Diplomarbeit, 2006
53 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Bakterienresistenz
2.1. Resistenzarten
2.2. Resistenzmechanismen
2.3. Resistenztestung
2.3.1. Dilutionsmethoden
2.3.2. Agardiffusionsmethoden
2.3.3. Antibiogramm
2.3.4. ETEST®
3. Grundlagen der antibakteriellen Chemotherapie
3.1. Wirkspektrum
3.1.1. Breitspektrumantibiotika
3.1.2. Schmalspektrumantibiotika
3.2. Wirkqualität
3.2.1. Bakterizide
3.2.2. Bakteriostatiker
3.3. Wirkmechanismus von Antibiotika
3.4. Pharmakokinetik
3.5. Nebenwirkungen
4. Staphylokokken
4.1. Staphylokokkus aureus
4.1.1. Besonderheiten, Virulenzfaktoren
4.1.2. Nachweis
4.1.3. Epidemiologie
4.1.4. Pathogenese und Klinik
4.2. MRSA (Methicilin resistenter Staphylokokkus aureus)
4.2.1. PFGE
4.3. VISA , GISA
4.4. cMRSA
5. Glykopeptidantibiotika
5.1. Vancomycin
5.1.1. Resistenz
5.1.2. Pharmakokinetik
5.1.3. Nebenwirkungen
5.2. Teicoplanin
5.2.1. Resistenz
5.2.2. Pharmakokinetik
5.2.3. Nebenwirkungen
6. Neue Antibiotika
6.1. Linezolid
6.1.1. Resistenz
6.1.2. Pharmakokinetik
6.1.3. Nebenwirkungen
6.2. Tigecycline
6.2.1. Resistenz
6.2.2. Pharmakokinetik
6.2.3. Nebenwirkungen
7. Experimenteller Teil
7.1. Auftauen der MRSA-Stämme
7.2. Identifizierung
7.2.1. Katalase-Testung
7.2.2. Koagulasenachweis mittels „Staphaurex Plus“
7.2.3. RAPIDEC® staph
7.2.4. ID 32 STAPH®
7.2.5. Oxacillin Platte
7.3. Resistenztestung
7.3.1. Agardiffusionstest
7.3.2. Resistenzbestimmung mittels E-Test®
8. Diskussion
9. Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit evaluiert die in vitro Aktivität der neuen Antibiotika Linezolid und Tigecycline bei MRSA-Erstisolaten des Jahres 2005 und vergleicht diese mit den etablierten Glykopeptidantibiotika Vancomycin und Teicoplanin, um potenzielle Behandlungsalternativen zu prüfen.
3.1. Wirkspektrum
Ein einziges Antibiotikum für alle Bakterien gibt es nicht. Jedes Antibiotikum hat ein bestimmtes Wirkspektrum. Chemisch nah verwandte Agenzien haben meist ein ähnliches Spektrum.
Zum Beispiel besitzen alle Substanzen der Gruppe der Betalaktamanibiotika den Betalaktamring als eigentlich reaktive Gruppe, deren Aktivität jedoch erheblich durch weitere Ringstrukturen beeinflusst wird.
(vgl. HOF et. al 2004, 280)
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation des Autors, MRSA-Resistenzen zu untersuchen, und die Intention, die Wirksamkeit neuer Antibiotika zu bewerten.
2. Bakterienresistenz: Definiert Bakterienresistenz und erläutert verschiedene Resistenzarten sowie die wichtigsten zugrundeliegenden Mechanismen.
3. Grundlagen der antibakteriellen Chemotherapie: Vermittelt die theoretischen Grundlagen zur Wirksamkeit, Pharmakokinetik und den Nebenwirkungen von Antibiotika.
4. Staphylokokken: Bietet eine detaillierte Übersicht über die Biologie, Pathogenese und Epidemiologie von S. aureus sowie die spezielle Problematik von MRSA, VISA/GISA und cMRSA.
5. Glykopeptidantibiotika: Analysiert die Eigenschaften, Resistenzlage und Pharmakokinetik der Standardwirkstoffe Vancomycin und Teicoplanin.
6. Neue Antibiotika: Stellt die Wirkweise, Resistenzlage und klinischen Daten der neuen Antibiotika Linezolid und Tigecycline vor.
7. Experimenteller Teil: Dokumentiert das methodische Vorgehen bei der Identifizierung und Resistenztestung der 80 untersuchten MRSA-Stämme.
8. Diskussion: Bewertet die Ergebnisse der Testreihen im Kontext der aktuellen medizinischen Herausforderungen durch MRSA.
9. Schlussfolgerung: Fasst zusammen, dass die neuen Antibiotika eine effektive und notwendige Alternative in der MRSA-Therapie darstellen.
MRSA, Staphylokokkus aureus, Linezolid, Tigecycline, Vancomycin, Teicoplanin, Bakterienresistenz, MHK, Resistenztestung, Antibiotikatherapie, E-Test, Glykopeptidantibiotika, Bakteriologie, Klinische Infektiologie, Antibiotikaresistenz.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der In-vitro-Wirksamkeit neuerer Antibiotika gegenüber multiresistenten Staphylokokkus-aureus-Stämmen (MRSA).
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Bakterienresistenz, die Epidemiologie von MRSA sowie eine detaillierte experimentelle Testung verschiedener Antibiotika.
Das Ziel ist es, zu evaluieren, ob Linezolid und Tigecycline eine wirksame und sichere therapeutische Alternative zu den klassischen Glykopeptidantibiotika bei MRSA-Infektionen darstellen.
Es werden kulturelle Identifizierungsverfahren, Agardiffusionstests sowie quantitative Bestimmungen der minimalen Hemmkonzentration (MHK) mittels E-Test® verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der Grundlagen der antibakteriellen Chemotherapie und eine praxisorientierte Versuchsreihe mit 80 MRSA-Isolaten aus dem Jahr 2005.
Kritische Begriffe sind MRSA, Resistenztestung, Linezolid, Tigecycline, Glykopeptidantibiotika und Bakterienresistenz.
cMRSA (community-acquired MRSA) zeichnet sich dadurch aus, dass die Infektion bei Patienten ohne typische Risikofaktoren wie Krankenhausaufenthalte auftritt und eine zusätzliche Resistenz gegen Fusidinsäure aufweisen kann.
Bei keinem der getesteten Stämme konnte eine Resistenz oder verminderte Empfindlichkeit gegenüber Linezolid und Tigecycline festgestellt werden, was ihre hohe Wirksamkeit unterstreicht.
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