Masterarbeit, 2009
91 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE HINTERGRÜNDE
2.1 Produktentwicklung
2.2 Prozessmanagement
2.3 Virtual Reality
2.4 Controlling
2.4.1 Controlling bei neuen Technologien
2.4.2 Controllingebenen
2.4.3 Controlling mit Kennzahlen
2.4.4 Die Balanced Scorecard
3 ANFORDERUNGEN AN EINE METHODE ZUR ANALYSE DES NUTZENS VON VR
3.1 Nutzen von VR
3.2 Problembereiche
3.3 Anforderungen
3.4 Fazit
4 ENTWURF DES KENNZAHLENSYSTEMS VIRTUAL REALITY
4.1 Perspektiven
4.2 Methodik
4.3 Anwendung
4.3.1 Analyse des Einsatzpotentials in der strategischen Ebene
4.3.2 Analyse der Einsatzgebiete in der taktischen Ebene
4.3.3 Analyse der Umsetzung in der operativen Ebene
5 ANWENDUNGSBEISPIEL DES KENNZAHLENSYSTEMS VIRTUAL REALITY
5.1 Fallstudienbeschreibung
5.2 Bewertung des Einsatzpotentials von VR
5.3 Ermittlung der Einsatzgebiete
5.4 Bildung der VR-Prozesskette
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Methodik zur nutzenorientierten Analyse des Einsatzes von Virtual Reality (VR) in der Produktentwicklung, um Entscheidungsträgern eine transparente Entscheidungsgrundlage zu bieten und den Einsatz prozessbegleitend zu steuern und zu optimieren.
3.1 Nutzen von VR
Der Nutzen von VR in der Produktentwicklung besteht aus quantifizierbaren und nicht bzw. nur schwer quantifizierbaren Anteilen [LuCa95]. Nach diesen Aspekten lässt sich der Nutzen von VR dahingehend in einen strategischen, qualitativen und ökonomischen Nutzen unterscheiden [Nag90], [HaSa07]. Diese verschiedenen Nutzendimensionen werden im Folgenden näher beschrieben.
Strategischer Nutzen
Innovative Technologien wie VR sind dadurch gekennzeichnet, dass sie entscheidend zum Erlangen strategischer Wettbewerbsvorteile beitragen, da die kritischen Erfolgsfaktoren einer Produktentwicklung, in diesem Falle durch VR, eine dominante Unterstützung erfahren. Die Basis für diese Nutzendimensionen stellen häufig die strategischen Überlegungen der Unternehmensleitung und die Möglichkeit der Unterstützung dieser Strategien durch VR dar.
Strategischer Nutzen ergibt sich damit zumeist aus langfristigen Überlegungen und ist häufig auf den Markt, insbesondere relativ zum Wettbewerb gerichtet. Daher beschränkt sich die Anwendung von VR aus strategischer Sicht nicht nur auf die Verbesserung der Prozesse im eigenen Unternehmen, sondern bezieht in diesem Fall auch die Kunden- und Lieferantenperspektive mit ein.
1 EINLEITUNG: Problemstellung durch Zeit- und Kostendruck in der Produktentwicklung sowie Zielsetzung der Entwicklung eines VR-Kennzahlensystems werden erläutert.
2 THEORETISCHE HINTERGRÜNDE: Vermittlung theoretischer Grundlagen zu Produktentwicklung, Prozessmanagement, VR-Technologien sowie Controlling und dem Balanced Scorecard-Konzept.
3 ANFORDERUNGEN AN EINE METHODE ZUR ANALYSE DES NUTZENS VON VR: Darlegung der verschiedenen Nutzenarten von VR, der Probleme bei deren Analyse und Ableitung der Anforderungen an eine neue Analysemethode.
4 ENTWURF DES KENNZAHLENSYSTEMS VIRTUAL REALITY: Konzeption der VR-Scorecard mit Festlegung von Perspektiven, Methodik zur Bewertung und Gewichtung sowie einem Leitfaden zur Anwendung auf strategischer, taktischer und operativer Ebene.
5 ANWENDUNGSBEISPIEL DES KENNZAHLENSYSTEMS VIRTUAL REALITY: Praktische Erprobung der entwickelten Methode anhand einer Fallstudie bei einem Bootsbauer zur Validierung der Nutzwertanalyse.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Resümee über die Eignung der VR-Scorecard zur Planung und Kontrolle und Ausblick auf künftige Möglichkeiten der Ursache-Wirkungs-Analyse.
Virtual Reality, Produktentwicklung, Kennzahlensystem, Balanced Scorecard, Nutzenanalyse, Controlling, Prozessmanagement, Wettbewerbsvorteile, Innovationsmanagement, VR-Scorecard, Nutzwertanalyse, strategische Planung, operative Steuerung, Fallstudie, Technologie-Controlling.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer methodischen Grundlage, um den Nutzen der Einführung von Virtual Reality (VR) in der Produktentwicklung messbar und steuerbar zu machen.
Die Arbeit verknüpft Ansätze aus dem strategischen und operativen Controlling, dem Prozessmanagement und der Technologiebewertung von Virtual Reality.
Das primäre Ziel ist die Bereitstellung eines "VR-Kennzahlensystems", das Unternehmen bei der Entscheidung für den Einsatz von VR und dessen Optimierung während der Produktentwicklung unterstützt.
Es wird ein kennzahlenorientiertes Modell entwickelt, das sich an der Balanced Scorecard orientiert und qualitative Faktoren über ein Scoring-Verfahren quantifiziert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Ableitung von Anforderungen an eine Analyse, den Entwurf des VR-Kennzahlensystems sowie dessen beispielhafte Anwendung in einer Fallstudie.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie VR-Scorecard, Produktentwicklung, Nutzenanalyse und Balanced Scorecard charakterisiert.
Die Methodik differenziert zwischen strategischer Ebene (Einsatzpotenzial), taktischer Ebene (Planung von Einsatzgebieten) und operativer Ebene (Umsetzung im Tagesgeschäft).
Der Nutzen von VR ist oft strategischer oder qualitativer Natur, weshalb klassische investitionsrechnerische Verfahren den tatsächlichen Wert von VR in der Entwicklung nicht erfassen können.
Sie dient als Rahmenkonzept, um die Betrachtung von VR aus verschiedenen Perspektiven (Unternehmen, Produkt, Zeit, Kosten) zu ermöglichen und so eine ausgewogene Bewertung sicherzustellen.
Durch die Einbindung relevanter Interessengruppen in den Bewertungsprozess und eine nachvollziehbare, transparente Visualisierung der Ergebnisse wird die Akzeptanz bei Management und Mitarbeitern gefördert.
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