Forschungsarbeit, 2009
21 Seiten, Note: 1,0
1 Problemhintergrund
2 Forschungsstand
3 Zentrale Fragestellungen
4 Zielsetzung
5 Materialzugang und Methodisches Vorgehen
6 Arbeits- und Zeitplan
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Implementierung eines umfassenden Pflegemodells zur palliativen Versorgung in Berliner Altenpflegeheimen, um den speziellen Bedürfnissen hochbetagter und sterbender Menschen gerecht zu werden und die Lebensqualität am Lebensende nachhaltig zu verbessern.
1 Problemhintergrund
Die Situation in den Pflegeheimen hat sich infolge verschiedener Veränderungen in der Gesellschaft drastisch gewandelt. Die Menschen werden immer älter, die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Als Grund dafür wird im Allgemeinen der medizinische Fortschritt gesehen, doch gleichermaßen ist die Veränderung sozialer Faktoren (bessere Ernährung, gesündere Wohnbedingungen und hygienischere Lebensbedingungen) als Ursache für die Ausdehnung spezifischer Krankheitsverläufe und eine erhebliche Verschiebung des Todeszeitpunktes zu benennen. Weiterhin hat die Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes und die Förderung nach dem Prinzip „ambulant vor stationär“ ein Leben zu Hause, oft bis ins hohe Lebensalter, ermöglicht. In der Folge änderte sich die Situation in den Heimen und stellte diese vor neue Herausforderungen: die Menschen, die heute in ein Pflegeheim ziehen, sind schon zum Zeitpunkt der Aufnahme meist multimorbide und schwer pflegebedürftig.
1 Problemhintergrund: Dieses Kapitel erläutert den gesellschaftlichen und demographischen Wandel, der zu einem Anstieg hochbetagter, multimorbider Heimbewohner führt und einen neuen palliativen Versorgungsbedarf in Pflegeeinrichtungen begründet.
2 Forschungsstand: Hier wird aufgezeigt, dass trotz eines steigenden pflegerischen Bedarfs die Sterbebegleitung in Heimen oft defizitär bleibt und insbesondere in den neuen Bundesländern ein Mangel an strukturierten Palliative-Care-Konzepten besteht.
3 Zentrale Fragestellungen: Dieses Kapitel definiert den Fokus auf Berliner Pflegeheime und hinterfragt, wie Pflegefachkräfte den palliativen Bedarf thematisieren und welche Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität existieren.
4 Zielsetzung: Hier wird das Ziel formuliert, ein nachhaltiges Pflegemodell zu entwickeln, das die palliative Versorgung in Berliner Institutionen durch praxisorientierte Ansätze langfristig sichert.
5 Materialzugang und Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, bestehend aus einer Literaturanalyse sowie einer geplanten empirischen Untersuchung mittels leitfadengestützter Interviews und teilnehmender Beobachtung.
6 Arbeits- und Zeitplan: Dieses Kapitel visualisiert den zeitlichen Ablauf der Forschungsphasen von der Literaturrecherche über die Datenerhebung bis hin zur Implementierung des Pflegemodells.
Palliative Care, Altenpflege, Sterbebegleitung, Lebensqualität, Multimorbidität, Pflegeheim, Berlin, Hospizarbeit, Pflegemodell, Demenz, stationäre Langzeitpflege, palliative Geriatrie, Versorgungsbedarf, Empirische Erhebung, Implementierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Palliative-Care-Strukturen in Berliner Altenpflegeheimen, um die Versorgung sterbender Menschen zu verbessern.
Die zentralen Themen sind der demographische Wandel, die aktuelle Situation der Sterbebegleitung in stationären Einrichtungen, Herausforderungen des Pflegepersonals und die Entwicklung bedarfsgerechter Modelle.
Das Ziel ist die Entwicklung und Implementierung eines praxisnahen Pflegemodells, um die palliative Versorgung nachhaltig in den Alltag Berliner Altenheime zu integrieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse sowie einem empirischen Teil, der leitfadengestützte Interviews und teilnehmende Beobachtung in Pflegeheimen umfasst.
Der Hauptteil analysiert den Ist-Zustand, den Forschungsstand sowie die methodische Herangehensweise zur Erfassung von Bedürfnissen und zur Entwicklung neuer Versorgungsmodelle.
Palliative Care, Sterbebegleitung, stationäre Altenhilfe, Lebensqualität und Versorgungsbedarf sind die zentralen Begriffe.
Berlin dient als repräsentatives Beispiel für die neuen Bundesländer, in denen laut der Autorin ein besonderer Nachholbedarf bei der Implementierung palliativer Versorgungsstrukturen besteht.
Die Autorin nutzt diese Methode, um direkt in das soziale System der Pflegeheime einzutauchen und so ein tieferes Verständnis für die Interaktionsprozesse bei der Sterbebegleitung zu gewinnen.
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