Masterarbeit, 2022
76 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Der digitale Wandel in Arbeit und Gesellschaft
3.1.1 Digitalisierung
3.1.2 Arbeitswelt 4.0
3.2 Führung und Leadership im digitalen Zeitalter
3.2.1 Verständnis und Grundlagen von Führung
3.2.2 Führungsstile und Konzepte von Führung
3.2.3 Leadership und seine Schlüsselelemente
3.2.4 Die Persönlichkeit eines Leaders und seine Stile
3.2.5 Die Führungskompetenzen und Motive im Digital Leadership
3.2.6 Das digitale Mindset einer Führungskraft
3.2.7 Gesundes Führen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement
3.3 Aktuelle Herausforderungen für Betriebe und Führungskräfte
3.3.1 Demografischer Wandel
3.3.2 Krankenstände in Betrieben
3.3.3 Generationenmanagement in der Arbeitswelt
3.4 Aktueller Forschungsstand
3.4.1 Erste Studienvorstellung
3.4.2 Zweite Studienvorstellung
3.4.3 Dritte Studienvorstellung
4 METHODIK
4.1 Operationalisierung und Untersuchungsplanung
4.2 Datenerhebung und -auswertung
4.3 Aussagekraft der Daten
4.4 Gestaltung des Leitfadens
4.5 Auswahl und Beschreibung der Experten
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse aus der Literaturrechersche
5.1.1 Der digitale Wandel in Arbeit und Gesellschaft
5.1.2 Führung und Leadership
5.1.3 Aktuelle Herausforderungen für Betriebe und Führungskräfte
5.1.4 Aktueller Forschungsstand
5.2 Ergebnisse aus den Interviews
5.2.1 Der digitale Wandel in Arbeit und Gesellschaft
5.2.2 Führung und Leadership
5.2.3 Gesundes Führen
5.2.4 Abschluss
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Handlungsempfehlungen und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
9 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis
Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung in der Arbeitswelt auf die Art der Leitung durch Führungskräfte zu untersuchen. Dabei wird analysiert, welches Anforderungsprofil und welche Kompetenzen eine Führungskraft benötigt, um diesen digitalen Wandel zu bewältigen und wie sich dies wiederum auf die Gestaltung und Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements auswirkt.
3.2.1 Verständnis und Grundlagen von Führung
Bei Führung handelt es sich um einen Beeinflussungsprozess, der die absichtliche soziale Einflussnahme von Menschen auf und die Kontrolle über andere Personen beinhaltet. Zweck ist das Erreichen gemeinsamer Aufgaben und organisationaler Ziele (Schmeisser, Andresen, Kaiser & Teschner, 2013, S. 196). Aus dieser Definition von Führung ergibt sich gleichzeitig ein Dilemma, da Führungskräfte gleichzeitig versuchen müssen, unternehmerische Ziele einzuhalten und im Sinne des Arbeitnehmers Entscheidungen zu treffen. Bartscher, Stöckl und Träger definieren deswegen in der Führung sowohl funktionsorientierte als auch personenorientierte Führungstätigkeiten (2012, S. 91-92). Bei den funktionsorientieren Aspekten sind Tätigkeiten gemeint, die der unternehmerischen Verantwortung dienen. Personenorientierte Aspekte meinen hingegen eher das Führungsverhalten gegenüber den Kollegen. Exempel für funktionsorientierte Führung sind Strategien festlegen und budgetieren. Personenorientierte Führung wird zum Beispiel eher durch die Gestaltung von Beziehungen und Kommunikation ausgedrückt.
