Bachelorarbeit, 2021
120 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsstand
1.2 Zielsetzung und Fragestellung
1.3 Vorgehensweise und Methodik
2 Theoretische Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
2.1 Der Gesundheitsbegriff
2.2 Gesundheitsförderung
2.3 Betriebliche Gesundheitsförderung in Abgrenzung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement
2.4 Akteure der Betriebliche Gesundheitsförderung
2.5 Ziele und Nutzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
2.6 Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
3 Theoretische Grundlagen der Arbeitsform Home-Office
3.1 Begriffserklärung Home-Office in Abgrenzung zu verwandten Begriffen
3.2 Auswirkung und Nutzen von Home-Office
3.3 Rechtsgrundlagen
3.4 Rechtslage im Home-Office
3.4.1 Schaffung und Gestaltung von Home-Office
3.4.2 Ausstattung des Home-Office
3.4.3 Arbeitszeit und Ruhepausen im Home-Office
3.4.4 Datenschutz im Home-Office
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Auswahl der Methodik und Vorgehen
4.2 Literaturrecherche
4.3 Leitfadengestützte Interviews
4.3.1 Erstellung eines Interviewleitfadens
4.3.2 Auswahl und Rekrutierung der Interviewpartner
4.3.3 Durchführung der Interviews
4.4 Auswertung
4.5 Ergebnisse
4.5.1 Einstieg ins Home-Office
4.5.2 Arbeitsplatzverlagerung
4.5.3 Arbeitsplatzgestaltung
4.5.4 Arbeitszeiten und Ruhepausen
4.5.5 Belastungsfaktoren und Ressourcen
4.5.6 Betriebliche Gesundheitsförderung
4.5.7 Zukunftsaussichten
4.6 Handlungsempfehlungen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
5 Fazit und Zukunftsaussichten
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Arbeit im Home-Office gesundheitsfördernd zu gestalten. Der Fokus liegt dabei auf der Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für den Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung, basierend auf einer Analyse der Arbeitsplatzgestaltung, der Arbeitszeitregelung sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen der Corona-Pandemie.
1.1 Problemstellung und Forschungsstand
Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2/Covid-19) stellt Deutschland seit März 2020 vor bisher unbekannten Herausforderungen, welche die Arbeitswelt und die Beschäftigten vor anspruchsvolle Aufgaben stellt, die nachhaltig und fortbestehend gelöst werden müssen. Kontaktbeschränkungen haben viele Unternehmen gezwungen, den Mitarbeitern aus Gründen des Infektionsschutzes das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen (vgl. Mojtahedzadeh et al. 2021: 69).
„Bereits vor der Covid-19-Pandemie gab es im Zuge der Digitalisierung laut einer Studie von Grunau et al. (2019) einen positiven Trend hin zu mehr Arbeit von zu Hause. Dieser verlief langsam und erfuhr, ausgelöst durch die Pandemie, einen starken Anstieg“ (Frodermann et al. 2021: 1). Durch den Corona-Lockdown zu Beginn des Jahres 2020 waren laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung 27 Prozent der Beschäftigten in Deutschland überwiegend bzw. ausschließlich im Home-Office tätig. Im Verlauf des Jahres 2020 nahm die Nutzung der Möglichkeit der Heimarbeit ab. Ende Januar 2021 wurde erneut ein Anstieg der Nutzung der Arbeitsform Home-Office verzeichnet. Es ist erkennbar, dass das Arbeiten im Home-Office insgesamt seit Beginn der Pandemie deutlich zugenommen hat.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Thematik vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dar und formuliert die Forschungsfrage zur Gestaltung eines gesundheitsfördernden Home-Office-Arbeitsplatzes.
2 Theoretische Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung: Hier werden grundlegende Gesundheitskonzepte, das Modell der Salutogenese sowie die zentralen Säulen und Akteure des Betrieblichen Gesundheitsmanagements erläutert.
3 Theoretische Grundlagen der Arbeitsform Home-Office: Dieses Kapitel definiert den Begriff Home-Office, grenzt ihn von Telearbeit und mobilem Arbeiten ab und beleuchtet aktuelle Rechtsgrundlagen sowie die Situation in der Pandemie.
4 Methodisches Vorgehen: Hier wird die qualitative Forschungsmethode beschrieben, insbesondere die Durchführung und Auswertung von fünf leitfadengestützten Interviews mit Beschäftigten im öffentlichen Dienst.
5 Fazit und Zukunftsaussichten: Dieses Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung hin zu hybriden Arbeitsmodellen.
Home-Office, Betriebliche Gesundheitsförderung, Ergonomie, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitszeitgestaltung, Ruhepausen, Arbeitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitnehmergesundheit, Pandemie, Qualitative Inhaltsanalyse, Leitfadeninterviews, Work-Life-Balance, Stressprävention, Hybrides Arbeiten
Die Arbeit befasst sich mit der gesundheitsfördernden Gestaltung von Arbeitsplätzen im Home-Office und wie Unternehmen und Mitarbeiter diese durch Handlungsempfehlungen nachhaltig verbessern können.
Zentrale Themen umfassen die Ergonomie am häuslichen Arbeitsplatz, die Arbeitszeit- und Pausengestaltung sowie die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung.
Das primäre Ziel besteht darin, Maßnahmen zu identifizieren und Handlungsempfehlungen auszusprechen, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern dabei helfen, einen gesundheitsfördernden Arbeitsplatz im Home-Office zu schaffen.
Die Autorin verwendete eine qualitative Methode, die eine Literaturrecherche mit fünf leitfadengestützten Experteninterviews (qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Gesundheitsförderung, eine Definition und rechtliche Einordnung von Home-Office sowie eine detaillierte Auswertung der geführten Interviews zur Situation im öffentlichen Dienst.
Wichtige Begriffe sind Home-Office, Ergonomie, Betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitszeitgestaltung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Die Ergebnisse zeigen ein kritisches Bild: Die meisten Befragten bemängelten mangelnde finanzielle oder materielle Unterstützung durch den Arbeitgeber bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes.
Eine zentrale Herausforderung im Home-Office ist die oft als problematisch empfundene Trennung zwischen beruflichen und privaten Tätigkeiten, was häufig zu einer erhöhten psychischen Belastung führt.
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