Fachbuch, 2008
243 Seiten
Vorwort der Schweizerischen Kriminalprävention
Einleitung des Autors
1. Betrugsmerkmale
1.1. „Nur noch heute!“
1.2. „Zu schön, um wahr zu sein!“
1.3. „Gratis kann teuer sein!“
1.4. „Auch Heuchler müssen sterben...“
1.5. „Haben Sie doch ein Herz...“
1.6. „Das machen alle so...“
1.7. „Gemeinsamkeit kann verbinden oder fesseln!“
1.8. „Mehr Schein als Sein...!“
1.9. „Entwaffnende Ehrlichkeit...“
1.10. „Nur für Sie...“
1.11. „Ich beschütze Sie...“
2. Opfermerkmale
2.1. „Das steht mir zu!“
2.2. „So was gibt es doch nicht!“
2.3. „Ist das echt so einfach?“
2.4. „Ich bin ein Glückskind!“
2.5. „Alle Menschen sind gut!“
2.6. „Mir passiert schon nichts!“
2.7. „Mich kann keiner hereinlegen!“
2.8. „Den Trick kannte ich noch nicht!“
2.9. „Ja, Sie haben recht: 2+2 = 5!“
2.10. „Mir macht keiner was vor!“
2.11. „Immer passiert mir so was!“
2.12. „Ich bekomme ja nie, was mir zusteht!“
2.13. „Irgendwann wird es mir finanziell auch besser gehen! Oder werde ich auch mal Glück haben“
2.14. „Ich will auch, was alle anderen haben!“
2.15. „No Risk, no Fun!“
3. Betrugsanfälligkeit
3.1. Finanzielle Krise
3.2. Krisen
3.3. Stress, Eile, Zeitdruck
3.4. Langeweile
3.5. Ferien
3.6. Grosser Gewinn / Erbe
3.7. Grosser Verlust
3.8. Grosse Sorgen / Ängste
3.9. Grosse Freude (Hochzeit, Geburt)
4. Betrugsdelikte
4.1. Finanzbereich
4.1.1. Anlagebetrug
4.1.2. Projektbetrug
4.1.3. Kreditvermittlungsbetrug
4.1.4. Vorschussbetrug / Nigerianische Betrügerbanden
4.1.5. Bargeldanweisungen (Western Union)
4.1.6. Geschenkkreise
4.1.7. Falschgeld
4.1.8. Angeblicher Lotteriegewinn
4.2. Internet
4.2.1. Auktionen
4.2.2. Kauf
4.2.3. Auto-/Motorradkauf
4.2.4. Nigeria Connection
4.2.5. „Gratis“ Angebote und Abonnements
4.2.6. Phishing
4.2.7. Unseriöse Arbeitsangebote
4.2.8. Angeblicher Lotteriegewinn „Loteria Primitiva“
4.3. Tricks und Fallen
4.3.1. Enkeltrick
4.3.2. Seniorenfahrten
4.3.3. Scharlatane / Lebensberater
4.3.4. Angeblicher Lotteriegewinn
4.3.5. Eintrag in Firmenregister
4.3.6. Timesharing
Nachwort
Das Ziel der Kampagne "Den Trick kenne ich" ist es, Leser durch ein grundlegendes Verständnis der psychologischen Mechanismen hinter Betrugsversuchen zu befähigen, betrügerische Situationen frühzeitig zu erkennen und zu hinterfragen, um so aktiv Prävention zu leisten und sich selbst zu schützen.
1.1. „Nur noch heute!“
„Nur noch heute, daher greifen Sie jetzt sofort zu... Verpassen Sie nicht das Angebot Ihres Lebens!“
Versucht man, Sie zu hastigen und übereilten Entscheidungen zu drängen? Ist eine Offerte nur heute gültig? Gibt es den Sonderpreis nur bis morgen? Muss eine Zusage unbedingt jetzt erfolgen? Kann der Abschluss nur sofort getätigt werden?