Ein Lösungsansatz ist nach Hinterhuber den aufgabenrelevanten, professionellen und psychischen Reifegrad der Mitarbeiter zu erhöhen (2007, S. 165). Des Weiteren gibt es noch eine Herausforderung, welches die Führungsarbeit prägt. Wie schafft man es, Arbeitsvermögen in konkrete Arbeitsleistung zu übertragen. Dies wird auch Transformationsproblem genannt (Schmeisser et al., 2013, S. 201). Von dieser Herausforderung abgeleitet, haben sich die Ansätze der transaktionalen und der transformationalen Führung herausgebildet. Bei der transaktionalen Führung wird Geld gegen die Arbeitsleistung getauscht, wodurch die Transaktion im Mittelpunkt steht (Schmeisser et al., 2013, S. 202). Der Entscheidungsträger muss die Mitarbeiter also entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen. Die transformationale Führung versucht hingegen durch Inspiration der Mitarbeiter, die Beschäftigten hinzu einer über die Erwartungen der Führungskraft hinausgehenden Leistung zu motivieren (Schmeisser et al., 2013, S. 202). Dadurch sollen „die Geführten sollen aktiv an der Umsetzung und Erreichung der Vision und den damit verbundenen sozialen Veränderungen partizipieren“ (Stippler, Moore, Rosenthal & Dörffer, 2011, S. 55).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz der Digitalisierung für Wirtschaft und Unternehmen sowie deren Auswirkungen auf Arbeitsmodelle und Herausforderungen für Führungskräfte.
2 ZIELSETZUNG: Darlegung des Vorhabens, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Führung zu untersuchen, Handlungsprofile für Führungskräfte abzuleiten und die Relevanz für das betriebliche Gesundheitsmanagement zu erörtern.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Fundierung durch Literaturrecherche zu den Themenbereichen Digitalisierung, Führung & Leadership, Herausforderungen für Unternehmen sowie aktuelle Forschungsstände zu Führung und Gesundheit.
4 METHODIK: Beschreibung des wissenschaftlichen Vorgehens, insbesondere der qualitativen Experteninterviews, deren Datenerhebung, Auswertung und der methodischen Kriterien.
5 ERGEBNISSE: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse aus der vorausgegangenen Literaturarbeit sowie der Erkenntnisse aus den durchgeführten Experteninterviews.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen durch Gegenüberstellung von Literaturquellen und Interview-Daten sowie Reflexion der zugrunde liegenden Methodik.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Kompakte Wiederholung der zentralen Untersuchungsschritte und der primären Erkenntnisse zur Bedeutung von digitaler Führung und deren Verbindung zur Mitarbeitergesundheit.
Digitalisierung, Führung, Leadership, Digital Leadership, Mitarbeitergesundheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitswelt 4.0, Kompetenzen, Demografischer Wandel, Generationenmanagement, Transformationale Führung, Organisationspsychologie, Arbeit 4.0, Soft Skills, Personalmanagement
Die Arbeit analysiert, wie die Digitalisierung die Art und Weise der Mitarbeiterführung verändert und welchen Einfluss diese veränderten Bedingungen auf die Gesundheit der Angestellten haben.
Zentrale Themen sind die Digitalisierung, moderne Führungskonzepte (Leadership), Anforderungen an digitale Führungskräfte, das betriebliche Gesundheitsmanagement sowie demografische und generationsspezifische Herausforderungen in der Arbeitswelt.
Das Ziel ist es, das Anforderungsprofil und die notwendigen Soft Skills für Führungskräfte im digitalen Zeitalter zu ermitteln und aufzuzeigen, wie diese Erkenntnisse in ein gesundheitsorientiertes betriebliches Management integriert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer anschließenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, für welche insgesamt acht Experteninterviews mit Führungskräften durchgeführt und ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Literaturstand) als auch die empirischen Ergebnisse aus Experteninterviews dargelegt, die dann in einer Diskussion miteinander abgeglichen und in Handlungsempfehlungen übersetzt werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digital Leadership, Mitarbeitergesundheit, Transformationsproblem, demografischer Wandel, Generationsmanagement und Kompetenzprofil dominiert.
Gesundes Führen wird als notwendige Gegenmaßnahme zu den neuen Belastungen durch ständige Erreichbarkeit und digitale Beschleunigung begriffen, bei der die Führungskraft durch Vorbildfunktion und soziale Kompetenz das Wohlbefinden des Teams schützen muss.
Obwohl es Überschneidungen gibt, betonen die Experten, dass der Manager eher operativ-planerisch im System agiert, während der Leader Visionen entwickelt und den Wandel maßgeblich vorantreibt.
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