Diplomarbeit, 2003
71 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Die Ergebnisbereinigung nach DVFA/SG
2.1 Notwendigkeit einer Bereinigung des handelsrechtlichen Jahresergebnisses
2.2 Zielsetzung der Ergebnisbereinigung nach DVFA/SG
2.3 Grundkonzeption des DVFA/SG-Ergebnisses
2.4 Kategorien bereinigungswürdiger Sondereinflüsse
2.4.1 Ungewöhnliche Aufwendungen und Erträge
2.4.2 Dispositionsbedingte Aufwendungen und Erträge
2.5 Das Bereinigungsschema nach DVFA/SG
2.6 Informationsbedarf und Informationsangebot zur Ermittlung des Ergebnisses nach DVFA/SG
3 Die Rechnungslegung nach IAS
3.1 Zielsetzung und Adressaten der IAS
3.2 Grundkonzeption der IAS
3.3 Grundprinzipien der Rechnungslegung nach IAS
3.4 Abgrenzung der Sondereinflüsse in der Erfolgsrechnung nach IAS
4 Darstellung und kritische Würdigung ausgewählter Bereinigungsgrundsätze nach DVFA/SG und die Behandlung nach IAS
4.1 Vorbemerkungen
4.2 Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen
4.2.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.2.2 Behandlung nach IAS
4.2.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.3 Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill)
4.3.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.3.2 Behandlung nach IAS
4.3.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.4 Sachanlagen
4.4.1 Abschreibungen auf Sachanlagen
4.4.1.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.4.1.2 Behandlung nach IAS
4.4.1.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.4.2 Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens
4.4.2.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.4.2.2 Behandlung nach IAS
4.4.2.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.4.3 Bewertung von selbsterstellten Sachanlagen
4.4.3.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.4.3.2 Behandlung nach IAS
4.4.3.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.4.4 Investitionszulagen und -zuschüsse
4.4.4.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.4.4.2 Behandlung nach IAS
4.4.4.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.5 Finanzanlagen
4.5.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.5.2 Behandlung nach IAS
4.5.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.6 Vorräte und noch nicht abgerechnete Leistungen
4.6.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.6.2 Behandlung nach IAS
4.6.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.7 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sowie Disagio
4.7.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.7.2 Behandlung nach IAS
4.7.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.8 Rückstellungen
4.8.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.8.2 Behandlung nach IAS
4.8.3 Vergleich und kritische Würdigung
4.9 Nicht eindeutig zuordnungsfähige Sondereinflüsse
4.9.1 Behandlung im Ergebnis nach DVFA/SG
4.9.2 Behandlung nach IAS
4.9.3 Vergleich und kritische Würdigung
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob die internationale Rechnungslegung nach IAS das deutsche DVFA/SG-Konzept zur Ergebnisbereinigung überflüssig macht, indem sie analysiert, ob die IAS bereits ähnliche objektive Erfolgsgrößen liefern, die eine separate Bereinigung für aktienanalytische Zwecke ersetzen könnten.
Die Ergebnisbereinigung nach DVFA/SG
Die notwendigen Informationen für die Beurteilung der Ertragskraft des Unternehmens werden grundsätzlich dem veröffentlichten Jahresabschluss des entsprechenden Unternehmens entnommen. Der handelsrechtliche Jahresabschluss unterliegt u.a. der Forderung, „[...] unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der [...] Ertragslage [...] zu vermitteln“.
Im Rahmen des Jahresabschlusses hat die Gewinn- und Verlustrechnung primär die Aufgabe, das Periodenergebnis der Unternehmenstätigkeit seiner Höhe und seinem Zustandekommen nach abzubilden. Es liegt daher nahe, dass der in der GuV ermittelte Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag das Ergebnis der gesamten Unternehmenstätigkeit einer Periode wiedergibt und damit die Ausgangsgrundlage für die Gewinnung von Informationen zur Beurteilung der Ertragskraft des Unternehmens bildet.
