Masterarbeit, 2020
145 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Die Wohnungswirtschaft in Deutschland
2.1 Die Bedeutung der Wohnung
2.1.1 Die Wohnung als Wirtschafts- oder Sozialgut
2.1.2 Die Wohnung im sozio- und liberal-ökonomischen Kontext
2.1.3 Die Stellung der Wohnung in der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung
2.2 Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland
2.2.1 Funktionsweise des Wohnimmobilienmarktes
2.2.2 Demografische Entwicklung des Wohnimmobilienmarktes
2.2.3 Die Preisbildung auf dem Wohnimmobilienmarkt
2.2.4 Der Wohnungsinvestmentmarkt
2.2.4.1 Der Markt für Bestandseigentumswohnungen
2.2.4.2 Der Markt für Neubaueigentumswohnungen
2.2.5 Der Vermietungsmarkt
2.2.5.1 Mietpreisbindung auf dem Vermietungsmarkt
2.2.5.2 Das Mietrechtsnovellierungsgesetz
2.3 Vorgelagerte Märkte
2.3.1 Der Grundstücksmarkt
2.3.2 Die Bauwirtschaft
2.3.3 Die Wohnungsbaufinanzierung
2.3.4 Einfluss der vorgelagerten Märkte
2.4 Der Wohnimmobilienmarkt in Hannover
2.4.1 Einwohnerentwicklung
2.4.2 Wohnungsbestand und -entwicklung
2.4.3 Wohnimmobilien- und Mietpreisentwicklung
2.4.4 Wohnraumförderprogramme
2.4.4.1 Wohnraumförderprogramm Niedersachsens
2.4.4.2 Wohnraumförderprogramm der Region Hannover
2.4.4.3 Wohnraumförderprogramm der Landeshauptstadt Hannover
3. Die Projektentwicklung
3.1 Faktoren der Projektentwicklung
3.2 Bestandteile der Projektentwicklung
3.2.1 Machbarkeitsstudie
3.2.1.1 Wirtschaftlichkeit
3.2.1.2 Wirtschaftlichkeitsanalyse
3.2.2 Projektfinanzierung
3.3 Arten von Developern
3.3.1 Trader-Developer
3.3.2 Investor-Developer
3.3.3 Service-Developer
4. Exemplarische Entwicklung eines geförderten Wohnungsbauprojekts
4.1 Rahmenbedingungen und Parameter der Berechnung
4.2 Berechnung der Fördervarianten
4.2.1 Variante 1
4.2.2 Variante 2
4.2.3 Variante 3
4.2.4 Vergleich der Berechnungsergebnisse
4.3 Diskussion der Förderprogramme
5. Fazit
Die vorliegende Master-Thesis untersucht kritisch verschiedene soziale Wohnraumförderprogramme und analysiert exemplarisch deren Auswirkungen auf das ökonomische Ergebnis von Wohnungsbauprojekten am Wohnimmobilienmarkt in Hannover. Ziel ist es, durch eine theoretische Fundierung und eine Modellrechnung zu erörtern, ob die Inanspruchnahme der Förderinstrumente trotz der damit verbundenen Auflagen, insbesondere bezüglich der Nettokaltmieten, eine wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit bietet.
2.2.1 Funktionsweise des Wohnimmobilienmarktes
Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage nach einem ökonomischen Gut aufeinander. Aufgrund der im vorherigen Kapitel beschriebenen Standortgebundenheit von Immobilien handelt es sich bei „dem“ Wohnimmobilienmarkt um regional unterschiedliche, sich eigenständig entwickelnde Teilmärkte.34 Durch die Reaktion auf Preisunterschiede vonseiten des Angebots und der Nachfrage kommt individuell auf jedem Teilmarkt ein einheitliches Preisniveau zustande. Aufgrund der bereits erwähnten Immobilität des Gutes Wohnung sind jedoch ein überregionaler Austausch zwischen den einzelnen Teilmärkten und ein damit verbundener Ausgleich der Preise nicht möglich.35
Bei den einzelnen Teilmärkten lässt sich differenzieren in:
• Räumliche Teilmärkte: Entscheidender Aspekt ist hierbei die Lage des Objekts, die durch unterschiedliche Faktoren wie Bebauungsdichte und -art des Wohnumfeldes sowie Erreichbarkeit notwendiger infrastruktureller Einrichtungen, wie beispielsweise Bildungseinrichtungen oder Nahversorger, näher bewertet werden kann.36
• Sachliche Teilmärkte: Eine Abgrenzung findet anhand der tatsächlichen Nutzung des Objekts statt. Auf dem Wohnimmobilienmarkt kann dabei zwischen Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Eigenheimen unterschieden werden.37
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Problematik des steigenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum in deutschen Großstädten ein und definiert das Forschungsziel der Arbeit.
