Bachelorarbeit, 2007
74 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Bisheriger Forschungsstand
2. Prosodische Merkmale asyndetischer Konstruktionen
3. Zum Konzept „Kontrast“
3.1 Unterschied zwischen Konzession und Kontrast
3.2 Antithese
3.3 Neutraler Kontrast
3.4 Semantische Opposition
3.5 Adversativität
4. Analyse
4.1 Kontrast durch lexikalische Markierung
4.2 Kontrast durch lexikalische Markierung und Konjunktion „et“
4.3 Kontrast durch lexikalische Markierung und „Abstufung“
4.4 Kontrast durch Negation
4.5 Kontrast durch Negation und „Abstufung“
5. Fazit und Ausblick
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht dreigliedrige und viergliedrige Konstruktionen im gesprochenen Französisch, die einen Kontrast ohne grammatischen Nexus ausdrücken. Ziel ist es, die sprachlichen Mittel und Strukturen aufzudecken, die es Gesprächsteilnehmern ermöglichen, diese Relationen dennoch erfolgreich zu interpretieren.
4.1.1 Lucile, Hélène und Morgane sprechen über Sommerschuhe.
385 L: ah non
386 je=suis pas à l'aise dedans-
387 H: ça: prend la [forme des doigt=de=pieds],
388 L: [ah elles sont
389 elles sont trop petites (-)
390 M: [((rit))]
391 H: [ah ouais] =
392 =elles sont trop petites ;
393 L: elles sont-
394 H: moi
395 elles sont trop grandes ;
396 mais qu'est-ce qu'elle [(xxx)]
397 L: [qu’est-ce] que je veux dire=euhm: ;
Einleitung: Einführung in die Thematik der Konstruktionen im gesprochenen Französisch und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
1. Bisheriger Forschungsstand: Überblick über existierende Untersuchungen zu Kontrast- und Konzessiv-Konstruktionen, insbesondere unter Berücksichtigung von Barth-Weingarten.
2. Prosodische Merkmale asyndetischer Konstruktionen: Diskussion der Rolle von Intonation und prosodischen Mitteln bei der Interpretation von Konstruktionen ohne Konnektive.
3. Zum Konzept „Kontrast“: Theoretische Erläuterung und Definition der verschiedenen Kontrasttypen wie Antithese, Neutraler Kontrast, Semantische Opposition und Adversativität.
4. Analyse: Detaillierte Untersuchung von 17 Beispielen zur Verdeutlichung des Kontrasts mittels verschiedener sprachlicher Mittel.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Reflexion über die Präferenzen bei der Realisierung von Kontrasten im gesprochenen Französisch.
Konstruktionen, Kontrast, gesprochenes Französisch, asyndetisch, grammatischer Nexus, Interaktionale Linguistik, Construction Grammar, Prosodie, lexikalische Markierung, Negation, Adversativität, Konzession, Antithese, Neutraler Kontrast, Semantische Opposition.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Konstruktionen im gesprochenen Französisch, die einen semantisch-pragmatischen Kontrast ausdrücken, obwohl kein grammatischer Nexus (wie Konjunktionen) vorhanden ist.
Zentrale Themen sind die Interaktion, die syntaktische Struktur, lexikalische Gegensätze und die prosodische Gestaltung von Äußerungen, die der Hörer als kontrastiv interpretieren muss.
Das Ziel ist die Identifikation der sprachlichen und interaktionalen Mittel, die das Verständnis einer Kontrastrelation ermöglichen, wenn explizite Konnektive fehlen.
Die Untersuchung basiert auf dem Rahmen der Construction Grammar (CG) und der Interaktionalen Linguistik, wobei ein handlungsorientierter Ansatz gewählt wurde.
Der Hauptteil analysiert 17 Beispiele aus Transkripten, gruppiert nach der Art der Kontrastmarkierung (lexikalisch, syntaktisch durch Negation, etc.) und deren spezifischen Merkmalen.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Konstruktionen, Kontrast, gesprochenes Französisch, Interaktionale Linguistik und Prosodie.
Die Prosodie fungiert als stützendes Mittel, das Projektionen über den Gesprächsverlauf ermöglicht und somit das Fehlen lexikalisch-grammatischer Konnektive ausgleichen kann.
Eine Gestalt bezeichnet eine syntaktische Ganzheit, deren Bedeutung nicht rein kompositionell aus ihren Einzelteilen ableitbar ist, sondern als Schablone für den Ausdruck von Relationen dient.
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