Bachelorarbeit, 2009
56 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelor-Arbeit befasst sich mit der Thematik der Geschlechtergerechtigkeit in der Schule und analysiert die Auswirkungen von Geschlechterrollenstereotypen auf die Lern- und Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern. Die Arbeit untersucht die Rolle der Schule als Sozialisationsinstanz und beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus der Koedukation für die Gleichstellung von Frauen und Männern ergeben.
Die Einleitung führt in die Thematik der Geschlechtergerechtigkeit in der Schule ein und stellt die Relevanz des Themas dar. Sie beleuchtet die Rolle der Schule als Sozialisationsinstanz und die Bedeutung von Geschlechterrollen in der Gesellschaft.
Das zweite Kapitel analysiert die Beschaffenheit des Schulsystems und die Auswirkungen von Geschlechterrollenstereotypen auf das Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern. Es werden verschiedene Aspekte beleuchtet, wie z.B. der Einfluss des sozialen Lehrplans, die Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern sowie die Vorbildfunktion von Lehrenden.
Das dritte Kapitel untersucht die Folgen von Geschlechterungleichheit für die Berufs- und Studienwahl von Frauen und Männern. Es werden zwei Studien vorgestellt, die die Unterschiede in der Berufswahl von Frauen und Männern beleuchten und mögliche Gründe für diese Segregation analysieren.
Das vierte Kapitel stellt die Monoedukation als möglichen Lösungsweg für eine geschlechtergerechtere Schule vor. Es werden die positiven Auswirkungen von getrennten Schulen auf die Berufs- und Studienwahl von Absolventinnen sowie die Bedeutung von geschlechtergerechter Sprache und der Aufmerksamkeit der Lehrenden für die Förderung von Gleichstellung diskutiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Geschlechtergerechtigkeit, die Schule als Sozialisationsinstanz, Geschlechterrollenstereotypen, Koedukation, Monoedukation, Berufs- und Studienwahl, Gleichstellung von Frauen und Männern, Vorbildfunktion von Lehrenden, geschlechtergerechte Sprache und die Bedeutung von Bildung für die Gesellschaft.
Er bezeichnet die unbewusste Vermittlung von Rollenbildern und Stereotypen durch Lehrende und das Schulsystem, die über den offiziellen Lernstoff hinausgehen.
Getrennter Unterricht für Mädchen und Jungen kann helfen, stereotype Verhaltensmuster zu durchbrechen, insbesondere um Mädchen für Technik und Jungen für soziale Themen zu begeistern.
Stereotype Zuschreibungen in der Schule führen oft zu einer Segregation am Arbeitsmarkt, da junge Frauen und Männer Berufe wählen, die als "typisch" für ihr Geschlecht gelten.
Es beschreibt, wie Schülerinnen und Schüler ihre Rolle als Lernende aktiv gestalten und dabei oft unbewusst geschlechtsspezifische Erwartungen erfüllen.
Das Verhalten der Lehrpersonen, ihre Aufmerksamkeit und ihre Sprache prägen das Selbstbild der Jugendlichen und können entweder Gleichberechtigung fördern oder Ungleichheit zementieren.
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