2. Die Wohnungswirtschaft in Deutschland: Es wird ein umfassender Überblick über die Bedeutung der Wohnung als Wirtschafts- und Sozialgut sowie die Funktionsweise und aktuellen Herausforderungen des deutschen Wohnimmobilienmarktes vermittelt, inklusive einer detaillierten Betrachtung des Standorts Hannover und der dort aktiven Förderprogramme.
3. Die Projektentwicklung: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Immobilienprojektentwicklung, deren zentrale Faktoren und Meilensteine sowie die verschiedenen Akteure und Methoden zur wirtschaftlichen Bewertung und Projektfinanzierung.
4. Exemplarische Entwicklung eines geförderten Wohnungsbauprojekts: In diesem Hauptteil wird ein fiktives Wohnungsbauprojekt im Raum Hannover zur Veranschaulichung der Förderprogramme kalkuliert, wobei mittels Development-Rechnungen verschiedene Förderszenarien wirtschaftlich gegenübergestellt werden.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und beantwortet die Fragestellung nach dem Einfluss von Wohnraumförderprogrammen auf das ökonomische Ergebnis unter Berücksichtigung der unterschiedlichen ökonomischen Rahmenbedingungen.
Immobilienmanagement, Wohnungsbau, Projektentwicklung, Wohnraumförderung, Hannover, Mietpreisbindung, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Development-Rechnung, VoFi, Rendite, Immobilienmarkt, Sozialwohnungen, Immobilieninvestition, Wohnungsneubau, Förderprogramme.
Die Thesis widmet sich einer kritischen Betrachtung der Förderungsmöglichkeiten bei Wohnungsbauprojekten. Dabei wird untersucht, wie sich staatliche und regionale Förderinstrumente auf die ökonomische Wirtschaftlichkeit solcher Projekte auswirken.
Zentrale Themen sind die Wohnungswirtschaft in Deutschland, die Grundlagen der Immobilienprojektentwicklung, die Finanzierung von Immobilien sowie die spezifische Analyse von Wohnraumförderprogrammen im Raum Hannover.
Die Arbeit zielt darauf ab, zu klären, welchen Einfluss soziale Förderprogramme auf das ökonomische Ergebnis von Wohnungsbauprojekten haben und ob diese Programme tatsächlich eine ökonomische Vorteilhaftigkeit für Investoren und Projektentwickler bieten.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird eine Literaturanalyse mit einer praxisorientierten Modellrechnung (Investitionsrechnung) kombiniert. Hierzu werden eine Development-Rechnung und der vollständige Finanzplan (VOFI-Methode) auf ein fiktives Wohnungsbauprojekt angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über den Immobilienmarkt und Projektentwicklung sowie in einen praktischen Teil, in dem drei verschiedene Fördervarianten in einem fiktiven Projekt in Hannover exemplarisch durchgerechnet und verglichen werden.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Wohnungsbau, Projektentwicklung, Förderprogramme, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Hannover, Rendite und Immobilieninvestition aus.
Die Einteilung erfolgt nach dem Geschäftsmodell: Der Trader-Developer entwickelt Projekte mit dem Ziel des Verkaufs an Endinvestoren, der Investor-Developer behält die Objekte im eigenen Bestand, und der Service-Developer erbringt eine Dienstleistung, ohne das finanzielle Projektrisiko zu tragen.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Inanspruchnahme der untersuchten Förderprogramme unter den gewählten Rahmenbedingungen generell einen negativen Einfluss auf das ökonomische Ergebnis der Projektentwicklung haben kann, da die Einbußen in den Mieterträgen durch die Auflagen nicht vollständig kompensiert werden.
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