Die Verwendung des Jahresüberschusses/Jahresfehlbetrages als Indikator des betrieblichen Ertragspotentials ist hauptsächlich aus drei Gründen erschwert:
(1) Vermischung regelmäßig und unregelmäßig anfallender Aufwendungen und Erträge im ausgewiesenen Jahresergebnis. Der handelsrechtliche Einzel- bzw. Konzernabschluss enthält sämtliche Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres, und zwar unabhängig davon, ob diese regel- oder unregelmäßiger Natur sind. Das handelsrechtliche Erfolgsspaltungskonzept des § 275 HGB verfolgt zwar das Ziel, den nachhaltig erzielbaren Erfolg von zufallsbedingten Erfolgskomponenten zu trennen, kann aber dem Ziel nicht vollständig gerecht werden.
Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Globalisierung der Märkte und die wachsende Bedeutung internationaler Rechnungslegungsstandards, insbesondere im Hinblick auf die Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen.
Die Ergebnisbereinigung nach DVFA/SG: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit und das Konzept der Ergebnisbereinigung nach DVFA/SG, um das handelsrechtliche Jahresergebnis für aktienanalytische Zwecke vergleichbar zu machen.
Die Rechnungslegung nach IAS: Es werden die Zielsetzungen, Adressaten und Grundprinzipien der IAS-Rechnungslegung dargestellt, wobei der Fokus auf dem anlegerorientierten Ansatz und der Informationsnützlichkeit liegt.
Darstellung und kritische Würdigung ausgewählter Bereinigungsgrundsätze nach DVFA/SG und die Behandlung nach IAS: Dies bildet den Hauptteil, in dem spezifische Bilanzpositionen wie Ingangsetzungsaufwand, Goodwill und Sachanlagen direkt zwischen DVFA/SG-Logik und IAS-Regelwerk verglichen werden.
Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassend wird bewertet, inwieweit die IAS-Bilanzierung das DVFA/SG-Bereinigungskonzept ersetzt und welche Herausforderungen für die zukünftige Ergebnisermittlung bestehen.
IAS, DVFA/SG, Ergebnisbereinigung, Aktienanalyse, Rechnungslegung, Konzernabschluss, Geschäfts- oder Firmenwert, Sachanlagen, Ingangsetzungsaufwand, Vorräte, Rückstellungen, Bilanzpolitik, Erfolgsgröße, Kapitalmarkt, Finanzanalyse.
Die Arbeit untersucht, ob die IAS-Rechnungslegung das traditionelle DVFA/SG-Konzept zur Bereinigung des Jahresergebnisses überflüssig macht.
Die zentralen Felder sind die handelsrechtliche Rechnungslegung nach HGB, die internationale Rechnungslegung nach IAS und das spezifische Konzept der Ergebnisbereinigung der DVFA/SG.
Ziel ist es zu klären, ob die IAS eine so hohe Transparenz und Vergleichbarkeit bieten, dass das derivative Bereinigungskonzept der DVFA/SG für Analysten und Anleger nicht mehr notwendig ist.
Die Arbeit analysiert systematisch ausgewählte Bilanzpositionen und stellt die jeweiligen Bereinigungsmaßnahmen nach DVFA/SG den entsprechenden Regelungen nach IAS gegenüber.
Im Hauptteil (Kapitel 4) erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Behandlung von Goodwill, Sachanlagen, Vorräten, Rückstellungen und weiteren Posten in beiden Systemen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bilanzpolitik, IAS, DVFA/SG-Ergebnis, Aktienanalyse und Vergleichbarkeit geprägt.
Der Autor stellt fest, dass bei Pensionsrückstellungen große Übereinstimmungen in der Logik zwischen beiden Systemen bestehen, da sowohl die DVFA/SG als auch die IAS eine ordentliche Aufwandserfassung favorisieren.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Frage nicht eindeutig zu beantworten ist; während die IAS in vielen Punkten der Logik der DVFA/SG entsprechen, bleiben punktuelle Unterschiede bestehen, die weiterhin eine bereinigende Anpassung erfordern können.
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