Bachelorarbeit, 2017
187 Seiten, Note: 1,0
1 Vorwort
2 Einführung in das Fachgebiet
2.1 Historischer Überblick
2.2 Definition der affektiven Störungen
2.3 Verlaufsformen der affektiven Störungen
2.4 Symptomatik
2.4.1 Anzeichen der Depression
2.4.2 Anzeichen der Manie
3 Darstellung der Arbeitsmethodik
4 Begriffssystem
5 Terminologische Untersuchung
6 Alphabetische Indizes
6.1 Index Deutsch-Französisch
6.2 Index Französisch-Deutsch
6.3 Index Deutsch- Spanisch
6.4 Index Spanisch-Deutsch
7 Bibliographie, die für die Theorie verwendet wurde
7.1 Gedruckte Quellen
7.2 Online-Quellen
8 Bibliographie, die für die terminologischen Einträge verwendet wurde
8.1 Gedruckte Quellen
8.2 Online-Quellen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine systematische terminologische Untersuchung zu den "Affektiven Störungen" in den Sprachen Deutsch, Französisch und Spanisch durchzuführen, um Betroffenen und Angehörigen als Übersetzungshilfe und Informationsquelle zu dienen.
2.1 Historischer Überblick
Affektive Störungen sind fast so alt wie die Menschheit, es gab sie in allen Kulturen und zu allen Zeiten. In der Antike existierte jedoch die Seelenheilkunde als eigene Lehre noch nicht. Erste Fortschritte im Bereich der affektiven Erkrankungen ermöglichte der bedeutendste Mediziner und Philosoph des antiken Griechenlands, Hippokrates von Kos (460-377 v. Chr.). Er war der erste Vertreter der sachlichen und empirisch fundierten Erforschung von Krankheiten.8
Hippokrates fand heraus, dass seelische Krankheiten auf ein gestörtes Gleichgewicht zwischen den vier Körpersäften Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle9 zurückzuführen seien, und erforschte intensiv die Krankheitsbilder der Melancholie und der Manie.10 Die Depression (damals „Melancholie“) sei laut Hippokrates auf das Überwiegen der „schwarzen Galle“ im Körper zurückzuführen.11 Auch Manie (damals „Mania“) erkannte er und beschrieb diese als den Zustand der Ekstase.12
Geschätzt 400 Jahre später erkannte ein anderer berühmter Arzt der griechischen Antike, Aretaeus von Kappadokien (50-100 n.Chr.), dass die vom Hippokrates zwei beschriebenen Krankheitsbilder der Manie und der Depression zwei Erscheinungsformen ein und derselben Erkrankung sein können.
1 Vorwort: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die epidemiologische Relevanz affektiver Störungen und beschreibt die Motivation hinter der Bachelorarbeit.
2 Einführung in das Fachgebiet: Hier erfolgt ein historischer Abriss der Psychiatrie und eine Definition der Begriffe sowie der Symptomatik von Depression und Manie.
3 Darstellung der Arbeitsmethodik: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien der Termini-Auswahl, die genutzten Quellen und die Herausforderungen bei der Erstellung der terminologischen Datenbank.
4 Begriffssystem: Das Kapitel bietet eine graphische Übersicht der entwickelten Systematik und Struktur der untersuchten psychiatrischen Fachbegriffe.
5 Terminologische Untersuchung: Dies bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem Fachbegriffe mit Definitionen und Kontexten in Deutsch, Französisch und Spanisch detailliert gegenübergestellt werden.
6 Alphabetische Indizes: Dieser Abschnitt enthält die terminologischen Verzeichnisse zur alphabetischen Suche für die verschiedenen Sprachrichtungen.
7 Bibliographie, die für die Theorie verwendet wurde: Ein Verzeichnis der für den theoretischen Grundlagen-Teil genutzten Literatur und Online-Quellen.
8 Bibliographie, die für die terminologischen Einträge verwendet wurde: Ein spezifisches Literaturverzeichnis, das alle Quellen auflistet, welche für die Erarbeitung der terminologischen Datenbank herangezogen wurden.
Affektive Störungen, Manie, Depression, Psychologie, Psychiatrie, Terminologie, Bipolare Störung, Unipolare Störung, Arbeitsmethodik, Symptomatik, Medizin, Übersetzung, Fachbegriffe, Mehrsprachigkeit, Datenbank.
Die Arbeit befasst sich mit einer systematischen terminologischen Erfassung psychiatrischer Krankheitsbilder ("Affektive Störungen") in deutscher, französischer und spanischer Sprache.
Zentral sind die historischen Hintergründe der Psychiatrie, die klinischen Verlaufsformen (Manie/Depression) und die linguistische Erarbeitung einer mehrsprachigen Datenbank.
Das Ziel ist die Erstellung einer terminologischen Datenbank als Übersetzungshilfe und Informationsquelle, um Fachwissen über affektive Störungen international verfügbar zu machen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medizinischer Klassifikationssysteme (ICD-10, DSM-5) und psychotherapeutischer Lehrbücher zur terminologischen Systematisierung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Fachgebiet sowie die systematische Auflistung der medizinischen Fachtermini inklusive Definitionen und Übersetzungskontexten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Affektive Störungen, Manie, Depression, Terminologie und die mehrsprachige Fachkommunikation.
Während die Depression durch gedrückte Stimmung und Antriebsmangel geprägt ist, zeigt die Manie ein Umkehrbild mit Antriebssteigerung, Hochgefühl und oft gestörten Denkabläufen wie Ideenflucht.
Sie ermöglichen den schnellen Zugriff auf spezifische Begriffe in den vier untersuchten Sprachrichtungen, um die Arbeit als praktisches Nachschlagewerk zu nutzen.
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