Masterarbeit, 2022
49 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand
2.1 Das Selbstkonzept
2.1.1 Das mathematische Selbstkonzept
2.2 Selbstwirksamkeit
3 Untersuchung
3.1 Fragestellung und Hypothese
3.2 Rahmenbedingungen
3.2.1 Das Modul Mathematisches Professionswissen
3.2.2 Stichprobe
3.2.3 Fragebogenerstellung
3.2.4 Gütekriterien der Untersuchung
3.2.5 Verfahren zur Datenanalyse
4 Auswertung
4.1 Ergebnisse der Stichprobe und aussagekräftigste Merkmale
4.2 Darstellung und Interpretation der Daten in Hinblick auf die Hypothesen
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen dem mathematischen Selbstkonzept, der mathematischen Selbstwirksamkeit und den Klausurnoten in einem spezifischen Mathematikmodul bei Studierenden des Grundschullehramts. Ziel ist es, den Einfluss dieser Faktoren auf die Einstellung zum Fach Mathematik sowie die subjektiv empfundene Vorbereitung auf den späteren Lehrerberuf zu analysieren.
Das mathematische Selbstkonzept
Im Fokus dieser Arbeit steht das mathematische Selbstkonzept. Das mathematische Selbstkonzept einer Person beschreibt die Vorstellung der eigenen mathematischen Fähigkeiten (vgl. Moschner & Dickhäuser 2010, S. 750). Auf die Entwicklung des mathematischen Selbstkonzepts haben hauptsächlich zwei Aspekte Einfluss: einerseits die direkte und andererseits die indirekte Mitteilung über die eigenen Fähigkeiten. Diese findet sowohl durch Bezugspersonen als auch durch die Erfahrungen eines Individuums in Bezug auf die eigenen Leistungen statt (vgl. Langenkamp 2018, S. 27).
Beispiele für eine indirekte Leistungsrückmeldung können z. B. das Lob der Lehrkraft für das Lösen einer vergleichsweise einfachen Aufgabe sein, für welche andere kein Lob erhalten, oder auch das Zuweisen von Aufgaben im binnendifferenzierten Unterricht. So kann einem Individuum eine schwierigere oder auch leichtere Aufgabe gegeben werden (vgl. ebd., S. 27).
Direkte Mitteilungen können Aussagen von Eltern, Geschwistern, Kommiliton*innen, Lehrkräften und Dozierenden über die mathematischen Fähigkeiten sein. Auch Noten können als explizite Aussagen über die mathematischen Fähigkeiten angesehen werden (vgl. ebd., S. 27). Empirische Studien haben gezeigt, dass die Abiturnote ein Prädiktor für die mathematischen Leistungen im Studium sein kann. War die Abiturnote gut, entwickelte sich die Leistung im Studium besser, während die Quote der Abbrechenden niedriger blieb (vgl. Lung 2020, S. 56f).
1 Einleitung: Hier wird das Forschungsinteresse begründet, das sich aus der Beobachtung der Schwierigkeiten von Studierenden im Modul „Mathematisches Professionswissen“ und der eigenen Erfahrung im Studienbüro ableitet.
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Konstrukte des Selbstkonzepts und der Selbstwirksamkeit, grenzt sie fachwissenschaftlich ab und betrachtet deren Entwicklung im (schulischen) Kontext.
3 Untersuchung: Hier werden die Forschungsfrage, die acht spezifischen Hypothesen zur Untersuchung sowie das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung über das Modul „Mathematisches Professionswissen“ beschrieben.
4 Auswertung: Dieser Teil präsentiert die statistische Analyse der Umfragedaten und interpretiert diese im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen, insbesondere den Zusammenhang zwischen Noten, Selbstkonzept und zukünftiger Berufswahl.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Hauptergebnisse der Untersuchung zusammen und liefert methodische Reflexionen sowie Impulse für weiterführende Forschung im Bereich der Lehramtsausbildung.
Mathematisches Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Grundschullehramt, Klausurnoten, Mathematisches Professionswissen, Leistungsmotivationsforschung, Empirische Untersuchung, Korrelationsanalyse, Lehrerbildung, Studienleistung, Mathematische Vorbereitung, Soziale Vergleichsprozesse, Pädagogische Psychologie, Studium, Mathematische Fähigkeiten.
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem mathematischen Selbstkonzept und der Selbstwirksamkeit von Grundschullehramts-Studierenden im Kontext ihrer Leistungen im Modul „Mathematisches Professionswissen“.
Zentral sind die theoretische Fundierung des Selbstkonzepts und der Selbstwirksamkeit sowie deren empirische Validierung anhand der Korrelation mit Klausurnoten und der beruflichen Einstellung der Studierenden.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie die Zusammenhänge zwischen dem schulischen Selbstkonzept, der mathematischen Selbstwirksamkeit und den Klausurnoten im Studium von Lehramtsstudierenden beschaffen sind.
Es wurde eine quantitative Untersuchung mittels eines standardisierten Online-Fragebogens durchgeführt, deren Daten statistisch (Korrelationsanalyse nach Spearman) mit Excel ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Konzepte, die Beschreibung des Untersuchungsdesigns (Stichprobe, Fragebogenerstellung) sowie die deskriptive und inferenzstatistische Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen das mathematische Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Klausurnoten im Studium, Lehrerberufsvorbereitung und Grundschullehramt.
Das Modul gilt als „große Hürde“ für viele Studierende und wird als zentrales Element untersucht, da die dort erzielten Klausurnoten signifikanten Einfluss auf die motivationale Komponente der Studierenden haben.
Die Analyse zeigt, dass ein höheres mathematisches Selbstkonzept und eine stärkere Selbstwirksamkeit signifikant positiv damit korrelieren, wie sehr sich die Studierenden auf den späteren Lehrberuf vorbereitet fühlen.
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