Bachelorarbeit
42 Seiten
Diese Arbeit untersucht die Verwaltung der Europäischen Union aus einer politökonomischen Perspektive und analysiert sie als supranationale Bürokratie. Sie fragt, inwieweit das klassische Bürokratiemodell von Max Weber auf die Europäische Union anwendbar ist und welche Erkenntnisse die Public Choice Theorie für die Effizienzbewertung der europäischen Administration liefert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Begriff der Bürokratie, wobei zunächst Webers soziologische Perspektive auf die Bürokratie als rationale Form der legalen Herrschaft dargestellt wird. Anschließend wird die Public Choice Theorie als ökonomisches Modell zur Analyse von Entscheidungsfindungsprozessen in nicht-marktorientierten Kontexten vorgestellt.
In Kapitel 3 erfolgt eine Beschreibung der Europäischen Union, ihres historischen Hintergrunds, ihrer Struktur und ihrer Funktionsweise. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Europäischen Kommission als dem Organ, das für die bürokratische Leistungserstellung in der EU verantwortlich ist. Ein Vergleich mit Nationalverwaltungen in Mitteleuropa beleuchtet die Besonderheiten der Europäischen Administration.
In Kapitel 4 wird untersucht, inwieweit sich die Bürokratiemodelle von Weber und der Public Choice Theorie auf die Europäische Administration übertragen lassen. Dabei wird die Frage nach der Legitimität der europäischen Arbeitsweise und Kompetenzen aufgeworfen und eine empirische Effizienzanalyse der europäischen Leistungserstellung durchgeführt.
Europäische Union, Bürokratie, Max Weber, Public Choice Theorie, Effizienz, Legitimität, Europäische Kommission, Nationalverwaltungen, supranationale Institutionen, politische Ökonomie.
Max Weber beschrieb Bürokratie als die rationalste Form der legalen Herrschaft, geprägt durch feste Kompetenzen, Hierarchien und schriftliche Aktenführung.
Die Public Choice Theorie betrachtet Akteure in der Bürokratie als eigennutzorientiert. Die Arbeit prüft, ob die Europäische Kommission ihr Budget oder ihre Kompetenzen zulasten der Effizienz ausweitet.
Die Arbeit nimmt einen Vergleich mit mitteleuropäischen Länderclustern vor und führt eine Effizienzanalyse anhand von Rechtsakten im Verhältnis zum Budget durch.
Die Kommission ist das zentrale Exekutivorgan der EU und vornehmlich für die bürokratische Leistungserstellung sowie die Ausarbeitung von Gesetzesvorschlägen zuständig.
Die Arbeit untersucht die politisch-soziologische Dimension der Legitimierung einer supranationalen Behörde, die weitgehende Kompetenzen ohne direkte Volkswahl ausübt.
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