Masterarbeit, 2013
236 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit konzeptioniert Enterprise Risk Management (ERM) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem besonderen Fokus auf Familienunternehmen. Das zweiseitige Risiko-Konzept, welches Risiken als Chance begreift, soll das Management und die Gesellschafter befähigen, Risiken zu identifizieren, zu bewerten und im Rahmen der Risikoneigung zu bewältigen. Das Ziel ist die Steigerung der Wahrscheinlichkeit, strategische Ziele zu erreichen, und die Reduzierung von Unsicherheiten. ERM integriert das Konstrukt des Zufalls in die Unternehmensplanung und dient als Instrument der wertorientierten Unternehmensführung.
Diese Arbeit bietet detaillierte Einblicke in die Konzeption und praktische Anwendung von Enterprise Risk Management (ERM) im Familienunternehmen Hermann Bussmann GmbH. Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Bedeutung von ERM für die Unternehmensführung und die besonderen Herausforderungen im Kontext von Familienunternehmen.
Die Arbeit beleuchtet die verschiedenen Elemente des ERM-Prozesses, von der Definition des Risikos über die Identifikation und Bewertung von Risiken bis hin zur Entwicklung von Steuerungsstrategien und der Risikoüberwachung. Die Untersuchung geht tief auf die Risikotragfähigkeit und die Risikoneigung von Unternehmen ein und erläutert die Bedeutung von Risikoaggregation und die Anwendung von Simulationstechniken.
Im Mittelpunkt steht die praktische Implementierung von ERM bei Bussmann. Die Arbeit dokumentiert den vollständigen Prozess, von der Risikoidentifikation über die Bewertung und Aggregation von Risiken bis hin zur Entwicklung von Steuerungsmaßnahmen und der Risikoüberwachung. Die Arbeit zeigt, wie ERM zur Verbesserung der Entscheidungsfindung, zur Steigerung der Wertsteigerung und zur Sicherung der Unternehmensstabilität beitragen kann.
Enterprise Risk Management (ERM), Familienunternehmen, Risikomanagement, Risikokultur, Risikopolitik, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikotragfähigkeit, Risikoneigung, Risikosteuerungsstrategie, Value-at-Risk, Monte-Carlo-Simulation, Sensitivitätsanalyse, Controlling, Balanced Scorecard, Economic Value Added, Nachfolgeplanung, Hedging, Derivate, Swaps, Caps, Business Continuity Management.
ERM ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Identifikation, Bewertung und Steuerung aller Risiken eines Unternehmens, um strategische Ziele sicher zu erreichen und den Unternehmenswert zu steigern.
Familienunternehmen haben oft spezifische Risiken wie die Nachfolgeplanung, die enge Verknüpfung von Privat- und Geschäftsvermögen sowie eine besondere Risikokultur, die durch die Inhaberfamilie geprägt ist.
Risikoaggregation bezeichnet die Zusammenführung von Einzelrisiken (oft mittels Monte-Carlo-Simulation), um die Gesamtrisikolage des Unternehmens und deren Auswirkung auf die Bestandsgefährdung zu bestimmen.
Wichtige Grundlagen sind das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), der Deutsche Corporate Governance Kodex sowie internationale Standards wie ISO 31000.
Kognitive Verzerrungen (Biases) können dazu führen, dass Risiken unterschätzt oder Chancen falsch bewertet werden. Ein strukturiertes ERM hilft, solche subjektiven Fehlurteile zu minimieren.
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