Sicherlich wissen Sie, warum Platin so viel kostet. Genau, weil es sehr selten ist. Daraus folgt, wenn es etwas selten gibt, ist es für uns kostbar und hat einen hohen Preis! Das ist eine uralte Regel, die den Menschen wie instinktmässig eingepflanzt ist. Wenn man es also schafft, Sie glauben zu machen, dass etwas sehr selten ist, so sind Sie eher geneigt einen höheren Preis dafür zu zahlen.
Die Dauer eines sehr günstigen Angebotes zeitlich zu begrenzen ist nichts anderes, als eine Verknappung des Gutes herbeizuführen. Allerdings versucht der potentielle Betrüger hier, Sie glauben zu machen, dass sein Angebot besonders günstig sei. Der Zweck des Zeitlimits ist immer, Ihnen zu verunmöglichen, das Angebot zu prüfen und zu vergleichen.
1. Betrugsmerkmale: Dieses Kapitel stellt die wiederkehrenden Muster und Strategien von Betrügern vor, um den Leser für manipulativen Zeitdruck, vorgetäuschte Knappheit oder falsche Freundlichkeit zu sensibilisieren.
2. Opfermerkmale: Hier werden menschliche Eigenschaften und psychologische Schwachstellen wie Gier, Leichtgläubigkeit oder der Wunsch nach Exklusivität thematisiert, die Menschen anfällig für Betrug machen können.
3. Situationen mit Betrugsanfälligkeit: Dieses Kapitel erläutert, wie spezifische Lebensumstände wie finanzielle Not, Stress, Langeweile oder grosse Freude die Urteilsfähigkeit einschränken und Angriffsflächen für Täter schaffen.
4. Betrugsdelikte: Die abschliessenden Kapitel präsentieren konkrete Deliktarten wie Finanzbetrug, Internetbetrug und klassische Tricks wie den Enkeltrick, um aufzuzeigen, wie die zuvor genannten Mechanismen in der Praxis angewendet werden.
Betrugsprävention, Täterstrategien, Opferpsychologie, Betrugsanfälligkeit, Enkeltrick, Phishing, Anlagebetrug, Manipulation, Selbstschutz, soziale Bewährtheit, Reziprozität, Knappheitsprinzip, Zeitdruck, Internetkriminalität, Prävention.
Das Buch dient als Ratgeber zur Betrugsprävention und erklärt, wie Täter psychologische Mechanismen nutzen, um Menschen zu täuschen.
Die zentralen Felder sind Täterstrategien, die Persönlichkeitsmerkmale von Opfern sowie die situativen Faktoren, die eine Person besonders verwundbar machen.
Das Ziel ist es, Leser zu befähigen, hinter "das Offensichtliche" zu blicken, kritisch zu denken und sich vor Betrug zu schützen.
Das Buch stützt sich auf psychologische Konzepte, wissenschaftliche Experimente (z. B. Milgram-Experiment) und Zitate, um die Hintergründe von Betrugsmaschen verständlich zu machen.
Der Hauptteil analysiert detailliert Betrugsmerkmale, Opfercharakteristika, gefährliche Situationen und konkrete Deliktarten wie Internetbetrug oder Seniorenfahrten.
Betrugsprävention, Manipulation, Täterstrategien, Opferpsychologie und Prävention sind die prägenden Begriffe.
Es ist gefährlich, weil Betrüger uns kleine "Geschenke" machen, wodurch wir uns psychologisch verpflichtet fühlen, einen Gegengefallen zu leisten, was oft in einen Betrug mündet.
Betrüger nutzen gezielt deren Gutmütigkeit und Ängste aus, indem sie Notsituationen vortäuschen, die eine sofortige finanzielle Hilfe erfordern.
Durch die Einhaltung technischer Sicherheitsstandards (https), die Nutzung eigener Treuhandservices und die gesunde Skepsis bei "Super-Schnäppchen".
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