Diplomarbeit, 2009
185 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Begriffsdefinition „Work-Life Balance“
2.1 „Work-Life Balance“-Konzepte und atypische Beschäftigung
2.2 Probleme bei Unausgeglichenheit
2.2.1 Stress-Modell anhand kritischer Lebensereignisse
2.2.2 Stressauslöser
2.3 „Atypische Beschäftigung“ Begriffsdefinition
2.4 Prekäre Arbeitsmarktsituation
2.5 Formen atypischer Beschäftigung
2.5.1 Teilzeitarbeit
2.5.2 Freie Dienstnehmer (Scheinselbständigkeit bei abhängig Beschäftigten)
2.5.3 Befristete Beschäftigung
2.5.4 Zeitarbeit bzw. Leiharbeit - Arbeitskräfteüberlassung
2.5.5 Geringfügig Beschäftigte - Minijobs
3 Gründe für das zunehmende Interesse am Thema „Work-Life Balance“
3.1 Arbeitsmarktentwicklungen
3.1.1 Demographische Entwicklung
3.1.2 Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung in Österreich
3.1.3 Entwicklung der Freien Dienstverträge in Österreich
3.1.4 Entwicklung der Leiharbeit in Österreich und Deutschland
3.1.5 Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung bzw. Nebenbeschäftigung
3.1.6 Entwicklung befristeter Dienstverträge in Österreich und Deutschland
3.1.7 Entwicklung der Lage der Arbeitszeit
3.1.8 Langfristige Erhaltung der Leistungsfähigkeit
3.1.9 Arbeitszufriedenheit
3.2 Erklärungsansätze für die Zunahme an atypischer Beschäftigung
3.2.1 Wandel der Unternehmensorganisation
3.2.2 Wandel des Arbeitsmarkts
3.2.3 Wandel der Arbeitnehmerpräferenzen
3.2.4 Änderung der arbeitspolitischen Unternehmensstrategien
3.2.5 Flexibilisierungsbedarf
3.3 „Work-Life Balance“-Maßnahmen
3.3.1 Gründe für die Einführung von „Work-Life Balance“-Maßnahmen
3.3.2 Flexible Arbeitszeitmodelle
3.3.3 Arbeit auf Abruf
3.3.4 Telearbeit
3.3.5 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.3.6 Weitere betriebliche Services
3.4 „Work-Life Balance“ von atypisch Beschäftigten
3.4.1 Vergleich von atypischen Beschäftigungen mit Normalarbeitsverhältnissen
3.4.2 Auswirkung der unterschiedlichen Arbeitsbedingungen
4 „Work-Life Balance“ am Beispiel des Journalismus: Mitarbeiter/innen im Bereich Journalismus
4.1 Berufsbild Journalist/in
4.2 Verschiedene Journalismusbereiche
4.3 Vertragsarten: Normalarbeitsverträge oder Freie Dienstverträge
4.4 „Work-Life Balance” von Journalist/innen
4.4.1 Besondere Situation von Frauen im Journalismus
4.4.2 Gesundheitliche Situation von österreichischen Journalist/innen
5 „Work-Life Balance“ von oberösterreichischen Journalist/innen
5.1 Ausgangslage: Arbeitsmarkt Oberösterreich am Beispiel der Journalist/innen
5.2 Empirische Vorgangsweise
5.3 Durchführung der Erhebung
5.4 Ergebnisse der quantitativen Untersuchung und der Interviews mit oberösterreichischen Journalist/innen
6 Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der „Work-Life Balance“ von atypisch Beschäftigten
6.1 Arbeitgeberbezogene Maßnahmen zur Verbesserung der „Work-Life Balance“ im Journalismus
6.2 Überbetriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der „Work-Life Balance“ im Journalismus
6.2.1 Gesetzliche Verbesserungsmöglichkeiten auf europäischer Ebene
6.2.2 Erneuerungsbedarf des Arbeitsrechts
6.2.3 Weiterbearbeitung der bisherigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für Freie Dienstnehmer
6.2.4 Gewerkschaftliche Verbesserungsmöglichkeiten
6.2.5 Ansatzpunkte zur Regulierung atypischer Beschäftigung (am Beispiel Frankreichs)
6.3 Arbeitnehmerbezogene Möglichkeiten zur Verbesserung der „Work-Life Balance“ von Journalist/innen
6.3.1 Selbstorganisation
6.3.2 Die Auswahl eines „Work-Life Balance“-fördernden Arbeitgebers
6.3.3 Eigenverantwortung
7 Conclusio
Die Diplomarbeit untersucht die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben (Work-Life Balance) bei Personen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen, wobei ein besonderer Fokus auf die Berufsgruppe der Journalistinnen und Journalisten, insbesondere in Oberösterreich, gelegt wird. Das Ziel besteht darin, konkrete Maßnahmen zu identifizieren, die zur Verbesserung der Work-Life Balance dieser Beschäftigtengruppe beitragen können, unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Arbeitsbedingungen und der prekären Marktsituation.
