoulli Prinzip in der Risikobewertung
2.7 Bewertungsmethoden von Innovationsprojekten
2.8 Wertorientierung im Innovationsmanagement
3 Die Möglichkeiten der kapitaltheoretischen Risikobewertung von Innovationen
3.1 Die Risikokorrektur des Kapitalwerts / Möglichkeiten der Risikokorrektur bei den Kapitalwertverfahren
3.2 Der strategische Kapitalwert am Beispiel der Verzögerungsoption
3.3 Zwischenfazit - Vom Kapitalwert zum Risikoprofil
4 Das Innovationsrisiko – eine Risikoaggregation durch die Monte-Carlo-Simulation
4.1 Vorstellung der relevanten At-Risk-Kennzahlen der Risikobewertung
4.2 Vorstellung der Verfahren zur Berechnung der At Risk Kennzahlen
4.3 Zielsetzung und Methodik
4.4 Analyse der Eingangsparameter
4.5 Interpretation der Ergebnisse & Implikation
4.6 Berechnung der risikoadjustierten Rentabilität der Innovation
4.7 Der CVODRV als weiterführende dynamische Risikokennzahl
5 Möglichkeiten und Grenzen der Risikobewertung im Innovationsmanagement
6 Fazit & Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den Einsatz kapitaltheoretischer Verfahren sowie spezifischer At-Risk-Kennzahlen des Risikocontrollings eine transparentere und fundiertere Beurteilung von Innovationsprojekten und -portfolios erreichen können, um der hohen Unsicherheit im Innovationsmanagement zu begegnen.
3.2 Der strategische Kapitalwert am Beispiel der Verzögerungsoption
Bei der Kapitalwertrechnung kann zwischen einer einstufigen und einer mehrstufigen Kapitalwertrechnung unterschieden werden. Bei der einstufigen Kapitalwertrechnung wird (nur) ein Szenario abgebildet, aus welchem der Kapitalwert errechnet wird. Das Kapitalwertverfahren unterstellt einen passiven Entscheidungsträger. Es vernachlässigt die Flexibilität der Entscheidungsträger durch Aktionen, wie beispielsweise das Projekt, zu verzögern, zu erweitern, einzuschränken oder abzubrechen, auf bestimmte Umweltsituationen zu reagieren. Bei der einstufigen Kapitalwertrechnung werden keine Handlungsoptionen zu bestimmten Entscheidungspunkten im Projektverlauf oder Unsicherheiten durch Umwelteinflüsse eingeschlossen. Es wird ein einstufiger Prozess unterstellt. Der Kapitalwert mehrstufiger Innovationsprojekte errechnet sich hingegen aus der Summe der Kapitalwerte mehrerer Szenarien, welche mit der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit multipliziert werden.
Das Nicht-einbeziehen von Handlungsalternativen kann praktische Gründe haben, zum Beispiel, wenn das Unternehmen keine Entscheidungspunkte im Projektverlauf definiert hat. In der Regel hat das Nicht-einbeziehen von Handlungsalternativen allerdings das Ziel, die Kapitalwertrechnung einfach zu halten. Im Folgenden soll die Auswirkung der Einbeziehung von Handlungsalternativen auf den Kapitalwert am Beispiel der Entscheidungsverzögerung untersucht werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen des Innovationsmanagements ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Nutzbarkeit von Kapitalwert- und At-Risk-Methodiken.
2 Grundlagen der Innovationssteuerung: Es werden die theoretischen Grundlagen von Innovationen, der Begriff des Risikos im Innovationsprozess und allgemeine Controlling- sowie Bewertungsmethoden dargelegt.
3 Die Möglichkeiten der kapitaltheoretischen Risikobewertung von Innovationen: Dieses Kapitel kritisiert die klassische Kapitalwertmethode und zeigt die Grenzen einfacher Risikokorrekturen bei der Bewertung von Optionen auf.
4 Das Innovationsrisiko – eine Risikoaggregation durch die Monte-Carlo-Simulation: Hier wird die Monte-Carlo-Simulation als Methode zur Risikoaggregation vertieft und der Einsatz diverser Risikokennzahlen (VaR, IVaR, RORAC, CVODRV) praxisnah erläutert.
5 Möglichkeiten und Grenzen der Risikobewertung im Innovationsmanagement: Die Möglichkeiten und Grenzen werden kritisch reflektiert, wobei die Notwendigkeit menschlicher Abwägung trotz mathematischer Verfahren betont wird.
6 Fazit & Ausblick: Diese abschließende Sektion resümiert die Erkenntnisse zur Notwendigkeit einer fundierten Risikobewertung und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung in der Praxis.
Innovationsmanagement, Risikocontrolling, Kapitalwert, Risikoaggregation, Monte-Carlo-Simulation, Value at Risk, Innovationsrisiko, Risikobewertung, Innovationsportfolio, Projektbewertung, Nutzwertanalyse, Beteiligungskapitalbedarf, Liquiditätssicherung, Strategische Planung, Unternehmenswert
Es geht um die methodische Verbesserung der Risikobewertung von Innovationsprojekten durch den Einsatz von quantitativen Kennzahlen, um bessere Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Risikomanagement in Innovationsprozessen, der Kritik an klassischen Verfahren wie der statischen Kapitalwertrechnung und der Anwendung moderner Simulationsverfahren zur Risikoanalyse.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie mittels Monte-Carlo-Simulation und At-Risk-Kennzahlen eine ganzheitliche Perspektive auf Chancen und Gefahren von Innovationen gewonnen werden kann.
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und die Monte-Carlo-Simulation als zentrales Werkzeug zur Risikoaggregation und Ermittlung von Risikokennzahlen in einem fiktiven Fallbeispiel.
Der Hauptteil befasst sich mit der Erweiterung der Kapitalwertrechnung um strategische Optionen, der Anwendung von Risikokennzahlen wie VaR und CFaR sowie der Berechnung risikoadjustierter Rentabilitäten.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Risikoaggregation, Monte-Carlo-Simulation, Innovationsrisiko und risikoadjustierte Performance-Kennzahlen.
Der klassische Kapitalwert reduziert Unsicherheit auf einen einzigen Erwartungswert und ignoriert dabei Flexibilitätsoptionen und die Bandbreite möglicher Risiko-Szenarien.
Sie ermöglicht es, durch die Simulation von 10.000 Szenarien eine Häufigkeitsverteilung der möglichen Wertbeiträge zu erstellen, die über den bloßen Mittelwert hinausgeht und Risikoprofile sichtbar macht.
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