Masterarbeit, 2021
63 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Intermedialität zwischen dem klassischen Detektivroman und der Science-Fiction-Serie „Star Trek - The Next Generation“. Im Fokus steht die Frage, inwiefern die Figur des Sherlock Holmes und sein Verhältnis zu Dr. Watson in der Figur des Androiden Data und seiner Beziehung zu Geordi La Forge wiederzufinden sind.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die Relevanz der Intermedialität zwischen Sherlock Holmes und „Star Trek - The Next Generation“ heraus. Sie skizziert die zentrale Fragestellung und den Aufbau der Arbeit.
Der theoretische Teil erläutert zunächst den Begriff der Intermedialität und definiert die relevanten Begrifflichkeiten wie Medium und Text. Anschließend werden die Strukturelemente des Detektivromans mit Fokus auf die Figuren des Detektivs und seines Assistenten dargestellt. Im weiteren Verlauf werden die Strukturelemente einer Science-Fiction-Serie vorgestellt und das Phänomen „Star Trek“ in seiner Bedeutung für die Science-Fiction-Literatur beleuchtet.
Die exemplarische Untersuchung analysiert zunächst „Der Hund der Baskervilles“ von A.C. Doyle, um die Charaktereigenschaften von Sherlock Holmes und Dr. Watson sowie deren Beziehung zu einander zu untersuchen. Anschliessend werden ausgewählte Episoden aus „Star Trek - The Next Generation“ analysiert, um die Charaktereigenschaften von Data und Geordi La Forge sowie deren Verhältnis zu einander aufzuzeigen. Mithilfe der Proxemik werden die räumlichen Beziehungen und Interaktionen der Figuren analysiert.
Intermedialität, Detektivroman, Science-Fiction-Serie, Sherlock Holmes, Dr. Watson, Data, Geordi La Forge, „Star Trek - The Next Generation“, Figurenkonstellation, Beziehung, Vergleich, Proxemik
Beide Figuren zeichnen sich durch extreme Logik, eine analytische Herangehensweise und eine gewisse Distanz zu menschlichen Emotionen aus.
Geordi La Forge fungiert als menschlicher Gegenpart und loyaler Begleiter, ähnlich wie Dr. Watson für Sherlock Holmes, und hilft Data, die menschliche Natur zu verstehen.
Es beschreibt die Übernahme von Strukturelementen und Figurenkonstellationen aus der Literatur (Detektivroman) in ein anderes Medium (Science-Fiction-Serie).
Die Proxemik untersucht die räumlichen Abstände und Positionen der Figuren zueinander, um Rückschlüsse auf ihre Beziehung und soziale Dynamik zu ziehen.
Es ist eines der bekanntesten Werke Doyles, das die typischen Merkmale der Holmes-Watson-Beziehung und die analytische Methode perfekt illustriert.
In der Serie gibt es Episoden, in denen Data explizit in die Rolle von Holmes schlüpft, was die intermediale Verbindung zwischen den Charakteren unterstreicht.
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