Die unternehmerische Prävention von „Burn-outs“ durch die Einführung von „Work-Life Balance“-Maßnahmen
Dauerbelastung, Erfolgsdruck, Überstunden, verlängerte Arbeitszeit bis zur Pensionierung führen zu steigender körperlicher und seelischer Belastung, denen im schlimmsten Fall auch ein „Burn-out“ folgen kann.
Die unternehmerische Prävention von „Burn-outs“ durch die Einführung von „Work-Life Balance“-Maßnahmen kann zusätzlich auch weitere Vorteile mit sich bringen: Qualitätssicherung, Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen, Steigerung der Leistungsmotivation, Reduktion von Fehlzeiten, Imageverbesserung sowie einer geringere Mitarbeiterfluktuation und dadurch einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen generieren.
Im sogenannten ‚War for Talent’, dem einige Branchen bereits teilweise unterliegen, kann die Einführung von „Work-Life Balance“-Maßnahmen nicht nur zur Attraktivität bei der Wahl des Arbeitgebers beitragen, sondern auch dazu, die „Top Talents“ und „High Performers“ an das Unternehmen zu binden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Work-Life Balance ein und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext von atypischen Beschäftigungsverhältnissen, insbesondere für Journalistinnen und Journalisten.
2 Begriffsdefinition „Work-Life Balance“: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe definiert, verschiedene Stress-Modelle vorgestellt und die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie deren prekäre Aspekte erläutert.
3 Gründe für das zunehmende Interesse am Thema „Work-Life Balance“: Das Kapitel analysiert arbeitsmarktspezifische Entwicklungen, wie den Wandel von Arbeitszeiten und die Zunahme atypischer Arbeitsformen, und stellt betriebliche Maßnahmen zur Work-Life Balance vor.
4 „Work-Life Balance“ am Beispiel des Journalismus: Mitarbeiter/innen im Bereich Journalismus: Hier wird der Journalismus als spezifisches Forschungsfeld beleuchtet, wobei das Berufsbild, die Arbeitsbedingungen und die gesundheitliche Situation der Journalisten untersucht werden.
5 „Work-Life Balance“ von oberösterreichischen Journalist/innen: Dieser empirische Teil analysiert die spezifische Situation oberösterreichischer Journalisten, stellt die gewählte Untersuchungsmethode vor und präsentiert die Ergebnisse der Befragungen.
6 Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der „Work-Life Balance“ von atypisch Beschäftigten: Das abschließende Kapitel formuliert konkrete Empfehlungen für Arbeitgeber, Gewerkschaften und die Arbeitnehmer selbst, um die Work-Life Balance in atypischen Beschäftigungsverhältnissen nachhaltig zu verbessern.
7 Conclusio: Die Conclusio fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit, sowohl auf betrieblicher als auch auf gesetzlicher Ebene gegen die Ausbeutung im Rahmen atypischer Beschäftigungsverhältnisse vorzugehen.
Work-Life Balance, atypische Beschäftigung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Journalismus, Journalisten, Arbeitsmarkt, Arbeitsbelastung, betriebliche Gesundheitsförderung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Burn-out, Leiharbeit, Freie Dienstnehmer, Arbeitszufriedenheit, Flexibilisierung, Work-Life Integration
Die Arbeit befasst sich mit der Work-Life Balance von Personen, die in atypischen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Sie untersucht, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um deren Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Das zentrale Thema ist der Zusammenhang zwischen atypischen Beschäftigungsformen (wie Teilzeitarbeit, Leiharbeit oder freien Dienstverträgen) und der persönlichen Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.
Das Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, durch welche die Work-Life Balance von atypisch Beschäftigten verbessert werden kann, mit einer tiefgehenden Betrachtung der Berufsgruppe der Journalisten.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer qualitativen Erhebung (Interviews) und einer quantitativen Untersuchung (Online-Umfrage) unter Journalistinnen und Journalisten.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Work-Life Balance, die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, eine detaillierte Analyse der journalistischen Berufsfelder sowie die empirischen Ergebnisse zur Situation in Oberösterreich.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Work-Life Balance, prekäre Beschäftigung, Journalismus, Flexibilisierung, betriebliche Gesundheitsförderung und soziale Absicherung.
Der Journalismus wurde gewählt, da er durch hohe Arbeitsbelastung, Schnelllebigkeit und einen besonders hohen Anteil an atypischen Arbeitsverhältnissen wie Freien Dienstverhältnissen geprägt ist, was die Erreichung einer Work-Life Balance erschwert.
Gewerkschaften werden als notwendige Unterstützer identifiziert, um die Arbeitsbedingungen (z.B. arbeitsrechtliche Gleichstellung) zu verbessern und die Interessen atypisch Beschäftigter, die bisher oft Einzelkämpfer sind, kollektiv zu vertreten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

