Bachelorarbeit, 2021
88 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen/-erklärungen
2.1 Psychosoziale Belastung
2.2 COVID-19 und Coronavirus SARS-CoV-2
3. Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext
3.1 Bezugnahme zur Studie der Universität Augsburg und LMU
3.2 Ableitung zu Fragestellungen durch weitere Studien
4. Arbeitsbelastungen in der Pflege
4.1 Mögliche Belastungsfaktoren der Fachkräfte der Pflege
4.1.1 Belastungen durch körperliche Anstrengungen
4.1.2 Belastungen durch Stress
4.1.3 Das Coolout-Phänomen
5. Empirische Ermittlung von Gesundheit der Fachkräfte
5.1 Ziele und Forschungsfrage
5.2 Angewandte Methoden zur Ermittlung
5.2.1 Literaturrecherche
5.2.2 Akquisition von Interviewteilnehmern
5.3 Untersuchungsablauf
5.3.1 Generierung des Interviewleitfadens
5.3.2 Datenerhebung: halbstrukturiertes Interview
5.4 Datenauswertung der Interviews
5.4.1 Transkription
5.4.2 Qualitative und zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring (2015)
6. Veranschaulichung der Ergebnisse
6.1 Übersicht der Ergebnisse
6.2 Belastungsempfinden von Fachkräften der stationären Altenhilfe
7. Diskussion der Ergebnisse
8. Ausblick
9. Literaturverzeichnis
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Fachpersonal in der stationären Altenhilfe zu untersuchen und dabei psychosoziale sowie physische Belastungsfaktoren zu identifizieren. Im Fokus steht die Forschungsfrage, wie die Pandemie die psychische Gesundheit dieser Berufsgruppe beeinträchtigt und welche Unterstützungsmöglichkeiten von den Einrichtungen benötigt werden.
4.1.3 Das Coolout-Phänomen
„Gute Pflege leisten […] vor dem Hintergrund der Erschwernis durch den Stationsalltag“ (Rövekamp-Wattendorf, 2020, S. 177). Mit diesem Konflikt von sich widersprechenden Anforderungen und dem damit verbundenen Umgang von Pflegefachkräften, beschäftigt sich Pflegewissenschaftlerin Karin Kersting bereits seit den 90er Jahren mittels qualitativer Studien. Dabei wurde u.a. folgendes Dilemma von Pflegekräften analysiert: das Bestreben nach effizienter Arbeitsweise und gleichzeitigem gerecht werden des fachlichen Wissens sowie dazugehörigen Ansprüchen (Rövekamp-Wattendorf, 2020, S. 177). Diese Studien richten sich auch gegen den Widerspruch von Pflege nach dem Krankenpflegegesetz und der ökonomischen Haltung bzw. Forderungen von Einrichtungen an Pflegefachkräfte. Pflege sollte nach dem fachlichen Anspruch voranging an dem Patienten bzw. dem Pflegenden richten. Dennoch arbeiten viele Pflegefachkräfte unter Bedingungen, die dies nicht zulassen (Kersting, 2016, S. 2). Sie geraten durch ihren Arbeitsalltag immerfort in moralische Konfliktsituationen, wobei sie gute Pflege leisten wollen jedoch durch zeitlichen Druck nicht vollumfänglich dazu in der Lage sein können. Die Erwartungshaltung an Pflegefachkräfte richtet sich zusätzlich auch noch daran, sich funktionell an aktuelle Ereignisse und Anforderungen des Stationsalltags zu orientieren. Diese Rahmenbedingungen führen somit zu einem unauflösbaren Konflikt in den pflegerischen Anforderungen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die pandemiebedingten Herausforderungen und die steigende Arbeitsbelastung des Pflegepersonals in Deutschland.
2. Begriffsdefinitionen/-erklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie psychosoziale Belastung sowie die Grundlagen zu SARS-CoV-2 und COVID-19.
3. Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext: Hier werden bestehende Studien, insbesondere der Uni Augsburg und LMU, sowie weitere pflegewissenschaftliche Erkenntnisse zur Belastungssituation herangezogen.
4. Arbeitsbelastungen in der Pflege: Das vierte Kapitel analysiert verschiedene physische und psychische Stressfaktoren sowie das „Coolout-Phänomen“ in Pflegeberufen.
5. Empirische Ermittlung von Gesundheit der Fachkräfte: Dieses Kapitel erläutert die Forschungsfrage, die Literaturrecherche sowie das methodische Vorgehen mittels Experteninterviews und qualitativer Inhaltsanalyse.
6. Veranschaulichung der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden in zehn Kategorien strukturiert und die subjektiven Erfahrungen der Interviewten detailliert dargestellt.
7. Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die gewonnenen Erkenntnisse mit der Fachliteratur sowie den eingangs genannten Studien abgeglichen und diskutiert.
8. Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen für die Praxis der stationären Altenhilfe.
9. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.
COVID-19, stationäre Altenhilfe, Pflegefachkräfte, psychosoziale Belastung, Experteninterviews, Stressbelastung, Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel, Gesundheitsmanagement, Krisenbewältigung, Infektionsschutz, psychische Gesundheit, qualitative Inhaltsanalyse, Stressprävention, Mitarbeiterzufriedenheit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Wohlbefinden und die Arbeitsbelastung von Fachkräften in der stationären Altenhilfe.
Es werden insbesondere psychosoziale Belastungen, physische Beanspruchungen, die Rolle von Führungspersonen unter Krisenbedingungen und der Bedarf an betrieblichen Unterstützungsangeboten analysiert.
Ziel ist es, die spezifischen pandemiebedingten Belastungen in der stationären Altenpflege zu erörtern und aufzudecken, wo Entlastungsmöglichkeiten und Unterstützungsbedarf seitens der Träger bestehen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf einer Literaturrecherche sowie auf der Durchführung und Auswertung von halbstrukturierten Experteninterviews nach der Methode von Mayring basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Belastungsfaktoren und eine empirische Analyse, in der konkrete Erfahrungen von Pflegefachkräften aus dem Arbeitsalltag während der Pandemie vorgestellt werden.
Kernbegriffe sind COVID-19, stationäre Altenhilfe, psychosoziale Belastung, Pflegefachpersonal und Experteninterviews.
Die Befragten berichten über eine signifikante Zunahme von Zeitdruck, bürokratischem Mehraufwand durch Hygienemaßnahmen und einer stärkeren emotionalen Belastung aufgrund von Kontaktbeschränkungen.
Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Qualität der Kommunikation, die Transparenz bei Entscheidungen und das Bereitstellen von Schutzmaterialien durch die Einrichtungsleitung das Belastungsempfinden der Mitarbeiter maßgeblich beeinflussen.
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